Der ehemalige Generalleutnant Jürgen-Joachim von Sandrart ist heute Berater der estnischen Waffenschmiede Frankenburg Technologies, einem Hersteller militärischer Flugabwehr- und Raketentechnik. Das ist kein Geheimnis, wird aber bei seinen öffentlichen Auftritten mit keinem Wort erwähnt. Das Bild stammt aus einem Video der Deutschen Atlantischen Gesellschaft ...

Der „neutrale“ General – und so verschweigen die Medien in ihren Interviews die Beratungsverträge mit der Rüstungsindustrie

(Red.) Die Medien liefern zu den aktuellen Kriegsgeschehen gerne Gespräche mit Fachleuten, also zum Beispiel mit ehemaligen hohen Militärs. Dass viele der interviewten sogenannten Fachleute alles andere als unabhängige Spezialisten sind, sondern Beraterverträge mit Firmen der Rüstungsindustrie haben – und schon deshalb für noch mehr Aufrüstung plädieren! – wird in den Medien aber meistens verschwiegen. Ein bemerkenswertes Detail der gegenwärtigen geläufigen Meinungsmanipulation durch die Medien. (cm)

Im November 2025 erklärt ein pensionierter britischer Vier-Sterne-General den Lesern des „Telegraph“, die Verteidigungsausgaben müssten jetzt steigen. Die Leser erfahren seinen Dienstgrad und sein früheres Kommando – Vier-Sterne-Chef des Joint Forces Command, hoher Offizier der britischen Armee. Sie erfahren nicht, dass derselbe Mann als Berater für die deutsche Rüstungsfirma Helsing und den Technologiekonzern Babcock arbeitet. Sir Chris Deverell wird dem Publikum als unabhängige Autorität präsentiert. Die kommerzielle Seite bleibt im Dunkeln.

Es ist kein britisches Sonderproblem, und es ist auch kein Einzelfall, den man als Ausrutscher abtun könnte. Wenige Flugstunden östlich tritt ein pensionierter deutscher Vier-Sterne-General seit Jahren in Talkshows und Zeitungsinterviews auf, um über Krieg, Aufrüstung und Waffenlieferungen zu sprechen. Vorgestellt wird er als „General a.D.“ mit beeindruckender NATO-Laufbahn. Sein größter Auftraggeber – die deutsche Tochter eines US-Rüstungskonzerns – kommt in keiner dieser Vorstellungen vor.

Der britische General ist kommerziell an eine deutsche Waffenfirma gebunden, der deutsche an eine amerikanische. Die Interessen kreuzen die Grenzen; das Schweigen aber ist auf beiden Seiten dasselbe. Und es folgt einem Muster, das eine britische RechercheOrganisation jüngst erstmals systematisch vermessen hat – mit einer Zahl, an der man nicht vorbeikommt. Dass dasselbe Muster auch für Deutschland gilt, ließ sich bisher vermuten. Diese Analyse belegt es an drei Fällen, in denen nicht Andeutung spricht, sondern Aktenlage: ein staatliches Register, eine eigene Bestätigung, eine Firmenmitteilung. Drei Männer, drei unterschiedliche Quellenarten – ein und dasselbe Schweigen der Medien.

Wenn ein ehemaliger General im Studio sitzt und erklärt, Deutschland brauche mehr Panzer, ein höheres Wehrbudget und schwerere Waffen – wer spricht dann eigentlich? Ein unabhängiger Fachmann, der seine Erfahrung teilt? Oder ein Mann, dessen Einkommen an genau jene Industrie gekoppelt ist, deren Auftragsbücher mit jedem zusätzlichen Prozentpunkt des Wehretats voller werden?

Die Frage zielt nicht auf eine Unterstellung. Der Vorwurf lautet ausdrücklich nicht „Korruption“, und er lautet auch nicht, hier werde eine Meinung gekauft. Dass ein pensionierter Offizier nach dem Dienst sein Wissen verkauft, ist legitim und alltäglich. Dass er eine pointierte Meinung vertritt, ebenfalls. Der Punkt liegt woanders: Das Publikum erhält die eine Information nicht, die es bräuchte, um die Meinung selbst zu gewichten – dass der vermeintlich neutrale Experte kommerziell mit dem Gegenstand seiner Expertise verflochten ist.

Und die Pflicht, das offenzulegen, liegt nicht beim Interviewten. Sie liegt beim Medium, das ihn als unabhängige Stimme präsentiert. Genau hier verschiebt sich der Fokus weg von der wohlfeilen Empörung über den einzelnen General hin zu einer überprüfbaren Frage an den Journalismus: Hat das Medium offengelegt, was es offenlegen musste? Diese Analyse trennt deshalb zwei Dinge strikt, die in der Debatte gern vermengt werden. Sie behauptet nicht, dass eine Meinung erkauft sei. Sie zeigt, dass eine Bindung verschwiegen wurde. Den Schluss daraus zieht der Leser selbst – vorausgesetzt, man gibt ihm die Information, die er dafür braucht.

