Donbass-Krieg: Deutscher Augenzeuge besucht von ukrainischen Drohnen zerstörtes Schüler-Wohnheim in Starobelsk
In den vergangenen vier Wochen werden das russische Kernland und die von Russland eroberten Regionen fast täglich von ukrainischen Drohnenattacken gegen zivile Ziele, Schulen, Autobusse und Privathäuser überzogen. Diese Massivität erinnert an die Jahre 2014 bis 2021, als die ukrainische Armee und rechtsradikale Bataillone Wohngebiete in den 2014 auf Basis des von der UNO garantierten Selbstbestimmungsrechts der Völker gegründeten Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit Artillerie, Raketen und aus Suchoi-Kampfflugzeugen beschossen. Der deutsche Aktivist Marco Leo Samm aus Freiburg im Breisgau besuchte Anfang Juni das Wohnheim und das College von Starobelsk, in dem am 22. Mai 21 Schüler durch ukrainische Drohnen getötet wurden.[1]
Zu dem Drohnenangriff auf das Wohnheim in Starobelsk erklärte Kiew, in den zerstörten Schulgebäuden habe sich eine „russische Kommandozentrale“ befunden. Auf einer von Russland initiierten Sitzung des UNO-Sicherheitsrates erklärten westliche Delegationen, die Vorwürfe Russlands könnten nicht überprüft werden.
Nur eine Handvoll deutscher freier Journalisten und Aktivisten berichten aus den Gebieten im Donbass, welche von Kiew seit 2022 nicht mehr kontrolliert werden. Zu ihnen gehört der Friseur-Meister Marco Leo Samm.
Langwierige Anreise
Die Anreise nach Lugansk war nach Angaben von Samm nicht ganz einfach. Er flog von Kaliningrad nach Moskau und fuhr dann weiter mit dem Nachtzug nach Rostow am Don. Von dort wurde er von Vertretern der Volksrepublik Lugansk mit dem Auto abgeholt. So konnte Samm die Grenze zwischen der Volksrepublik Lugansk und der Russischen Föderation, die immer noch sehr streng kontrolliert wird, ohne große Verzögerungen überqueren.
Samm war 2018 schon mal als Wahlbeobachter in Lugansk gewesen. Seitdem hat er mit der Stadt Kontakt gehalten. In der Verwaltung von Lugansk war man froh, ihn wieder zu sehen.
Wie kommt nun ausgerechnet ein Friseur-Meister in den Teil des Donbass, der 2022 von der russischen Armee erobert wurde? Das hängt offenbar mit der Familiengeschichte des Friseur-Meisters zusammen. Er kommt aus einer multiethnischen Familie. Viele seiner Familienangehörigen wurden während der deutschen Besatzungszeit in Lettland ermordet und in den Wäldern vor Riga verscharrt. Das habe ihn veranlasst, sich mit Geschichte und Politik tiefer zu beschäftigen. Nach einer Ausbildung zum Friseur ging er frustriert über die politische Starrheit in der damaligen DDR, noch vor dem Mauerfall, in den Westen. Er begann eine Ausbildung als Maskenbildner am Staatstheater Oldenburg. 25 Jahre war er Unternehmer und Meister im Friseurhandwerk. Heute ist er freiberuflich in verschiedenen Bereichen tätig.
Was sah der Reisende aus Freiburg in Starobelsk?
Am 3. Juni fuhr Marco Samm mit dem Auto in Begleitung eines Vertreters der Volksrepublik Lugansk nach Starobelsk. Die Stadt liegt 120 Kilometer nördlich von Lugansk und etwa 70 Kilometer östlich der Front. In der Stadt leben 16.000 Menschen.
Was sah der Beobachter aus Freiburg in Starobelsk? „Rechts und links von der Straße sah man ein zerstörtes Areal, auf der einen Seite das Schüler-Wohnheim, auf der anderen Seite das College mit seinen Hörsälen. Ich sah eine Schneise von 200 bis 300 Metern, die zerstört war. Die Gebäude waren von zehn Drohnen oder mehr angegriffen worden. Auch Privathäuser und ein Ball-Saal waren zerstört. Um die Häuser gab es einen Park. Dort gab es einen Krater von einer Explosion.“ Militärische Einrichtungen habe er in Starobelsk nicht gesehen. Aber dass man auf den Straßen der Volksrepublik Lugansk immer wieder Militärlaster sehe, sei in der Region nichts Ungewöhnliches.
Sein Besuch sei nicht angekündigt worden, erzählt Samm. Er habe den Rektor des Colleges getroffen. In der Schule fanden Aufräumarbeiten statt. Der Schutt wurde weggeräumt.
