Die globale militärische Dominanz der USA bröckelt
Dass die Ära der globalen militärischen Dominanz der USA langsam zu Ende geht, zeigt der Krieg in der Ukraine schon seit Ende 2023. Wer sich nicht weigerte, das zu sehen, sah es schon länger. Dass die USA und Israel sich möglicherweise am Iran die Zähne ausbeißen könnten, zeichnete sich seit Juni vergangenen Jahres ab. Überraschend kommt jetzt aber, dass ausgerechnet das Vorprellen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Erosion beschleunigte, vielleicht sogar einen Erdrutsch in Gang setzte, der weltweit Auswirkungen haben könnte.
In den Verhandlungen um das iranische Atomprogramm hatte Teheran nur wenige Stunden vor dem Angriff der Israelis und Amerikaner erstmals eingewilligt, kein angereichertes Uran mehr im eigenen Land zu lagern, was den Bau einer Atombombe faktisch unmöglich gemacht hätte. Dennoch griff Donald Trump dieses Zugeständnis nicht auf, um einen diplomatischen Erfolg zu verkünden, sondern entschied sich für eine militärische Eskalation.
Hier manifestierte sich der grundsätzliche Zielkonflikt zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu: Während Trump einen Deal mit dem Iran anstrebte, will Netanjahu nach wie vor den Ian zerschlagen. Als Universal-Argument für immer wieder neue Kriege dient Netanjahu das iranische Uran, das über den Grad angereichert ist, den man für eine friedliche Nutzung brauchen würde. Die Iraner aber wollen das Uran nicht aus den Händen geben, ohne wesentliche Zugeständnisse zu erhalten, wie zum Beispiel die totale Aufhebung der seit Jahrzehnten in Kraft befindlichen Sanktionen. Mit anderen Worten: Netanjahu braucht das iranische Uran fast mehr, als die Iraner selbst. In dem Moment, als ein Deal in Aussicht stand, musste Netanjahu zuschlagen und die USA in einen Krieg hineinziehen (1).
Teheran hat gelernt
Teheran hat den aktuellen Krieg in der Ukraine verfolgt und dessen Charakter als Informationskrieg durchaus verstanden (2). Gewisse militärische Aktionen werden dort nicht zuletzt unternommen, um positive Schlagzeilen in den heimischen Medien und in jenen der Verbündeten zu erzeugen. Der Iran hat unmittelbar nach den ersten Angriffen der Israelis und der Amerikaner erste Einzelschläge gegen symbolträchtige Ziele in den Golfstaaten geführt, wie beispielsweise den Burj Al-Arab Hotelbau in Dubai und die Palmeninsel (3). Der Schaden war offenbar überschaubar, aber darum ging es gar nicht, sondern um die Wirkung im globalen Informationsraum.
Schon veranstaltete US-Kriegsminister Pete Hegseth eine Pressekonferenz, in welcher er den Triumph der amerikanisch-israelischen Waffen verkündete (4). Nächstens wird er wohl das vollständige Erreichen aller Zielsetzungen bekanntgeben und das Fehlen weiterer Ziele beklagen, die man noch bombardieren könnte. Man kann sich jetzt die Frage stellen, ob Hegseth damit den Ausstieg der USA aus dem Krieg vorbereitet nach dem Motto „Sieg erklären und abziehen“. Das könnte in diesem Fall allerdings nicht ganz so einfach werden.
Zahlenspiele
In den Wochen vor dem amerikanisch-israelischen Überfall waren die Munitionsbestände der Amerikaner ein Thema gewesen, welche angeblich nur für circa 14 Kriegstage genügen sollen. Angaben über ihre Durchhaltefähigkeit im Einsatz gehören aber normalerweise zu den bestgehüteten Geheimnissen einer Armee. Deshalb sollte man solchen Diskussionen immer ein gewisses Maß an Misstrauen entgegenbringen. In einer Zeit des „gläsernen Gefechtsfeldes“ ist der Lagerbestand an Nachschubgütern einer der wenigen Bereiche, in denen Armeen die Informationshoheit wahren können. Allerdings zeigte der zwölf Tage dauernde Krieg im vergangenen Juni schon gewisse Grenzen auf, als die Administration Trump den Sieg erklären und abbrechen musste, ohne ihre Ziele erreicht zu haben (5).
