Kommen wir aus der Abwärtsspirale wieder heraus?
(Red.) Es gibt sie noch, die Deutschen, die es wagen, ungeliebte Wahrheiten auszusprechen. Man muss mit Diether Gräfs Ansichten und Vorschlägen nicht in allen Punkten einverstanden sein, aber er spricht ein paar Themen an, die es wert sind, beachtet zu werden. (cm)
Durch überwiegend negative Nachrichten fällt es nicht nur dem normalen Bürger schwer, seine Zukunft als „normal“ bzw. akzeptabel zu sehen. Und bei den Horrormeldungen von 29.000 Messerstechereien im Jahr 2024 fällt es ebenso schwer, noch an eine „Bereicherung“ durch die Massenmigration zu glauben. Er sieht es täglich an seiner Strom- und Benzinrechnung; eigentlich an allem, dass es teurer wird. Die vorige Regierung wurde schon stark kritisiert, aber die jetzige toppt noch einmal die negativen Schlagzeilen. Wenn schon der Bundeskanzler von „Abwärtsspirale“ spricht, die es gilt, aufzuhalten, dann zeigt das den Ernst der Lage.
Zuerst einmal die allgemeine Weltlage unter Einbeziehung der Haupt-Sprecher der Tagesschau Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj.
Die Welt sieht in der letzten Zeit die USA als einen zweifelhaften Bündnispartner, weil das Hauptinteresse (nicht erst seit Trump) in einem extrem eigennützigen unberechenbaren, andere schädigenden, sich über alle Regeln hinwegsetzenden Verhalten (America first) liegt. Der Iran-Konflikt begann auf Initiative Israels, die in Trump einen willfährigen Akteur fanden, der sie, ohne nachzudenken, in jeder Hinsicht unterstützte. Das alles sollte das iranische Atomprogramm zerschlagen, einen Regimewechsel herbeiführen und Israel schützen. In Wirklichkeit haben die herbeigeführten Effekte nach drei Monaten diese Ziele nicht erreicht, sondern im Gegenteil das theokratische System noch weiter gestärkt und den Rest der Welt aus fehlendem Verantwortungsbewusstsein an den Rand eines wirtschaftlichen Kollaps gebracht. In den USA begehren die Menschen auch immer mehr auf. Mit dem Anspruch auf Grönland hat Trump die Europäer zu einer allgemeinen Abwehrhandlung gebracht. Die Hoffnung, wenn man nur ausreichend nett und entgegenkommend ist, dann werde es auch ordentlich laufen mit Trump, hat für die meisten die Erkenntnis gebracht, dass Charmeoffensiven nichts bringen.
Nichts hat mich in der letzten Woche so sehr gefreut, wie die Drohung von Trump, die US-Truppen aus Deutschland zurückzuziehen. Wir sollten sofort zustimmen und ihn ermuntern, das möglichst bald zu tun. In unseren Medien erscheinen dazu immer wieder Beiträge, die den potenziellen Abzug US-amerikanischer Truppen mit Wehklagen begleiten. Diese Kritik ist völlig unangebracht, denn 34.000 US-Soldaten in Deutschland sind eine Besatzungs-Armee. Sie sind nicht deswegen hier, um uns gegen die Russen zu verteidigen; sie sind hier, weil sie Westdeutschland als Flugzeugträger außerhalb der USA betrachten und von hier aus andere Regionen in Europa, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika militärisch „betreuen“. Nicht wir schulden ihm etwas, sondern er schuldet uns sehr viel als Lohn für viele Jahre und viel verschwendetes Geld für Vasallen- und Statthalter-Dienste. Im Falle von Aggressionen aus dem Osten halten die Europäer zuerst den Kopf hin und die USA vermeiden, angegriffen zu werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe! Dazu hat man die Europäer überzeugt, den von den USA eingefädelten Ukraine-Krieg auch noch zu betreiben und zu bezahlen! Lenkung und der Einsatz von (illegalen) Drohnen läuft übrigens über Ramstein, der größten US-Basis außerhalb der USA. (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Um die Verhältnisse ein fürs andere Mal zu ändern und unserer fehlenden Souveränität zuliebe, würde ich zusätzlich die sofortige Kündigung der US-Truppen-Stationierungsverträge vorschlagen. Wir brauchen keine USA zu unserer Verteidigung! Im Gegenteil: Sie stellen durch ihre Gegenwart, ihre uns aufgebührten Kosten und vor allem durch ihren Macht-, Droh- und Stör-Handlungen einen Negativ-Faktor dar.