Am Straßenrand standen Schüler des Colleges. Eine junge Frau habe sich bereit erklärt zu erzählen, was passiert war. „Sie war total fertig und den Tränen nahe. Sie hatte bei dem Angriff ihre beste Schulfreundin verloren. Das Mädchen – ich nenne sie Katarina – war während des Angriffs in einem anderen Teil der Stadt. Die meisten Leute wollten nicht, dass man ihre Namen nennt. Ihre tote Freundin habe zwei Tage vor dem Anschlag ihren 18. Geburtstag gefeiert.
Nicht weit von dem zerstörten Wohnheim gab es eine Stelle, wo man um die 21 Toten mit Bildern, Blumen und Stofftieren trauerte. Dort kam der Beobachter aus Freiburg mit jungen Leuten ins Gespräch. „Sie erzählten mir über ihr Leben. Sie erzählten, dass es in dem Gebiet immer noch eine Sperrstunde von 23 Uhr abends bis fünf Uhr morgens gibt. Das war schon 2018 so, als ich das letzte Mal in Lugansk war.“
Er habe gemerkt, dass die Menschen in den neuen russischen Gebieten vorsichtig sind. Sie erzählen zwar, sie wollen aber nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden. Oft hat das auch damit zu tun, dass „die Verwandtschaftsverhältnisse in dieser Region grenzübergreifend sind.“
Das zerstörte Wohnheim und die zerstörte Schule habe er nicht betreten. „Die Eingänge waren verschüttet. Ich glaube nicht, dass man etwas verbergen wollte. Meine Begleiter mussten ständig die Ausweise vorzeigen und erklären, woher wir kommen.“
„Was ich noch erinnere ist, dass die ukrainischen Drohnen, mit denen das Wohnheim beschossen wurde, italienische Bauteile gehabt haben sollen. Ich hörte das von mehreren Quellen. Das wurde in Italien in den sozialen Netzwerken sehr breit diskutiert.“

Ständiger Luftalarm in Lugansk
In Lugansk sei er von zwei örtlichen Fernsehkanälen Rossija 1 und Lugansk 24 interviewt worden, erzählt der Beobachter aus Freiburg. Die wollten wissen, wie ich das empfinde, in solchen Momenten wie Starobelsk ein Deutscher zu sein. „Ich habe erklärt, nicht alle Deutschen denken so wie die deutsche Elite, welche die ukrainische Position fast 1:1 unterstützt. Und ich habe gesagt, ich werde meinen kleinen Beitrag leisten, dass sie bei uns eine Stimme bekommen.“
Wegen des ständigen Luftalarms in Lugansk sei die Sicherheitslage in der Stadt „nicht optimal“. „Als ich das erste Mal einen Luftalarm miterlebt habe – ich stand gerade vor einem SPAR-Supermarkt – dachte ich, oh Gott! Dann habe ich die Menschen um mich herum angeguckt und gesehen, dass die relativ ruhig blieben. Ich habe mich dann auch ein bisschen beruhigt.“
Die Leute in der Volksrepublik Lugansk seien „stolz, dass sie das alles durchstehen, auch wenn es manchmal für die Menschen mit der nächtlichen Ausgangssperre eine schwere Situation ist.“ Die Strom- und Wasserversorgung funktioniere aber „sehr gut“. Auf der anderen Seite spüre man eine gewisse Müdigkeit.
„Es wächst langsam eine Generation heran, die das gar nicht anders kennt. Allerdings hörte ich auch: Das muss irgendwann mal ein Ende haben! Die Stimmung ist eine Mischung aus der ´Sieg wird unser sein´ und ´wir sind realistisch. Wahrscheinlich wird sich diese Situation noch zwei Jahre hinziehen.´ Wie die Leute zu dieser Einschätzung kommen, kann ich nicht sagen. “
„Der Spiegel“: „Ein Fehler“ der ukrainischen Armee
In Russland gab es nach dem Angriff auf das Schüler-Wohnheim in Starobelsk Flüche und Verwünschungen auf Kiew. Russland müsse endlich hart zurückschlagen, hörte ich viele Russen sagen.
Russland rief eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrates ein, konnte aber eine Verurteilung der Ukraine wegen dem grausamen Angriff nicht erreichen. „Der Spiegel“ kommentierte, die ukrainische Armee habe wohl „einen Fehler“ gemacht. NTV meinte, „die Russen“ würden in der Ukraine „genauso vorgehen“. Damit war das Thema für diese Medien abgehakt. Belege für ein gezieltes Töten von Zivilisten durch die russische Armee wurden von den deutschen Medien bisher nicht vorgelegt. Eine Namensliste der Toten von Butscha gibt es bis heute nicht.