Stolz präsentieren die US-amerikanischen und israelischen Militärs in diesen Tagen ihre Statistiken der ballistischen Raketen und der Drohnen, welche die Iraner täglich noch einsetzen (6). Der Rückgang sei mit ihren Angriffen auf iranische Raketenstellungen zu erklären, erklären westliche Militärsprecher gerne. Das ist die westliche Interpretation der Fakten. In diesem Zusammenhang ist eine Meldung aus den ersten Tagen des Kriegs von besonderer Bedeutung, die besagte, die USA müssten Luftabwehr-Systeme aus Korea abziehen, um sie in den Nahen Osten zu verlegen (7). Das lässt tief blicken.
Quelle: The Caspian Post, Ergänzungen Verfasser (8)
Die aus westlicher Sicht weniger vorteilhafte Interpretation ist diejenige, dass die Iraner vorerst einmal ihre älteren Waffen einsetzten, um die Reserven ihrer Gegner zu erschöpfen und dass sie ihre modernsten Systeme zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz bringen. Deshalb bringen quantitative Vergleiche ohne qualitative Angaben vorerst nichts. Und es besteht auch die Möglichkeit, dass die Iraner von den Erfahrungen ihres Verbündeten Russland profitieren und nach dessen Einsatzverfahren vorgehen: erst ein sogenannter zusammengefasster Raketen-/Luft-Schlag mit zahlreichen Waffen an einem Tag, dann systematische Kampfhandlungen mit tieferer Intensität während der folgenden Tage (9). Bewahrheitet hat sich eine Prognose, die ernstzunehmende Kommentatoren schon in den ersten Tagen des Krieges abgaben: Der Iran wird den Krieg in die Länge zu ziehen suchen.
Die USA am Golf blind?
Auf der anderen Seite hat der Iran zwar Federn lassen müssen (10), aber den Iranern sind ein paar Schläge gegen wichtige Einrichtungen der Amerikaner in der Nahostregion gelungen wie das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain, eine Flottenbasis in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sowie Luftwaffen-Stützpunkte. Am bemerkenswertesten ist aber der Angriff auf eine Frühwarn-Radarstation in Katar (11). Von dieser Sorte besitzen die USA weltweit gerade mal sechs. Von Katar aus müsste diese eigentlich in der Lage sein, ballistische Raketen bis in den Raum über der nordrussischen Halbinsel Kola zu erfassen. Auch mehrere Radar-Stationen des THAAD-Raketenabwehrsystems und die unentbehrlichen Kommunikationseinrichtungen wurden zerstört. Ein Ersatz dieser Systeme ist nicht ohne weiteres möglich, denn sie wurden in kleinen Stückzahlen produziert und stehen weltweit im Einsatz. Insgesamt scheint das Frühwarnsystem der Amerikaner in der Nahost-Region teilweise zerschlagen zu sein, womit ausgerechnet in jenem Bereich eine Lücke entstand, in welchem die US-Streitkräfte bisher das Monopol innehatten, nämlich der regionalen oder gar globalen Raketenwarnung. Auf diese Fähigkeiten bauten die Verbündeten der USA weltweit.
Der Iran kann nun systematisch US-amerikanische Militäreinrichtungen in der Region unter Feuer nehmen. Früher oder später werden die Amerikaner gezwungen sein, Prioritäten zu setzen, denn angesichts knapp werdender Mittel können sie nicht mehr alles schützen. Irgendwann wird ihre militärische Vorrangstellung in der Region in Gefahr kommen (12).
Dass ihr Ziel darin besteht, die Amerikaner aus sämtlichen ihren Stützpunkten am Persischen Golf zu vertreiben, haben die Iraner in den letzten Tagen unmissverständlich klar gemacht. Aber es liegt eventuell mehr drin: Derzeit feiert die iranische Propaganda die Ablösung der Flugzeugträger-Kampfgruppe um die USS „Abraham Lincoln“ als Erfolg eines Angriffs auf das Schiff und behauptet, der Brand auf dem Flugzeugträger USS „Gerald Ford“ sei von der Mannschaft selbst gelegt worden, weil diese nicht in den Kriegseinsatz gehen wolle (13). Das entspricht wohl nicht der Wahrheit, zeigt aber, worauf Teheran hinauswill. Die selektive Schließung der für die Weltwirtschaft eminent wichtigen Straße von Hormus – Schiffe bestimmter Nationen können offenbar passieren (14) – soll die US Navy zu etwas zwingen, wozu sie zu wenig Ressourcen besitzt: die Einrichtung eines Konvoi-Systems zum Schutz westlicher Handelsschiffe vor iranischen Raketen. Schon forderte Donald Trump von seinen NATO-Verbündeten den Einsatz eigener Kriegsschiffe (15). Ob Starmer, Merz und Macron das tun, ohne Trump den Preis dafür zu machen, wird sich weisen.