Durch unsere selbstverschuldete Exponiertheit mit Atomwaffenlagern der USA kann es Deutschland jederzeit treffen. Wir haben sieben (!!!) alliierte Hauptquartiere, den zentralen Logistik-Stützpunkt der USA (Ramstein) und das präparierte Aufmarschgebiet Richtung Russland, ebenso eine potente Kriegsgüter-Industrie mit Direktkontakten zur Ukraine. Deutschland hat damit keine harmlose Funktion übernommen!
Als Haupt-Motor für die Aufrechterhaltung des Ukraine-Krieges steht Deutschland. Bei diesem Engagement ist unser Land Kriegspartei gegen Russland!
Es gibt Leute, die meinen, dass wir uns durch militärische Aufrüstung am besten vor einem russischen Angriff schützen können. Dazu sehe ich keinen Grund: Putin hat niemals geäußert, dass er die Sowjetunion wiederherstellen möchte, ebenso wenig, dass er sich NATO-Länder einverleiben will.
Ich weiß nicht, warum man im Westen bei dem militärischen Verhältnis 1:4 zu seinen Gunsten von einer militärischen Intervention Russlands ausgehen kann? Wie selbstmörderisch ist das?
Und eines dürfte jedem Politiker klar sein: wenn es für Russland bedrohlich wird, schaltet sich China ein – und dann sind noch ganz kräftigere Dinge im Spiel. Und es muss nochmals erinnert werden: Russland ist eine Atom-Macht, die diese im Extremfall erklärter Maßen auch einsetzen wird!
Die wirtschaftlichen Nachteile, wenn uns China den Lieferhahn zudreht (siehe Seltene Erden!) und die Schädigungen durch die von den USA verursachte Hormus-Blockade, sind erst der Auftakt zu dem, was uns erwarten kann.
Westliche Stimmen propagieren einen religiös extremistischen Hintergrund Irans mit dem Ziel der Vernichtung Israels. Das möchte ich so nicht stehen lassen. Intolerante extremistische religiöse Kräfte haben in den USA (evangelikale Sekten) wie in Israel eine unhaltbare imperiale Ausgangssituation aufgebaut: „Wir sind das auserwählte Volk“ um „die Gesellschaft aus den Händen Satans zu befreien“, ist das Motto, mit dem sie sich über alles hinwegsetzen, keine Werte kennen, um das iranische und palästinensische Volk auszulöschen und zurück in die Steinzeit zu bomben. Ist das noch eine Religion mit dem selbstverständlichen Hintergrund von Toleranz und Liebe? Wie man im Iran an Hand von Fakten sehen kann, sind diese unmenschlichen religiösen Gruppen eine ungleich größere Gefahr für die Menschheit als die iranischen Mullas.
Der Iran-Krieg markiert einen strategischen Wendepunkt, denn er bedeutet die nachhaltige Schädigung der Überlegenheit der USA, die Zerstörung der Glaubwürdigkeit als globale Führungsmacht und die Zerrüttung bisheriger Bündnisse. (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Methoden der Drohungen, des Versprechens und Nichteinhaltens, des notorischen Lügens, von Sanktionen, Erpressens, Unterwandern, Kidnappens, Korruption, sich an keinerlei Normen halten und andere Verbrechen, sind weder heute noch morgen eine auch irgendwie zu akzeptierende Sache. Mit solchen Leuten und Ländern kann es keine Zusammenarbeit geben!