Die Londoner Organisation Action on Armed Violence (AOAV) hat im Juni 2026 eine Recherche veröffentlicht, die ein Jahrzehnt britischer Medienauftritte ausgewertet hat; die Plattform Declassified UK spiegelte die Ergebnisse. Untersucht wurde der Zeitraum von 2015 bis Mai 2026. Das Ergebnis ist jene Zahl, an der man nicht vorbeikommt.

AOAV identifizierte 33 ausgeschiedene britische Spitzenoffiziere, die nach dem Dienst kommerzielle Funktionen in der Rüstungs-, Sicherheits-, Geheimdienst- oder Technologiebranche übernommen hatten und die zugleich in britischen Medien als Kommentatoren zu Verteidigung, Krieg und nationaler Sicherheit auftraten. Von diesen 33 wurden 19 – also 58 Prozent – mindestens einmal als Fachleute zu Wort gebeten, ohne dass das jeweilige Medium ihre kommerziellen oder finanziellen Interessen an der Rüstungsindustrie nannte. Eingeführt wurden sie allein über ihren früheren Dienstgrad oder ihre Kommandos. Die verschwiegenen Bindungen reichten von Beraterverträgen über Aufsichtsratsmandate und Vorstandsposten bis zu strategischen Partnerschaften und größeren Beteiligungen.

Die Namen geben dem Befund Gewicht. Sir Nick Carter, ehemaliger Generalstabschef, argumentierte im Februar 2025 im „Telegraph“, die Verteidigungsausgaben müssten unverzüglich steigen – beschrieben wurde er nur als früherer Chef der britischen Streitkräfte. Sir Chris Deverell, dessen Beratungstätigkeit unter anderem Helsing und Babcock umfasst, warb im November 2025 im selben Blatt für höhere Ausgaben; den Lesern wurde allein mitgeteilt, er sei der frühere Vier-Sterne-Chef des Joint Forces Command und ein hoher Offizier der britischen Armee gewesen. Lord Houghton, ein weiterer früherer Generalstabschef, berät heute den Rüstungskonzern Thales UK und führt den Vorsitz bei Defence Holdings PLC; in einem Beitrag der „Daily Mail“ vom April 2024, in dem er sich für mehr Geld aussprach, blieben diese Posten unerwähnt. General Peter Wall, früherer Chef der britischen Armee, sitzt im Vorstand der General Dynamics Corporation; bei einem Auftritt im Sender LBC im Februar 2026, in dem er höhere Verteidigungsausgaben befürwortete, wurden nur seine militärischen und seine wohltätigen Funktionen genannt.

Das Muster reicht über die Generalität hinaus bis in die Politik. Der frühere Verteidigungsminister Ben Wallace ist heute Partner einer Investmentfirma, die Kapital in verteidigungsnahe Technologiefelder lenkt, und Senior-Berater einer Beratungsfirma, zu deren Kunden Saudi-Arabien zählt. Am deutlichsten aber wird die Mechanik bei Lord Dannatt, dem früheren Chef der britischen Armee. Der „Guardian“ filmte ihn im März 2025, wie er anbot, Kontakte zu Regierungsministern herzustellen; im November 2025 wurde Dannatt für vier Monate aus dem House of Lords suspendiert, wegen Verstößen gegen die Lobbyregeln. Wenige Monate später, am 08. März 2026, zitierte ihn der Sender GB News zum besorgniserregenden Zustand der britischen Verteidigungsfähigkeit – eingeführt allein als „ehemaliger Chef der britischen Armee“, ohne ein Wort über sein Mandat beim Rüstungskonzern Teledyne. Die Auftritte verteilen sich über das gesamte Spektrum der britischen Medien, von „Telegraph“, „Daily Mail“ und „Express“ bis zu den Sendern LBC, Sky und GB News.

Entscheidend an der britischen Recherche ist, dass sie kein Einzelversagen beschreibt, sondern ein Muster. AOAV spricht ausdrücklich von einem systemischen Versagen der britischen Medien, kommerzielle Bindungen offenzulegen – wiederholt, über zehn Jahre, quer durch die Redaktionen. Und die Organisation legt den Finger auf die richtige Stelle: Nicht die nachdienstliche Erwerbsarbeit der Offiziere ist das Problem, sondern dass das Publikum über sie im Unklaren bleibt. Die Pflicht zur Offenlegung, so die Logik des Berichts, trifft das Medium, das einen Mann als unabhängige Stimme präsentiert – nicht den Mann, der seine Mandate ohnehin meist in öffentlichen Registern hinterlegt hat. Das ist keine juristische Spitzfindigkeit, sondern der Kern der Sache: Ein Interessenkonflikt entsteht nicht dadurch, dass jemand Interessen hat, sondern dadurch, dass sie verschwiegen werden.