Auch wenn Kriegsminister Hegseth schon mit dem Einsatz der US-Marineinfanterie droht, wird das weder in Teheran noch anderswo viel Eindruck machen (16). Bei solch einer Marine Amphibious Unit MAU, welche das Pentagon entsenden will, handelt es sich um eine kombinierte Streitmacht mit einer Boden-, einer Luft- und einer Logistik-Komponente. Das Boden-Element besteht aus einer verstärkten Bataillons-Kampfgruppe, die von Artillerie, Pionieren und Aufklärern unterstützt wird. Sie kann zwar bis in eine Tiefe von 150 km ins Landesinnere angelandet werden, dort aber trotzdem eben nur eine Siedlung oder einen Brückenkopf von 5 bis 10 km Breite halten. Die iranischen Schiffsabwehr-Raketen aber können von weit außerhalb dieser Zone schießen. Eine MAU kann bildlich gesprochen eine Tür eintreten und eine Zeit lang offenhalten, aber dann muss sie rasch verstärkt werden (17). Wenn das nicht geschieht – und im Fall des Iran müsste das eine Streitmacht sein, die auch mit einem ernstzunehmenden Gegner wie der iranischen Armee und den Pasdaran fertig wird – muss sie sich zurückziehen (18). Die Einnahme des Hafens und des Flughafens in der Großstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus, welche Vorbedingung wäre für den Einsatz starker Heereskräfte, liegt weit außerhalb der Möglichkeiten einer MAU.
Der Iran ist keine Karibikinsel: Der Iran verfügt über eine ganze Reihe von Schiffsabwehr-Waffen unterschiedlicher Reichweite und Funktionsweise, die von unterschiedlichen Trägern aus eingesetzt werden können: von Landfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen und U-Booten. Damit kann der Iran ein System aus sich gegenseitig schützenden Waffen aufbauen, das nicht so einfach zu knacken ist. Ein Scheitern oder eine offenkundige Niederlage der US Navy und der US Marines, den wichtigsten Stützen globaler militärischer Dominanz der USA, hätte desaströse Auswirkungen. Weltweit würden sich Verbündete nach Alternativen umsehen.
Trump hat sich in Abhängigkeit seiner Gegner gebracht
Wem geht nun zuerst der Atem aus? Fehlen der westlichen Koalition im Nahen Osten die Abfangraketen zuerst oder den Iranern die Angriffswaffen? (19) Die finanziellen Unterschiede zwischen Luftabwehrraketen auf der einen und Drohnen und ballistischen Raketen auf der anderen Seite sind in den vergangenen Wochen ausgiebig thematisiert worden (20). Klar ist, dass die Produktionskapazitäten begrenzt sind und der Bedarf an Abfangraketen hoch ist. Sollten den Iranern Drohnen und ballistische Raketen ausgehen, steht es Russland, China und wohl auch Nordkorea frei, solche nachzuliefern (21). Die Produktion in Russland ist in Schwung und in China und Nordkorea sind die Lager wohl voll. Damit ist es aber nicht mehr Donald Trump und schon gar nicht Benjamin Netanjahu, welcher den Zeitpunkt des Abbruchs der Kampagne diktieren, sondern Xi Jinping, Wladimir Putin und Kim Jong-un. Diesen dreien muss Trump nun etwas anbieten, damit sie innehalten. Insbesondere was Putin will, ist bekannt. Sieg erklären und abziehen? Das wird diesmal nicht klappen.
Die Großen der Weltpolitik haben ein Interesse daran, dass der aktuelle Konflikt aus dem Ruder läuft. Jetzt werden wir sehen, ob die Administration Trump sich in Nibelungentreue zu Netanjahu und seinen Träumen von Groß-Israel übt, oder bereit ist, dem manchmal etwas mühsamen Verbündeten seine Grenzen aufzuzeigen. Das sollte er tun, denn jetzt ist nicht nur die Position der USA in Nahost – oder Westasien – in Gefahr, sondern darüber hinaus. Pete Hegseth sollte sich vorsichtshalber schon einmal Gedanken darüber machen, wie er die Sicherheit seines Landes gewährleisten will, wenn die militärische Vormachtstellung der USA auf dem Planeten gebrochen ist.