Alle Fakten deuten darauf hin, dass die US-Dominanz und Dollar-Hegemonie zu Ende ist, und damit auch die Herrschaft der globalistischen, unipolaren US-gesteuerten Elite. (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Wir wollen nicht hoffen, dass sich die bisherige globale Herrschaft von Washington jetzt nach Brüssel verlagert, sieht man doch nach Orbans Abgang Versuche von Frau van der Leyen, das Veto-Recht zugunsten einfacher Mehrheiten abzuschaffen, was mehr Macht für Brüssel bedeutet und dass Entscheidungen wie Krieg oder Frieden zukünftig entgegen dem Willen der Bürger eines Landes zustande kommen. (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Eine fehlende Weltordnung ist nicht mehr eine Zukunftsvision, sondern schon Realität! Bei unserem Grad der Parteigängerei mit Akzeptanz einer gefährlichen religiösen Sekte in den USA durch das Establishment in Berlin, kann es nur eine Abkehr von den USA geben. Dazu ist es nötig, diese Parteigänger zu kennen und des Platzes zu verweisen. Deutsche Politiker müssen wieder die Interessen Deutschlands vertretenund es kann nicht sein, dass bisher derjenige, der „für Deutschland“ votiert, als radikal und weil es so schön dann passt, gleich als „NAZI“ diffamiert wird. Das ist im Hinblick auf ihren Alleinbeherrschungsanspruch und permanenten Niedergang zu erklären, aber dennoch eine klare Verleumdung.
Der Ausgangspunkt für die russische Intervention der Ukraine war die Installation der NATO bis an die russische Grenze, wodurch verständlicherweise Russland sich in seiner Sicherheit bedroht fühlte. Und sich 2022 durch eine militärische Ukraine-Intervention dieses Bedrohungs-Szenarios entledigen wollte. (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Ein dringend notwendiger Friedensvertrag unter Einschluss Europas kann nur zustande kommen, indem zuallererst diese Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden. Dann erst kommen die Sicherheitsinteressen der Ukraine! Die provozierende Ausgangssituation muss in der Ukraine durch Gleichstellung des russischsprachigen Bevölkerungsteils eingeleitet werden. Dazu darf die Ukraine keine zukünftige Gefahr mehr für Russland darstellen. Also keine fremden Truppen im Land, Bekämpfung des Nationalismus, der ja zu der Polarisierung geführt hat.
Ich habe mich schon seit Anbeginn gefragt, warum sich Europa so sehr im Ukraine-Krieg engagiert? Was haben wir davon? Dass sich Russland gegen die unendlichen US-Provokationen gewehrt hat, wird als russischer Angriffskrieg apostrophiert. Und das ist so böse, dass wir uns bis zum Ruin hier engagieren?
Was ist mit dem Illegalen völkerrechtswidrigen Krieg Israels und der USA gegen den Iran? Warum wurden hier keine Konsequenzen eingeleitet? Weil das ein guter Krieg ist? Und was ist mit den imperialen Interessen Israels im Nahen Osten?
Eine weitere Aggression von Russland gegenüber Europa sehe ich nicht, wenn die Sicherheitsfrage klar geregelt ist. Die eindeutigen ständigen propagandistischen Provokationen, Sanktionen und Schädigungen durch die Europäer, die durch Kriegstreiber-Vorwürfe an Russland von eigener Kriegshetze ablenken wollen. Hauptgrund: finanzielle Profite von Kriegstreibern im Westen.
Wenn wir rüstungsmäßig deeskalieren und vor allem die medialen Scharfmacher in ihre Grenzen verweisen, können wir mit Recht eigene Verteidigungs-Anstrengungen betreiben, sollten uns aber vor einer Russland bedrohenden Hype hüten.
Die früher undenkbare Staatsverschuldung der EU-Länder auf geplante 100% plus (BIP) schreckt weder unsere noch die Brüsseler Elite sonderlich, wenn es zur Bezahlung von höheren Militärausgaben geht. Die alte These „Krieg macht alles vergessen“ scheint kein Tabu mehr zu sein. Kriege haben in den USA und in Europa traditionell zur Beseitigung alter wirtschaftlicher Probleme und zu einem Neuanfang geführt. Hinzu kommt ein Rachedurst der Eliten gegenüber Russland.