Bemerkenswert ist dabei ein Detail, das über den Kanal hinausweist. Deverells Beratungsmandat gilt unter anderem Helsing – einem deutschen Unternehmen für militärische Künstliche Intelligenz. Ein britischer Ex-General wirbt also in einer britischen Zeitung für höhere britische Wehrausgaben, während er für eine deutsche Rüstungsfirma arbeitet, deren Geschäft von ebenjener europäischen Aufrüstung lebt. Die Verflechtung endet nicht an Staatsgrenzen, und das Schweigen über sie ebenso wenig.

Ein Medium sticht dabei heraus: der „Telegraph“, der wiederholt Kommentare ausgeschiedener Spitzenmilitärs für höhere Ausgaben oder militärische Eskalation veröffentlichte, ohne deren kommerzielle Interessen ausreichend offenzulegen. Das Blatt reagierte nicht auf eine Anfrage. Justin Schlosberg, Medienforscher an der University of Westminster, ordnete den Befund gegenüber Declassified ein: Dass fast 60 Prozent dieser Kommentatoren ohne Hinweis auf ihre Geldgeber präsentiert würden, untergrabe die Grundlagen eines am Gemeinwohl orientierten Journalismus. Aus einer offenen Debatte über die Aufrüstung sei, so Schlosberg, ein „verwalteter Konsens“ geworden – und das ausgerechnet in einem Moment, in dem die britischen Militärausgaben mit der Begründung steigen, das Land stehe auf „Kriegsfuß“.

Die Methodik dahinter ist nüchtern und übertragbar. Man bestimmt die Grundgesamtheit ausgeschiedener Offiziere ab einer bestimmten Dienstgradhöhe; man ermittelt ihre nachdienstlichen Mandate; man filtert auf den Rüstungs- und Sicherheitssektor; man gleicht ein Jahrzehnt Medienauftritte ab und prüft, ob die Bindung jeweils offengelegt wurde. Und für jedes britische Werkzeug existiert ein deutsches Gegenstück. Was dort das Unternehmensregister Companies House leistet, leisten hier das Handelsregister und der Bundesanzeiger; was dort die Beraterkontrolle ACOBA dokumentiert, dokumentiert hier das Lobbyregister des Bundestags; und wo dort die Charity Commission die Vereinsmitgliedschaften offenlegt, tut es hier das Vereinsregister. Die Werkzeuge sind vorhanden. Die Frage ist nur, ob das deutsche Pendant existiert. Es existiert – und sein erster Fall ist amtlich dokumentiert.

Hans-Lothar Domröse war bis 2016 Oberbefehlshaber des NATO-Hauptquartiers Brunssum in den Niederlanden, des Allied Joint Force Command, das einen großen Teil der Operationen des Bündnisses in Europa führt und im Ernstfall die Landes- und Bündnisverteidigung an der gesamten Ostflanke verantworten würde. Höher steigt ein deutscher Offizier in der NATO-Kommandostruktur kaum. Seit dem 09. März 2022 ist Domröse im Lobbyregister des Deutschen Bundestags eingetragen, als selbständiger Berater unter dem Namen Domröse-Consulting. Was er dort über die eigene Tätigkeit zu Protokoll gibt, ist bemerkenswert offen – offener, als es ihm rückblickend lieb sein dürfte.

Er betreibe, heißt es im Register, außen- und sicherheitspolitische Beratung, um Veränderungen „im weitesten Sinne der Kriegstüchtigkeit“ Nachdruck zu verleihen. Das Wort ist mit Bedacht zu lesen: „Kriegstüchtigkeit“ ist der Signaturbegriff, mit dem Verteidigungsminister Boris Pistorius seit Ende 2023 die Neuausrichtung der Bundeswehr beschreibt. Ein pensionierter General übernimmt also den zentralen Begriff der Regierungslinie und macht ihn zum erklärten Geschäftszweck. Als Interessenbereiche nennt Domröse zudem ausdrücklich „Rüstungsangelegenheiten“ und „Verteidigungspolitik“. Wer das Register als bürokratische Pflichtübung abtut, übersieht, was hier passiert: Ein Mann legt seine kommerziellen Interessen vorbildlich offen – und die Medien, die ihn einladen, ignorieren genau diese öffentliche Selbstauskunft.