Anmerkungen:
- Insbesondere der ehem. Analytiker der CIA, Ray McGovern vertrat die Auffassung Israel haben die USA in den Krieg manövriert. Siehe Jason Ross: Former CIA Analyst McGovern: Israel Maneuvered U.S. into War, Nuclear Use Cannot Be Ruled Out, bei Executive Intelligence Review, 13.03.2026, online unter https://eir.news/2026/03/news/former-cia-analyst-mcgovern-israel-maneuvered-u-s-into-war-nuclear-use-cannot-be-ruled-out/.
- Zu den geschichtlich-kulturellen Hintergründen siehe Patrick Ringgenberg: Warum der Iran den Krieg bereits gewonnen hat, bei Global Bridge, 08.03.2026, online unter https://globalbridge.ch/warum-der-iran-den-krieg-bereits-gewonnen-hat/.
- Siehe „Angriff trifft weltberühmtes Luxushotel Burj Al Arab“ bei Stern, 02.03.2026, online unter https://www.stern.de/politik/ausland/iran-angriff-trifft-burj-al-arab–vergeltung-fuer-weltberuehmtes-hotel-37181202.html und Lena Lackermeier: Iran-Raketen setzen Dubai-Luxushotel Burj Al Arab in Brand, bei Focus Online, 03.03.2026, online unter https://www.focus.de/politik/ausland/iran-raketen-setzen-dubai-luxushotel-burj-al-arab-in-brand_637148ff-15ae-4824-a7b8-c40b5b825d53.html, sowie Simon Misteli: «Wir haben keine Bunker wie ihr in der Schweiz», bei 20Minuten, 28.02.2026, online unter https://www.20min.ch/story/krieg-in-nahost-nach-raketengriff-5-sterne-hotel-in-dubai-brennt-103515564.
- Siehe Carl Osgood: Pete Hegseth Gives Triumphalist Pentagon Briefing, bei Executive Intelligence Review, 14.03.2026, online unter https://eir.news/2026/03/news/triumphalism-reigns-at-pete-hegseths-pentagon/.
- Siehe „Israels Angriffskrieg gegen den Iran: Kein Applaus für Dummheiten!“ bei Global Bridge, 22.06.2025, online unter https://globalbridge.ch/israels-angriffskrieg-gegen-den-iran-kein-applaus-fuer-dummheiten/.
- Offenbar musste auch Israel Schäden hinnehmen. Die Berichterstattung darüber dürfte aber der Geheimhaltung unterliegen, wie in solchen Fällen generell. Man will ja dem Gegner ja nicht die Wirkungsaufklärung erleichtern. Siehe „Iran’s Missiles DEVASTATE Haifa Port & Tel Aviv, Trump Eyes Ground War, Elijah Magnier„, bei Danny Haiphong auf YouTube, 08.03.2026, online unter https://www.youtube.com/watch?v=2nDMB2IYbTo.
- Siehe Mirjam Lörcher: USA ziehen Raketenabwehr ab, bei Flug Revue, 11.03.2026, online unter https://www.flugrevue.de/usa-ziehen-raketenabwehr-ab/.
- Quelle: The Caspian Post auf Facebook, 13.03.2026, online unter https://www.facebook.com/thecaspianpost/photos/the-update-on-the-use-of-ballistic-missiles-and-drones-from-iranian-territory-ov/1483588307137970/.
- So wurde das im Generalstabslehrgang an der Militärakademie des russischen Generalstabs gelehrt, welchen der Verfasser in den Jahren 2013/2014 besuchte.
- Insbesondere die Schläge gegen die Führungsriege waren nur möglich durch präzise und verlässliche Nachrichten aus dem Führungszirkel selbst. Siehe Китайският нож в гърба на Мосад: Пекин разчлени мрежата от предатели, която продаде Хаменей на израелските ракети! (Der chinesische Dolchstoß in den Rücken des Mossad: Peking zerschlug das Netzwerk von Verrätern, die Khamenei an israelische Raketen verraten hatten!), bei Pogled, 06.03.2026, online unter https://pogled.info/svetoven/kitaiskiyat-nozh-v-garba-na-mosad-pekin-razchleni-mrezhata-ot-predateli-koyato-prodade-hamenei-na-izraelskite-raketi.190278, in bulgarischer Sprache.