Das russische Außenministerium organisierte für ausländische Korrespondenten am 25. Mai 2026 eine Pressereise nach Starobelsk. 51 Korrespondenten nahmen daran teil. Unter ihnen war nur ein einziger Deutscher, Thomas Röper vom Anti-Spiegel. Ihm zeigte man teilweise zerstörte Zimmer der Schüler. In den Schränken hing noch deren Kleidung. Von Uniformen, Soldaten oder Hinweisen auf eine „russische Kommandozentrale“, die es nach Behauptung von Kiew in den zerstörten Gebäuden gegeben haben soll, sah Röper bei seinem Besuch nichts.
Der Journalist vom Anti-Spiegel war tief berührt von dem, was er vor Ort sah.[2] Er berichtete, „der Angriff begann kurz nach 2 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Nach den ersten Explosionen gerieten die Kinder in dem Wohnheim in Panik und versuchten, aus dem Gebäude zu fliehen. Da bei dem ersten Angriff jedoch bereits die Fenster zersplittert waren, waren alle Böden mit Glasscherben bedeckt, sodass sich die meisten Kinder, die barfuß oder in dünnen Pantoffeln aus den Zimmern liefen, die Füße aufschnitten. Die Blutspuren davon waren gut zu erkennen, auch an den Wänden, weil die Kinder sich mit den blutigen Händen dort abstützten.
Bei der zweiten Angriffswelle wenige Minuten nach der ersten wurde das Wohnheim direkt getroffen und stürzte teilweise ein. Dabei starben die meisten der Opfer, die sich unglücklicherweise in den Teil des Gebäudes geflüchtet hatten. Die verletzten Kinder sind fast alle aus dem Krankenhaus entlassen, etwa zehn werden noch stationär behandelt.“
Nie dagewesene Zahl von Angriffen auf russische Zivilisten
Der Drohnen-Angriff auf das Wohnheim und das College von Starobelsk verschwand sehr schnell wieder aus den wenigen deutschen Medien, die darüber berichtet hatten. Aber das Sterben von Zivilisten im russischen Kernland und den „neuen russischen Regionen“ ging nach dem Anschlag Starobelsk in einem nie dagewesenen Tempo weiter.
Am 3. Juni wurde in der Volksrepublik Donezk in der Stadt Jenakijewo ein Linien-Autobus von einer ukrainischen Drohne getroffen, der von Moskau in die Hauptstadt der Krim – Simferopol – unterwegs war.[3] Sieben Menschen starben, elf wurden verletzt.
Am 17. Juni wurde im russischen Gebiet Brjansk ein Autobus mit einer weißrussischen Fußball-Jugendmannschaft von ukrainischen Drohnen angegriffen. 44 Personen befanden sich in dem Bus. Acht Menschen wurden verletzt. Eine erwachsene Begleiterin wurde getötet.
Am 30. Juni starb im Moskauer Umland in dem Ort Jegorewsk in Folge eines ukrainischen Drohnenangriffs ein sechs Monate altes Kind.[4] Die Drohne zerstörte ein Privathaus. Es brach ein Brand aus.
Am 2. Juli wurde ein Autobus mit Zivilisten, die von der Arbeit kamen, in Lisitschansk (Volksrepublik Lugansk) von der ukrainischen Armee beschossen. Zwölf Menschen wurden verletzt. Am gleichen Tag wurde ein Autobus der auf der Strecke Minsk-Brjansk – also auf der Strecke zwischen Weißrussland und Russland – verkehrte, mit einer Drohne angegriffen. Zwei Fahrer und ein Passagier wurden verletzt.[5]
Die Liste der ukrainischen Kriegsverbrechen gegen Zivilisten ist lang. Sie beginnt bereits im Jahr 2014, als die ukrainische Armee und rechtsradikale Bataillone begannen, im Rahmen einer „Anti-Terroristischen-Operation“, Wohnviertel in den selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk zu beschießen.
21. Januar 2015 – „Raketenangriff morgens um 7:40 Uhr“
Der Autor dieser Zeilen erinnert sich an einen Besuch in der Volksrepublik Lugansk im Januar 2019. In der Stadt Stachanow wurde ich Augenzeuge einer Trauerfeier für sechs zivile Opfer, die am 21. Januar 2015 bei einem Raketenangriff auf ein Wohngebiet der Stadt getötet wurden. Bei dem Angriff kamen ukrainische Uragan-Raketen zum Einsatz. Der Zeitpunkt des Beschusses – 7:40 Uhr – garantierte eine Höchstzahl von Opfern. Eine Teilnehmerin der Trauerfeier, Jelena Mjakich, erzählte[6] mir, dass ihre Tochter die Enkelin morgens zum Kindergarten brachte. Auf dem Weg dorthin explodierte – nur wenige Meter vor den Beiden – eine Uragan-Rakete. Die Tochter und die Enkelin starben.