Entscheidend sind die Auftraggeber, die der Eintrag mit Beträgen ausweist. Der größte Zahler ist General Atomics Europe mit 50.001 bis 100.000 Euro – die in Dresden ansässige deutsche Tochtergruppe des US-Rüstungskonzerns General Atomics, jenes Unternehmens, dem in den Vereinigten Staaten die Reaper- und Predator-Kampfdrohnen entstammen. Es folgen drei weitere Auftraggeber mit jeweils 1 bis 50.000 Euro: die Agora Strategy Group, eine auf geopolitische Risiken spezialisierte Beratung; die Berliner Beratungsfirma friedrich30; und der Fahrzeuglogistiker MOSOLF. Der letzte Name ist aufschlussreich gerade deshalb, weil er nicht ins Rüstungsbild passt – MOSOLF transportiert Automobile, nicht Waffen. Wer redlich arbeitet, muss das so benennen: Nicht jeder Auftraggeber eines pensionierten Generals ist ein Waffenhersteller, und nicht jede Beratung ist Lobbyismus. Aber der größte Zahler ist die Tochter eines Rüstungskonzerns, und das Beratungsthema ist erklärtermaßen die „Kriegstüchtigkeit“.

Hinzu kommt eine Mitgliedschaft, die Domröse selbst angibt: im Förderkreis Deutsches Heer, jenem Netzwerkverein, in dem unter den fördernden Mitgliedern nahezu die gesamte deutsche Rüstungsindustrie versammelt ist, von Rheinmetall über KNDS bis Diehl. Solche Mitgliedschaften sind, anders als ein bezahltes Firmenmandat, kein Honorarverhältnis; sie gehören in den zweiten Teil dieser Analyse, der das Netzwerk genauer ausleuchtet. Hier zählt der harte Kern: das bezifferte, im Staatsregister hinterlegte Mandat.

An dieser Stelle ist Präzision wichtig, denn an ihr entscheidet sich die Belastbarkeit des gesamten Befundes. General Atomics Europe in Dresden ist nicht selbst die Drohnenfabrik; die Reaper baut die US-Mutter in Kalifornien. Die deutsche Tochter ist eine diversifizierte Technologiegruppe, die unter anderem das Transportflugzeug Do228 fertigt, Militärhubschrauber wartet, Schienenfahrzeuge baut und Munition entsorgt. Verteidigungsnah ist sie über ihre Eigentümerschaft, ihre Hubschrauberwartung und ihre Munitionsentsorgung – nicht über die Kampfdrohne. Wer Domröse vorwirft, er werbe für Reaper-Käufe, schießt über das Ziel hinaus und macht den eigenen Befund angreifbar. Korrekt formuliert lautet er: Domröses größter Auftraggeber ist die deutsche Tochter eines amerikanischen Rüstungskonzerns. Das ist hart, und es genügt vollkommen.

Man muss sich die Konstellation in ihrer ganzen Schlichtheit vergegenwärtigen. Hier ist ein Mann, dessen Geschäftszweck er selbst mit dem Wort „Kriegstüchtigkeit“ umschreibt, der von der deutschen Tochter eines Rüstungskonzerns das größte Honorar bezieht und der im selben Atemzug Mitglied im industrienahen Förderkreis Deutsches Heer ist. Und ebendieser Mann wird vom deutschen Publikum als unabhängiger Sachverständiger dafür empfangen, ob Deutschland mehr Waffen, höhere Etats und eine härtere Gangart gegenüber Russland brauche. Der Konflikt ist kein theoretischer. Am Rande der Handelsblatt-Konferenz Sicherheit und Verteidigung 2023 etwa gibt Domröse seine Einschätzung zur Lieferung der Leopard-2-Kampfpanzer an die Ukraine ab – vorgestellt allein als „Ex-NATO-General“; schon Wochen zuvor hatte er den Funke-Zeitungen die baldige deutsche Zusage für die Leopard-Lieferung prognostiziert. Es geht in solchen Auftritten um Beschaffung, Wirksamkeit und Bedarf von Großwaffensystemen, mithin um exakt das Feld, in dem Domröses Auftraggeber wirtschaften. Ein Gutachter, der zu einer Frage Stellung nimmt, an deren aufrüstungsfreundlicher Beantwortung seine Auftraggeber ein Geschäftsinteresse haben, ist kein neutraler Gutachter mehr – es sei denn, das Publikum erführe von der Bindung und könnte sie selbst gewichten. Genau das unterbleibt. 

Diesem dokumentierten Mandat steht die zweite Hälfte gegenüber: die Art, wie Domröse dem deutschen Publikum vorgestellt wird. In einem Interview mit dem Portal t-online aus dem Jahr 2023, in dem es um westliche Waffenlieferungen und um die Frage geht, was die gelieferten Leopard-Panzer auf dem Schlachtfeld überhaupt ausrichten können, führt ein biografischer Kasten seine gesamte Militärlaufbahn auf – vom Eintritt 1973 bis zur Pensionierung 2016. Was er heute tut, seine Beratungsfirma, seine zahlenden Auftraggeber aus dem Rüstungsumfeld, taucht mit keiner Silbe auf. Die Stuttgarter Zeitung stellt ihn im Januar 2024 allein als „früheren Vier-Sterne-General“ vor. Der Schwarzwälder Bote beschreibt ihn im selben Monat ausdrücklich als regelmäßigen Gast in TV-Talkshows, der dort als Experte für militärische Fragen auftrete – sein Wissen, heißt es, stamme aus der Bundeswehrkarriere. Vom Mandat: nichts.