- Bei den zerstörten Radar- und Satellitenkommunikations-Anlagen handelt es sich konkret um zwei AN/GSC-52B SATCOM-Terminale in Bahrain, drei Radome auf der Arifjan Luftwaffenbasis in Kuwait, ein mobiles AN/TPY-2 THAAD-Radar in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE), ein AN/TPY-2 THAAD-Radar in Jordanien, eine permanente AN/FPS-132 Radar-Station in Qatar, acht Einrichtungen zur Satellitenkommunikation in Kuwait und eine Einrichtung bei einer AN/TPY-2 Radar-Station auf der Prince Sultan Airbase in Saudi Arabien. Siehe „The radar destruction map just got worse. Far worse“, bei The Islander, 04.03.2026, online unter https://islanderreports.substack.com/p/the-radar-destruction-map-just-got?publication_id=2141174&post_id=189892846&isFreemail=true&r=484ski&triedRedirect=true, deutsche Übersetzung “ Der Iran zerstört weitere US-Radaranlagen“ bei Willy Wahl auf Seniora, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-iran-zerstoert-weitere-us-radaranlagen, „Der Schutzschild ist weg – Iran zerstört vier THAAD-Systeme am Golf“ bei Willy Wahl auf Seniora, 07.03.2026, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-schutzschild-ist-weg-iran-zerstoert-vier-thaad-systeme-am-golf und Richard Freeman: Iran Has Damaged U.S. Bases Far More than the Pentagon Admits, bei Executive Intelligence Review, 13.03.2026, online unter https://eir.news/2026/03/news/u-s-military-bases-have-suffered-considerably-greater-damage-than-is-allowed-to-be-revealed/. Vgl. den Generalstabsoffizier des Österreichischen Bundesheers und Blogger Markus Reisner auf Telegram-Kanal „Red Fish Bubble“, 04.03.2026, online unter https://t.me/c/1799349782/72734, https://t.me/c/1799349782/72713, https://t.me/c/1799349782/72714, https://t.me/c/1799349782/72740 und https://t.me/c/1799349782/72743.
- Über die langfristigen Folgen spekulierten schon verschiedene Kommentatoren. Siehe „Werden Israel und die USA die Golfstaaten zusammen mit dem Iran zerstören?“, Gespräch von Eugene Doyle mit Alt-Botschafter Chas Freeman, 14.03.2026, deutsche Übersetzung bei Willy Wahl auf Seniora, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/werden-israel-und-die-usa-die-golfstaaten-zusammen-mit-dem-iran-zerstoeren und „Operation Epic Fury. Irans Vergeltungsschläge erschüttern die globale Sicherheitsarchitektur“, bei Swissvox, 03.03.2026, online unter https://swissvox.substack.com/p/operation-epic-fury?publication_id=5517606&post_id=189761292&isFreemail=false&r=484ski&triedRedirect=true und bei Willy Wahl auf Seniora, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/operation-epic-fury.
- Einigkeit herrscht darüber, dass ein Angriff auf den Flugzeugträger USS „Abraham Lincoln“ stattfand, unklar ist aber, ob das Schiff irgendwelche Schäden davontrug. Siehe „Iran Claims Drone Strike on Aircraft Carrier USS Abraham Lincoln“, beiCaspian Post (Aserbaidschan), 05.03.2026, online unter https://caspianpost.com/iran/iran-claims-drone-strike-on-aircraft-carrier-uss-abraham-lincoln. Vgl. James LaPorta: U.S. fired at Iranian vessel that approached aircraft carrier, officials say, beiCBN News, 12.03.2026, online unter https://www.cbsnews.com/news/us-fired-at-iranian-vessel-that-approached-aircraft-carrier-officials-say/ und „LIVE | ‚DIRECT HIT‘: Iran’s Cruise Missile Bombards US Aircraft Carrier Abraham Lincoln In Strike?“ Video bei Times Now auf YouTube, 15.03.2026, online unter https://www.youtube.com/watch?v=UK0zrnvA7e8. Und auch ein Feuer auf dem Flugzeugträger USS „Gerald R. Ford“ ist bestätigt, ohne dass die Brandursache geklärt ist. Siehe Helene Cooper: Fire on U.S. Aircraft Carrier Raged for Hours, Sailors Say, bei New York Times, 16.03.2026, online unter https://www.nytimes.com/2026/03/16/us/politics/uss-ford-fire-iran-venezuela.html. Vgl. „US aircraft carrier fire leaves over 600 sailors without beds amid the Iran war„, bei TRT World, 17.03.2026, online unter https://www.trtworld.com/article/b17f04940daf und Peter Suciu: On A U.S. Navy Supercarrier Even A Small Fire Is A Big Deal, bei Forbes, 14.03.2026, online unter https://www.forbes.com/sites/petersuciu/2026/03/14/on-a-us-navy-supercarrier-even-a-small-fire-is-a-big-deal/.