Aber ich halte eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen für möglich und für uns alle sinnvoll und vorteilhaft. Wie wollen wir die nächste Zeit mit fehlenden Erdöl- und Erdgas-Lieferungen überstehen? Unserer maroden Wirtschaft täte eine „Vitaminspritze“ sehr gut (aber keine militärische); und damit verbunden auch eine Beruhigung und Normalisierung der innenpolitischen Lage.
Auch nach einem Frieden ist die Ukraine bei dem Grad an Schulden, Zerstörungen und Gebietsabtretungen wohl nur bedingt lebensfähig. Und der evtl. erfolgende Wideraufbau der Ukraine dürfte für uns einen wirtschaftlichen Todestoß bedeuten!
Machen wir jetzt Frieden mit Russland, dann ist der Weltfriede sehr nahe! (Hervorhebung durch die Redaktion.)
Kommen wir zu unserer total verfahrenen Gesellschaft, die nicht mehr ein noch aus weiß. Ich will hier einige der Haupt-Probleme in Deutschland aufzählen, um diese bewussten Schädigungen vor Augen zu führen. Sie haben richtig gelesen: Zusammenbrüche, Bankrott und Chaos. Das haben Akteure der Grün-Linken Szene im Kopf – und warum? Sie sehen in Deutschland ein nicht akzeptables System, dass man zuerst schädigen, dann vernichten und in ein in ihrem Sinne „besseres“ System umformen muss. Und das sind nicht nur die Ideen der Antifa! Wer etwas intensiver die Sprüche der Ampel-Regierung gelesen hat, kann den angerichteten Schaden auf die Verursacher zurückverfolgen.
Ein paar Kostproben:
Zitat Habeck (ex-Wirtschaftsminister): „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“
Zitat Baerbock (ex-Außenministerin): „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“
„…leider ist das mein Land…“
Eine ehem. Spitzen-Funktionärin, Miene Waziri, ehem. Landessprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein, hat einen Tweet in die Welt gesetzt, den sie zwar wieder löschte, der aber die Haltung der meisten Grünen repräsentiert: „Ich wünschte Deutschland wäre im 2. Weltkrieg vollständig zerbombt worden. Dieses Land verdient keine Existenzberechtigung.“ Antideutsch, und von einem Vernichtungswillen pauschal gegen ein ganzes Volk beseelt, das ihr aber selbst als Afghanin Asyl geboten hat!
Und das gibt es nicht nur bei den Linksextremisten, sondern besonders stark vertreten unter den angeblich „bürgerlichen“ Grünen. Man erinnere nur das Photo mit Claudia Roth in der ersten Reihe einer „Scheiss-Deutschland“-Demo.
Linksgrüne Ideologen agieren unter der harmlosen Regenbogenflagge mit beispielloser Aggressivität, Fanatismus, Intoleranz und Hass gegen alles, was nach einer normalen Familie oder „Vaterland“ aussieht. Und diese haben inzwischen mit Tausenden von queeren Jugendtreffs, schwul-lesbischen Beratungsstellen und Aufklärungs-Vereinen ein weit verzweigtes, vom Staat subventioniertes Netzwerk geschaffen, das jeden kleinsten bürgerlichen Protest und normalisierende Gegenmaßnahme niederbrüllt. Eine Terror- und „Rettungs“-Truppe des Establishments.
Woher kommt der Hass der Grünen auf Deutschland mit Grüner Leitkultur: „Deutschland verrecke?“
Hier will ich zuerst mal an die Verantwortlichen appellieren und erinnern, dass der Bürger der Souverän ist und daher Bürgernähe das Normale sein sollte. Aber man darf nicht hauptsächlich die Interessen Anderer, z.B. der USA vertreten.
Ich würde hier mal mit einer Normalisierung der Finanzen anfangen. D.h. warum kommt die Regierung mit den riesigen eingenommenen Steuergeldern nicht aus? Sie suggeriert dem Bürger, dass so viele zukunftswichtige Dinge nötig sind, dass wir uns längerfristig verschulden müssen. Sollen diese Maßnahmen nicht spezielle Klientel bedienen, die dann einen Einfluss auf die Wiederwahl haben? Wir haben jetzt so viele freigesetzte Facharbeiter sowie leere Fabrikhallen der Auto-Industrie, die man durch Umstellung jetzt in Waffenfabriken verwandeln könnte. Sehr profitabel!