Bemerkenswert ist auch der Zeitpunkt. Domröse ließ sich am 09. März 2022 ins Lobbyregister eintragen, in den Tagen unmittelbar nach Kriegsbeginn – exakt dann, als die Nachfrage nach erfahrenen Generalsstimmen sprunghaft stieg und Beratung wie Medienpräsenz gleichzeitig an Wert gewannen. Beides nährt sich gegenseitig: Wer täglich im Fernsehen die Lage deutet, ist als Berater begehrter; und wer Konzerne in Rüstungsfragen berät, tritt mit anderem Hintergrundwissen vor die Kamera.

Das ist der saubere deutsche Spiegel der britischen Recherche, und er hängt nicht an einer flüchtigen Fernseheinblendung, die niemand mehr überprüfen kann. Er steht schwarz auf weiß – im amtlichen Register auf der einen, in den jederzeit abrufbaren Vorspann-Texten auf der anderen Seite. Domröse ist der Fall, bei dem der Staat selbst die Bindung dokumentiert, während das Medium sie wegließ. Er ist nicht der einzige – nur der bestbelegte.

Erich Vad war von 2006 bis 2013 Gruppenleiter im Bundeskanzleramt, Sekretär des Bundessicherheitsrats und militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel – über Jahre einer der wichtigsten Männer im Kanzleramt in Fragen der Sicherheitspolitik. Seit Beginn des Ukraine-Krieges gehört der Brigadegeneral außer Dienst zu den meistgefragten und zugleich umstrittensten Militärstimmen der deutschen Medien.

Am 08. März 2022 berichtete t-online, Vad berate unter anderem den Schweizer Waffenhersteller und Militärdienstleister RUAG sowie die Northrop Grumman LITEF GmbH in Freiburg. Vad bestätigte die Tätigkeit auf Anfrage selbst und bezeichnete sie als „strategische Beratung“. Seine Aufgabe beschrieb er mit eigenen Worten: Er ermittle für die Unternehmen den Bedarf, prüfe, wohin sich die deutsche Verteidigungspolitik und die Rüstungskooperationen entwickelten und wie sich ein Unternehmen darauf einstellen könne. RUAG bietet unter anderem die Wartung von Land- und Luftwaffensystemen, taktische Kommunikation und den Mörser „Cobra“ an; die Bundeswehr zählt seit Jahren zu den Kunden. Die Freiburger Northrop Grumman LITEF, Tochter des US-Rüstungskonzerns Northrop Grumman, stellt militärische Navigations- und Bordrechnersysteme her, die in Kampffahrzeugen und Flugzeugen stecken. Mit anderen Worten: Vads bezahlte Aufgabe war die Bedarfsermittlung im Beschaffungsumfeld – und genau über Beschaffung und Lieferung sprach er im Fernsehen.

Die Brisanz liegt hier nicht in einer fernen Einblendung, sondern in einer zeitlichen Nähe, die kaum enger sein könnte. In ebenjenen Wochen war Vad fast im Wochentakt bei dem Nachrichtensender ntv zu Gast – allein im März und April 2022 mehr als ein Dutzend Mal –, um über den Krieg, über Waffenlieferungen und über die Frage zu sprechen, welche Systeme die Ukraine benötige und welche man liefern könne. In einem ntv-Interview vom 14. Mai 2022 erörterte er ausdrücklich Beschaffung und Lieferung – Kaufen sei das eine, Lieferung das andere – und plädierte für begrenzte Waffenlieferungen, um eine Niederlage der Ukraine abzuwenden. Vorgestellt wurde er als ehemaliger Merkel-Berater und Brigadegeneral außer Dienst. Seine gleichzeitige Beratung von RUAG und Northrop Grumman LITEF wurde nicht genannt.

Die Dichte ist belegt. Vom 08. März bis zum 14. Mai 2022 trat Vad bei ntv in rascher Folge auf – mal zu russischen Angriffen auf die westlichen Versorgungswege der Ukraine, mal mit der Einschätzung, die Russen hätten den konventionellen Krieg im Griff, an einzelnen Tagen sogar zweimal. Es war genau die Phase, in der die Bundesrepublik über die ersten Lieferungen schwerer Waffen stritt – und in der ein bezahlter Beschaffungsberater zum Dauerkommentator ebendieser Beschaffungsdebatte wurde, ohne dass das Publikum es erfuhr.

