In eigener Sache | Hochgeschätzte Leserinnen und Leser von Globalbridge.ch
Nicht zum ersten Mal sehe ich mich veranlasst, mich direkt an Sie zu wenden. Aus drei Gründen!
Erstens und am wichtigsten: Ich möchte Ihnen sehr herzlich danken! Es ist offensichtlich, dass Sie oft oder sogar regelmäßig die auf Globalbridge publizierten Beiträge lesen. Die Technik zeigt, dass die Leserzahlen steigen, unter der Adresse redaktion@globalbridge.ch erhalte ich oft Zuschriften des Dankes für meine Arbeit, und auch die Anzahl der Spenden ist gestiegen. Für alle Ihre positiven Rückmeldungen, in welcher Form auch immer, bin ich Ihnen sehr, sehr dankbar! Und ich kann Ihnen bestätigen: Ihre positiven Rückmeldungen sind für mich persönlich eine wichtige Motivation, durchzuhalten und weiterzumachen!
Zweitens: Die Situation ist nicht einfach. Ich selber bin noch im Zweiten Weltkrieg geboren, also über 80 Jahre alt. Als promovierter Historiker, erfahrener und vielgereister Journalist und sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland erfahrener Medienmanager ist für mich die wichtigste Voraussetzung für eine konstruktive Arbeit, selber gut und vielseitig informiert zu sein. Das heisst konkret, dass ich gegen 50 Publikationen aus der Schweiz, aus Deutschland, aus den USA, aus Russland, aus der Ukraine, aus Israel und aus weiteren Ländern abonniert habe und jeden Tag überfliegen und Vieles davon auch genau lesen muss. Das kostet vor allem viel Zeit! Aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden, und gesundheitliche Probleme – bei mir selber und in meiner engsten Familie – kosten mich jeden Tag zusätzliche Stunden. Das führt dazu, dass ich manchmal den Überblick verliere, nicht alle Mails korrekt beantworte und dass das eine oder andere ganz vergessen und verloren geht. Ein kleines Beispiel: Ich habe in meinem Mac einen Artikel mit der Headline «Europa Aeterna: Zukunft Europas». Aber ich kann mich nicht erinnern, wer mir diesen Beitrag zur Publikation angeboten hat und woher er kommt. Aber einen Beitrag publizieren, ohne zu wissen und zu sagen, wer ihn verfasst hat? Das geht definitiv nicht. Ich muss mich an dieser Stelle also auch entschuldigen! Infolge meiner schwierigen Situation mache ich auch Fehler, Zuschriften gehen unter, ich übersehe Beitragsangebote und/oder sie gehen einfach unter. Und dafür möchte ich mich bei allen Betroffenen ehrlich entschuldigen. Auch ich bin alles Andere als fehlerlos.
Drittens: Es ist selbstverständlich, dass ich für Globalbridge ehrenamtlich arbeite. Ich brauche über meine Rente hinaus kein weiteres Einkommen. Aber nicht alle Autoren und Autorinnen von Globalbridge sind in dieser Situation. Mehrere von ihnen sind auf ein Honorar für ihre Arbeit ganz einfach angewiesen. Ihrer differenzierten Meinungsäußerungen wegen werden sie in den öffentlich-rechtlichen Medien und auch in den Medien der großen Medienkonzerne in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr publiziert – und sie erhalten deshalb auch keine Honorare mehr. Globalbridge versucht deshalb, seinen Autorinnen und Autoren für ihre publizistische Arbeit ein faires Honorar zu zahlen. Dazu reichen die eingehenden Spendenbeiträge aber nicht aus. Und natürlich kosten, wie erwähnt, auch die Abonnements der Zeitungen, Zeitschriften und Online-Plattformen und auch die Technik von Globalbridge und der Versand des Newsletters Geld. So bin ich gezwungen, aus meinem persönlich Ersparten jeden Monat gut und gerne mindestens 2000 Schweizer Franken – oder also etwa 2200 Euros – zuzuschießen, also immer noch mehr, als über Spenden hereinkommt. Das kann ich – noch! Aber ich werde es nicht ewig durchhalten können. Ich bin ja kein Millionär. Globalbridge ist also – im Interesse eines längerfristigen und vor allem auch unabhängigen Bestehens – dringend auf die Unterstützung aus der Leserschaft angewiesen. Auch Spenden in Höhe von 3 oder von 5 Euros sind willkommen, vor allem auch als Motivation für die Weiterarbeit und für das Durchhalten. Und ich verstehe auch sehr gut, dass nicht zuletzt die Leserinnen und Leser aus Deutschland im Hinblick auf eine zunehmende Wirtschaftskrise vorsichtig sind – vorsichtig sein müssen. Aber es gilt halt eben doch, im Interesse der Autorinnen und Autoren, die von ihrer heutigen Arbeit leben müssen, Globalbridge auch langfristig zu erhalten. Und vor allem auch im Interesse des Friedens, der von den heute aktiven Politkern verantwortungslos gefährdet wird.
Mit nochmaligem, sehr herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!
Christian Müller, Herausgeber der Online-Plattform Globalbridge.ch
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