Foltergefängnis in ehemaliger Wurstfabrik
Der Beobachter aus Freiburg besuchte in der Volksrepublik Lugansk nicht nur die Stadt Starobelsk, sondern auch das berüchtigte Foltergefängnis Polovikino, welches zehn Kilometer vor Starobelsk liegt. Eine Wurstfabrik war von dem rechtsradikalen Aidar-Bataillon nach 2014 zum Gefängnis umfunktioniert worden.
Die Kommission für Menschenrechte der UNO dokumentierte Fälle, nach denen Menschen in der Region willkürlich festgenommen wurden, in das Gefängnis verbracht und dort gefoltert wurden. Diesen Menschen wurden der Kooperation mit Russland verdächtigt. Es waren meist Zivilisten aus der Region, denen Separatismus und Spionage vorgeworfen wurde.
Nachdem russische Truppen 2022 die Region um das Gefängnis erobert hatten, tauchten in russischen Medien Berichte über die Haftbedingungen auf.[7] Die sieben Quadratmeter großen Zellen wurden mit mehreren Gefangenen belegt. Die Gefangenen seien in den Kellerräumen der Fabrik geschlagen worden. Unter psychischer Folter habe man versucht, Geständnisse oder Lösegelder zu erzwingen.
Während der Besichtigung des Gefängnisses sprach der Besucher aus Deutschland mit Nikolai, einem älteren Bürger, der in dem Gefängnis eingesperrt war und der nach wochenlanger Folter gegen Lösegeld freigelassen wurde. Der Sohn von Nikolai war ebenfalls in dem Gefängnis eingesperrt. Der Sohn sei nach wochenlanger Folter erschlagen worden, erzählte Nikolai.
Samm sprach auch mit einem Unternehmer, der seinen Namen aber nicht in den Medien sehen will. Dieser Unternehmer saß mehrere Monate in dem Gefängnis. Er berichtete, er sei so etwas wie ein „Diener“ der Gefängnisverwaltung gewesen. Dabei habe er auch die Kampfpilotin Nadija Sawtschenko bedient, die von den Gefangenen, wegen ihrer sadistischen Art, gefürchtet war.
Der Beobachter aus Freiburg erzählt, „die Geschichten der Zeugen, welche diese Hölle überlebten, und die Geschichte der vielen gequälten, erschlagenen und ermordeten Opfer hat mich sehr leidvoll beschäftigt.“
„Ein Sturz aus dem Fenster …“
Ich fragte Marco Samm, wie seine Freunde und Follower in den sozialen Medien auf seine Reise reagiert haben. In seinem privaten Umfeld habe er keine Probleme bekommen. Er sei sogar unterstützt worden. Man sagte ihm, „du warst schon mal da, also muss du da wieder hin.“
Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken seien durchwachsen gewesen. Es habe Beschimpfungen und sogar Morddrohungen gegeben, wie „wir finden Dich, wo Du auch bist. Ein Sturz aus dem Fenster könnte durchaus in Betracht gezogen werden.“ Aber es habe auch „sehr gute“ unterstützende Kommentare gegeben, erzählte mir der Reisende aus Freiburg.
Marco Samm macht den Eindruck, dass ihn Drohungen nicht aus der Fassung bringen. Er ist froh und stolz, dass er die Reise unversehrt überstand und zum Schluss sogar noch ein paar Urlaubstage in der Schwarzmeerstadt Sotschi verbringen konnte. Allerdings habe es dort häufig Luftalarm gegeben und über dem Meer habe er manchmal Blitze gesehen. Offenbar wurden dort Drohnen abgeschossen.

Anmerkungen und Quellen
[1] Film über die getöteten Studentinnen von Starobelsk. Achtung, verstörende Bilder! Starobelsk: Kein Kind sollte sterben müssen
[2] Bericht über die Zerstörung der Berufsschule nahe von Lugansk nach dem ukrainischen Kriegsverbrechen – Anti-Spiegel
[3] Angriff auf Autobus Moskau-Simferopol https://www.rbc.ru/politics/03/06/2026/6a1fdda19a7947df25c6062c?ysclid=mr3m3eodv9462776990
[4] Tod eines Säuglings im Moskauer Umland https://rg.ru/2026/06/30/reg-cfo/v-podmoskove-v-rezultate-padeniia-ukrainskogo-bpla-pogib-shestimesiachnyj-rebenok.html?ysclid=mr3lp9uto9840631999
[5] Bericht zu ukrainischen Drohnenattacken am 2. Juli 2026 https://ria.ru/20260702/vsu-2102446175.html
[6] Video-Reportage, Ulrich Heyden, Sechs Jahre Krieg in Europa – Reportage Lugansk (Minute 34:30)
[7] Bericht zum Gefängnis Polovikino von Ria Novosti https://ria.ru/20220310/lnr-1777444209.html