An diesem Fall lässt sich die Disziplin zeigen, die dieses Stück trägt – und die es vor dem naheliegenden Fehlschluss schützt. Vad ist gerade nicht der Beleg dafür, dass eine Bindung eine Meinung kauft. Im Gegenteil: Schon im April 2022 warnte er vor der Lieferung schwerer Waffen und sprach von einem möglichen Weg in einen Dritten Weltkrieg; in der Folge wurde er zur prominentesten deutschen Stimme gegen Waffenlieferungen, was ihm vom damaligen ukrainischen Botschafter den Vorwurf des „Putinverstehers“ und in Teilen der Medien eine zunehmende Ausgrenzung aus den Talkshows eintrug. 2025 veröffentlichte er mit dem SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi das Buch „Krieg oder Frieden?“, ein Plädoyer für Verhandlungen. Von dieser überwiegend skeptischen, eskalationskritischen Linie profitieren seine Auftraggeber kaum – eher im Gegenteil.

Genau deshalb ist sein Fall der sauberste Beweis dafür, dass es nicht um die Richtung der Meinung geht, sondern um die fehlende Offenlegung. Seine Industriebindung blieb verschwiegen, ob er nun für begrenzte Lieferungen plädierte oder vor schweren Waffen warnte. Der Zuschauer hätte sie kennen müssen, um das Gewicht des Gesagten selbst zu bestimmen – bei einem Mann, der über Beschaffung spricht und zugleich zwei Rüstungsfirmen in Beschaffungsfragen berät. Es geht nicht darum, dass diese Bindung seine Analyse zwingend verzerrt hätte; es geht darum, dass das Publikum die Information braucht, um das selbst zu beurteilen. Mehr behaupten wir nicht. Und weniger auch nicht. Während Domröses Bindung das staatliche Register belegt, hat im Fall Vad der Betroffene sie selbst bestätigt.

Der dritte Fall verschiebt die Quelle ein weiteres Mal. Jürgen-Joachim von Sandrart führte von 2021 bis 2024 als Kommandierender General das Multinationale Korps Nordost im polnischen Stettin – den NATO-Großverband, der an der Ostflanke des Bündnisses die Verteidigung des Baltikums und Polens koordiniert und der seit dem russischen Überfall auf die Ukraine zu den exponiertesten Kommandos der Allianz zählt. Zuvor hatte von Sandrart die 1. Panzerdivision kommandiert, den Kern der schweren Kräfte des deutschen Heeres. Ende März 2025 wurde er nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst in den Ruhestand verabschiedet.

Nur wenige Wochen später, am 06. Mai 2025, machte das Unternehmen Frankenburg Technologies öffentlich, dass von Sandrart als strategischer Berater zu ihm gestoßen sei. Frankenburg, ein estnischer Hersteller militärischer Flugabwehr- und Raketentechnik, wird von Kusti Salm geführt, dem früheren Staatssekretär im estnischen Verteidigungsministerium. Das Unternehmen entwickelt kostengünstige Kurzstrecken-Luftabwehr – exakt jene Kategorie, deren Nachfrage im europäischen Aufrüstungsschub der Gegenwart geradezu explodiert, vom deutschen Vorzeigeprojekt European Sky Shield, dem sich rund zwei Dutzend europäische Staaten angeschlossen haben, bis zu den nationalen Beschaffungsplänen der baltischen Anrainer Russlands. Es war die Firma selbst, die den Schritt verkündete, mit einem Zitat ihres Vorstandschefs und mit den Worten von Sandrarts, Frankenburgs Auftrag, „den Krieg zu gewinnen“, sei für ihn eine persönliche Berufung.

Sechs Wochen darauf, am 25. Juni 2025, trat von Sandrart in einer Online-Diskussion der Deutschen Atlantischen Gesellschaft auf, um über die Herausforderungen des Bündnisses zu sprechen. Vorgestellt wurde er allein als Generalleutnant außer Dienst und ehemaliger Kommandierender General des Korps Nordost. Seine neue Funktion bei einem Raketenhersteller kam nicht vor. Dasselbe Muster zeigt sich auch sonst, seit von Sandrart zu einer der gefragtesten Militärstimmen des Landes geworden ist: in einem vielbeachteten Interview der Deutschen Welle vom 21. Mai 2025 etwa oder in einem Interview der „Welt“ von Anfang Mai 2026, über das zahlreiche Medien berichteten. Sichtbar bleibt jeweils die Bundeswehr- und NATO-Vergangenheit, die Bindung an einen Hersteller jener Luftabwehr, über deren Beschaffung Europa gerade Milliarden verhandelt, hingegen nicht. 

Auch hier ist die Grenze des Beweisbaren sauber zu ziehen, denn an dieser Grenze entscheidet sich die Glaubwürdigkeit. Ein öffentlich bezifferter Vertrag oder ein Lobbyregistereintrag, der von Sandrarts Vergütung ausweist, liegt nicht vor. Eine strategische Beraterfunktion für ein privatwirtschaftliches Rüstungsunternehmen ist üblicherweise eine wirtschaftliche, also vergütete Tätigkeit; eine konkrete Zahlung lässt sich jedoch nicht belegen und wird hier auch nicht behauptet. Was sich belegen lässt, ist die Funktion – von der Firma selbst verkündet – und ihr Fehlen in der öffentlichen Vorstellung. Genau das genügt für den Befund. Drei verschiedene, voneinander unabhängige Quellen – ein staatliches Register bei Domröse, die eigene Bestätigung des Betroffenen bei Vad, die Pressemitteilung des Unternehmens bei von Sandrart – und in allen drei Fällen blieb die Bindung im Auftritt unerwähnt. Eine sauberere Beweiskette lässt sich kaum konstruieren, denn keine der drei Quellen stammt von uns: Es sind der Staat, der Betroffene und das Unternehmen selbst, die sprechen.

