In eigener Sache | Einmal mehr muss ich um Unterstützung bitten!
Wie schön ist es doch, wenn man da und dort etwas spenden kann, um zum Beispiel eine Hilfsorganisation im Globalen Süden zu unterstützen. Das habe ich jahrelang gemacht und mache es, in beschränktem Rahmen, noch heute. Viel schwieriger ist es, einzugestehen, dass auch die eigene Aktivität auf Unterstützung angewiesen ist.
Globalbridge hat ohne kommerzielle Interessen ein klares Ziel: international mit Argumenten mitzuhelfen, dass statt Kriege zu führen Diplomatie zum Tragen kommt, dass keine Wirtschaftssanktionen verfügt werden, weil sie immer die Falschen treffen – die Armen und Ärmsten, nicht die verantwortliche Oberschicht –, und die Einsicht zu stärken, dass Kriege, gerade auch wieder jener in der Ukraine, entstanden sind und neu entstehen, weil das in der UNO-Charta festgehaltene Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht eingehalten wird. Die russisch sprechende Bevölkerung der Krim und des Donbass zum Beispiel wollte die Trennung von Kiev und die Wiedervereinigung mit Russland!
Ja, auch diese unsere publizistische Aktivität braucht Unterstützung. Globalbridge publiziert Berichte und Kommentare von Autorinnen und Autoren, die von den Mainstream-Medien nicht mehr akzeptiert werden, weil sie den einseitigen politischen Vorgaben der Verleger und der Rundfunk-Verantwortlichen nicht Folge leisten. Etliche dieser Autorinnen und Autoren, professionelle Journalisten, leben aber von ihrer Arbeit und sind auf ein Honorar angewiesen. Globalbridge zahlt deshalb diesen Autoren ein faires Honorar. Sie müssen ja leben können, um schreiben zu können. Und auch nicht zu vergessen: Auch die Technik einer Online-Plattform kostet Geld, und, im Falle von Globalbridge keine Kleinigkeit, auch die Abonnements etlicher Publikationen in Ost und West, um möglichst gut und von allen Seiten informiert zu sein, kosten Geld.
Gut die Hälfte der Kosten von Globalbridge werden zur Zeit mit den bisherigen Spenden von Ihnen, sehr verehrte Leserinnen und Leser, gedeckt. Dafür bin ich und sind die Autoren und Autorinnen von Globalbridge Ihnen unendlich dankbar! Auch kleinste Spenden sind für uns alle eine wichtige Motivation, gegen den einäugigen und unehrlichen Medien-Trend weiterzukämpfen. Aber noch immer übernehme ich, Christian Müller, Herausgeber von Globalbridge.ch, gut die Hälfte der Kosten und bezahle sie aus meinem Ersparten aus vergangenen Zeiten. So um die 2000 Schweizer Franken – umgerechnet fast 2200 Euros – kommen monatlich aus meiner Tasche – unnötig zu erwähnen, dass ich selber natürlich ehrenamtlich arbeite, ohne jede Entschädigung. Das geht so noch eine Weile. Wer aber daran interessiert ist, dass Globalbridge durchhält und ihre Unabhängigkeit – und auch den Verzicht auf ärgerliche, störende Werbung – wahren kann, der möge darüber nachdenken, ob er nicht einen Beitrag leisten kann.
Mit herzlichem Dank für Ihr Interesse und Ihre Treue als Leserin oder Leser, und mit einem zusätzlichem Dank für jene, die sich einen Beitrag zum Durchhalten von Globalbridge leisten können und ihn zu leisten bereit sind!
Ihr
Christian Müller