Deutschland, als eine der wirtschaftlichen Großmächte der Welt, gibt jedes Jahr 12 Milliarden von Euro für Entwicklungshilfe in anderen Ländern aus. Diese beeindruckende Summe suggeriert großzügige Unterstützung für bedürftige Nationen, wobei die tatsächlichen Bedürfnisse meist ignoriert werden.
Schlanker werdender Staat und Bürokratie-Abbau: Es sollen nach dem Koalitionsvertrag in der Bundesverwaltung bis 2029 8% der Stellen abgebaut werden, von denen aber nach einem Jahr noch nichts zu erkennen ist.
Die Kosten von Energie sind von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Wer will’s heute bezweifeln, dass Spezialkommandos der USA die Nordstream-Pipeline in der Ostsee sprengten, wo Deutschland seit Jahrzehnten günstiges russisches Erdgas bekam.
Ich erinnere mich der Szene im Weißen Haus, wo US-Präsident Biden in Gegenwart des Kanzlers Scholz 2022 klarstellte, dass im Falle eines russischen Ukraine-Angriffs er schon wisse, wie man die Pipeline Nord-Stream neutralisieren könne. Und Kanzler Scholz lächelte wissend dazu, anstatt zu protestieren!
Stromrechnungen explodieren, weil Politiker auf teure grüne Energien setzen, statt auf einen Energiemix mit Kernkraft, Öl und Gas. Und wenn die Windmühlen und Solaranlagen nicht genug Strom liefern, beziehen wir diesen von französischen Atomkraftwerken. Gewiss ist unsere CO2-Billanz dann besser!
Dazu kommt die Massenmigration. Die versprochenen Rückführungen sind eher dem Bereich „Märchen“ zuzuordnen! Asylanten machen uns und auch sich selbst keine geringen Schwierigkeiten. Die Zufriedenheit, aber auch die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft hängt von einem gemeinsamen integrierten gesellschaftlichen Wachstum mit gleichen Werten ab, und das ist, wie das Beispiel der USA zeigt, absolut nicht der Fall. Der dortige Multikulti-Mix bedeutet das „Kalkutta“ für alle.
Grenzen werden geöffnet und Kulturen vermischen sich unkontrolliert. Das schürt Spannungen, Polarisierung und schwächt die Identität und Leistungsfähigkeit der einzelnen Länder. Alle Nationen brauchen klare Grenzen für Stabilität – ohne sie verlieren Staaten die Kontrolle, die Souveränität und damit ihre Zukunft.
Ich empfehle den Besuch des Bahnhofsviertels in Frankfurt für den lebhaftesten Eindruck von chaotischen ungebremsten Parallelgesellschaften.
Ob wir es uns zugestehen und der Main-Stream es verschweigt: die neue Weltordnung ist schon am Entstehen! Ein paar Symbole müssen kippen, dann ist es wirklich jedem klar und die westlichen Länder tun gut daran, wenigstens den 3. Platz zu akzeptieren und daraus das Mögliche zu machen. Wer die aktuelle Entwicklung in Asien verfolgt, weiß, wo der Hase hinläuft.
Für mich wird es nicht lange dauern, bis der Wirtschafts- oder/und der Finanzzusammenbruch erfolgt. Heute in den Nachrichten: Steuer-Minder-Einnahmen bis 2030 in Höhe von 88 Milliarden erwartet!
Oder dass als Symbol des Untergangs ein US-Flugzeugträger auf den Grund des Meeres sinkt. Letzteres würde jedem zeigen, dass die Macht der USA und damit auch seiner Vasallen zu Ende ist. Und ich will kein Vasall mehr sein!
Keine militärischen Gewalttaten mehr!
(Red.) Dr. Diether Gräf aus Berg ist ein in mehreren Fächern studierter Akademiker, ohne sich deshalb als Politologe zu verstehen.