Bleibt die Frage, warum. Warum sagt kein Sender, keine Zeitung den einen Satz, der die Sache klären würde – dass der General im Studio aktuell für einen Rüstungskonzern arbeitet?

Diese Analyse behauptet keinen Vorsatz. Sie unterstellt keinem Redakteur die Absicht, das Publikum zu täuschen. Das wäre nicht belegbar, und es ist auch nicht nötig. Denn das Schweigen ist überdeterminiert: Mehrere Mechanismen wirken zusammen, und die meisten sind banaler als ein Plan.

Der erste ist schlichte Bequemlichkeit. Der bekannte „General a.D.“ mit der beeindruckenden Vita ist schnell gebucht, die Einblendung schreibt sich aus seiner Dienstlaufbahn von selbst, und niemand in der Redaktion macht die Hausaufgabe im Lobbyregister, die zehn Minuten dauern würde. Der zweite Mechanismus ist ökonomischer Natur: Der Wert des Experten für die Sendung ist gerade seine scheinbare Unabhängigkeit. Sie offenzulegen hieße, das Asset zu entwerten, mit dem beide Seiten handeln – der Sender mit einem autoritativen, unbelasteten Gast, der General mit einer Bühne, die wiederum seinen Wert als Berater hebt. Der dritte ist eine Lücke im Regelwerk: Medienhäuser haben Interessenkonflikt-Regeln für ihre festen Mitarbeiter, kaum aber für geladene Kommentatoren, die rechtlich Gäste sind. Und der vierte ist eine bequeme Selbstrechtfertigung – das Lobbyregister sei doch öffentlich, wer wolle, könne ja nachschlagen. Dass die Bringschuld beim Medium liegt und nicht beim Zuschauer, gerät dabei aus dem Blick.

Was keiner dieser Mechanismen erklärt, ist die Richtung, in die das Schweigen wirkt. Hier hilft die Cui-bono-Frage, ohne dass man irgendjemandem eine Absicht unterstellen müsste: Wem nützt es? Es nützt zweierlei zugleich – dem Geschäft der Berater und der Aufrüstungs-Erzählung. Ein Militärexperte, der für höhere Wehretats und mehr Waffen wirbt, entfaltet seine Wirkung nur, solange er als unabhängig gilt; trägt das Publikum seine Bindung mit, schrumpft diese Wirkung. Das ist keine Behauptung über Absichten, sondern eine Beobachtung über Funktionen. Und sie fällt in einen historischen Moment, in dem so viel auf dem Spiel steht wie selten: Seit der von Bundeskanzler Scholz ausgerufenen „Zeitenwende“ hat Deutschland ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro aufgelegt, die NATO debattiert Verteidigungsquoten von drei, vier, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung, und über die Köpfe der Bürger hinweg werden Beschaffungsentscheidungen von gewaltigem Umfang getroffen. In einem solchen Moment ist die Unabhängigkeit der Stimmen, die diese Debatte erklären, kein Detail. Sie ist die Bedingung dafür, dass die Debatte überhaupt eine ehrliche ist. Es ist am Ende der Bürger, der diese Aufrüstung über seine Steuern und über die Sicherheit seines Landes trägt – und er hat einen Anspruch darauf, zu wissen, wer ihm da zuredet.

Und der Befund gilt unabhängig von der politischen Stoßrichtung des Einzelnen – das ist die entscheidende Probe. Verschwiegen wurde die Bindung bei Domröse und von Sandrart, die für Aufrüstung stehen, ebenso wie bei Vad, der überwiegend vor schweren Waffen warnte. Das Muster fragt nicht nach der Haltung. Es fragt nur, ob jemand ein offenlegungspflichtiges Interesse hatte – und ob es offengelegt wurde. Wer allein die Falken ins Visier nähme, betriebe selbst Gesinnungsjournalismus. Der Befund ist härter und neutraler: Die Verschleierung läuft quer durch alle Lager, und gerade das macht sie zu einem Problem des Journalismus, nicht der Gesinnung.