- Siehe „Presse: Zwei indische Gastanker passieren Strasse von Hormus“, bei VZ VermögensZentrum, 16.03.2026, online unter https://www.vermoegenszentrum.ch/boersen-und-maerkte/news/presse-zwei-indische-gastanker-passieren-strasse-von-hormus.
- Siehe „US allies reject Trump’s appeal to send warships to Strait of Hormuz | BBC News„, Video bei BBC News auf YouTube, 16.03.2026, online unter https://www.youtube.com/watch?v=Lwzuki13JWM und die hämischen Kommentare aus Afrika: „Trump begs nations to send warships to Strait of Hormuz„(Trump bittet Nationen inständig, Kriegsschiffe in die Straße von Hormuz zu entsenden), Video bei Newzroom Afrika auf YouTube, 16.03.2026, online unter https://www.youtube.com/watch?v=EF185mUZaNc.
- Siehe Carl Osgood, Gretchen Small: Marine Unit Ordered to Southwest Asia; Trump Calls on Nations to Partner with Warships, bei Executive Intelligence Review, 14.03.2026, online unter https://eir.news/2026/03/news/marine-unit-ordered-to-southwest-asia/ und Natasha Bertrand: US sending rapid response Marine unit to the Middle East, bei CNN, 13.03.2026, online unter https://edition.cnn.com/world/live-news/iran-war-us-israel-trump-03-13-26?post-id=cmmp8ftbz0000356vio9mk3rq.
- Siehe „Der große Knüppel im Mittelmeer“ auf Global Bridge, 16.04.2023, online unter https://globalbridge.ch/der-grosse-knueppel-im-mittelmeer/.
- Die Pasdaran (offiziell Sepâh-e Pâsdârân-e Enqelâb-e Eslâmi, Islamische Revolutionsgarde, IRGC) sind wurden 1979 zum Schutz der islamischen Revolution gegründet und umfassen Land-, Luft- und Seestreitkräfte, sowie einen eigenen Nachrichtendienst und Sonderoperationskräfte.
- Siehe „Are Gulf states running out of missile interceptors“ bei The Economist, 03.03.2026, online unter https://www.economist.com/middle-east-and-africa/2026/03/03/are-gulf-states-running-out-of-missile-interceptors und „Reports suggest Gulf states running out of interceptor missiles„, bei France24, 02.03.2026, online unter https://www.france24.com/en/reports-suggest-gulf-states-running-out-of-interceptor-missiles, sowie Margaret Brennan: Arab states running dangerously low on interceptors to take down Iranian-fired missiles, officials say, bei CNN, 05.03.2026, online unter https://www.cbsnews.com/news/arab-states-running-low-interceptors-iranian-fired-missiles/. Ähnliches hatte auch russische Blogger berichtet: Операция Z: Военкоры Русской Весны auf Telegram, 04.03.2026, online unter https://t.me/RVvoenkor/110394, in russischer Sprache. Auch in Israel wird der Mangel an Abfangraketen ev. bald zu einem Problem. Siehe Jason Ross: Israel Running Low on Missile Interceptors, U.S. Officials Say, bei Executive Intelligence Review, 15.03.2026, online unter https://eir.news/2026/03/news/israel-running-low-on-missile-interceptors/.
- Siehe „The humiliating arithmetic of the Iran war“, bei Islander Reports, 11.03.2026, online unter https://islanderreports.substack.com/p/the-humiliating-arithmetic-of-the, deutsche Übersetzung (Die demütigende Arithmetik des Iran-Krieges) bei Willy Wahl auf Seniora, 11.03.2026, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/die-demuetigende-arithmetik-des-iran-krieges.
- Zu Russlands bisher zurückhaltender Reaktion siehe Stefano di Lorenzo: Warum reagiert Russland auf den Angriff der USA und Israels auf den Iran so sanft? Auf Global Bridge, 14.03. 2026, online unter https://globalbridge.ch/warum-reagiert-russland-auf-den-angriff-der-usa-und-israels-auf-den-iran-so-sanft/.