Damit schließt sich der Kreis zum britischen Ausgangspunkt. Was der Medienforscher Schlosberg dort einen „verwalteten Konsens“ nannte, hat in Deutschland dieselbe Mechanik: drei dokumentierte Fälle, in denen ein Register, ein Betroffener und ein Unternehmen die Bindung preisgaben – während das Medium schwieg. Bleibt eine Frage, die der zweite Teil dieser Analyse beantwortet. Wenn schon diese drei nur deshalb sichtbar wurden, weil Register, Subjekt oder Firma die Information von sich aus herausgaben – wie viele bleiben unsichtbar, weil niemand sie herausgibt? Die Antwort führt in ein System aus Beratungs-Boutiquen, Forschungsinstituten und Lobbyverbänden, deren Kundenlisten kein Register je veröffentlicht – und an dessen Rand jene Netzwerk-Politiker stehen, die zwischen Wehrtechnik-Verband und Talkshow pendeln, ohne dass es je einer Pressemitteilung bedürfte.

Teil 2 dieser Analyse erscheint in Kürze: über die Verschleierung im großen Maßstab, die Netzwerk-Politiker zwischen Wehrtechnik-Verbänden und Talkshow, und die eine Kontrollfrage, die zeigt, dass es hier nicht um Gesinnung geht, sondern um Offenlegung.

Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

  1. Action on Armed Violence (AOAV): „Military experts or arms industry insiders? UK media fails to disclose defence sector links in nearly 60% of cases“, 03. Juni 2026. https://aoav.org.uk/2026/military-experts-or-arms-industry-insiders-uk-media-fails-to-disclose-defence-sector-links-in-nearly-60-of-cases/
  2. Declassified UK: „UK media fails to disclose defence industry ties of most military commentators“, Juni 2026. https://www.declassifieduk.org/uk-media-fails-to-disclose-defence-industry-ties-of-most-military-commentators/
  3. Lobbyregister des Deutschen Bundestags, Eintrag Hans-Lothar Domröse (Domröse-Consulting), Registernummer R003197, Ersteintrag 09. März 2022. https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003197
  4. Handelsblatt Today: Hans-Lothar Domröse zur Lieferung der Leopard-2-Panzer (Handelsblatt-Konferenz Sicherheit und Verteidigung 2023, vorgestellt als „Ex-NATO-General“). https://live.handelsblatt.com/deutschland-liefert-leopard-2-panzer-an-ukraine/
  5. Funke Mediengruppe / Aachener Zeitung: „Kampfpanzer-Lieferungen setzen Pistorius schon unter Druck“ (Domröse erwartet baldige Leopard-Zusage), Januar 2023. https://www.aachener-zeitung.de/politik/deutschland/kampfpanzer-lieferungen-setzen-pistorius-schon-unter-druck_aid-83197417
  6. t-online: „Angela Merkels Ex-Militärberater Erich Vad berät nun Rüstungskonzerne“, 08. März 2022 (RUAG, Northrop Grumman LITEF; Vads eigene Bestätigung „strategische Beratung“ sowie die Bedarfsermittlung). https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_91700774/angela-merkels-ex-militaerberater-erich-vad-beraet-nun-ruestungskonzerne.html
  7. n-tv: „Wir laufen Gefahr, Russland zu unterschätzen“ – Interview mit Erich Vad, 14. Mai 2022. https://www.n-tv.de/politik/Wir-laufen-Gefahr-Russland-zu-unterschaetzen-article23330449.html (im Browser aufrufbar; über das Such-/Fetch-Werkzeug nicht abrufbar) 
  8. Frankenburg Technologies (offizielle Mitteilung via X): „German ‚Eastern Flank General‘ joins Frankenburg“ – Jürgen-Joachim von Sandrart als strategischer Berater, 06. Mai 2025. https://x.com/FrankenburgTech/status/1919708995578659003
  9. Deutsche Atlantische Gesellschaft: „Direkt gefragt: Generalleutnant a. D. Jürgen-Joachim von Sandrart“, Atlantic Talk, 25. Juni 2025 (Vorstellung allein über die Dienstlaufbahn). https://ata-dag.de/aktuelles/veranstaltungsrueckblick/direkt-gefragt-generalleutnant-a-d-juergen-joachim-von-sandrart/23011/
  10. Deutsche Welle (DW): Interview mit Jürgen-Joachim von Sandrart, 21. Mai 2025. https://www.youtube.com/watch?v=pgpLU5vOGxo
  11. Welt-Interview mit Jürgen-Joachim von Sandrart, Anfang Mai 2026; u. a. gespiegelt bei RT DE: „Ex-Bundeswehrgeneral von Sandrart: Für Russland gelten keine Regeln“, 06. Mai 2026 (Welt-Original hinter Bezahlschranke). https://de.rt.com/international/279162-ex-bundeswehrgeneral-von-sandrart-fuer-russland-gelten-keine-regeln/
  12. esut.de: „Zapfenstreich für Generalleutnant von Sandrart“, 11. März 2025 (Vita; Ruhestand Ende März 2025). https://esut.de/2025/03/meldungen/58026/zapfenstreich-fuer-generalleutnant-von-sandrart/

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