Vor wenigen Stunden meldete BBC London, dass die USA die Lieferung von 500 Einheiten von PATRIOT Missiles an die Ukraine freigegeben habe, was wichtig für die Verteidigung gegen die erfolgreichen Angriffe Russlands auf die ukrainische Infrastruktur sei. Bezahlt werden müssen diese Raketen von Europa ...

Der Shenzhen-Gipfel als Werbung für eine Außenpolitik der strategischen Autonomie

Der bevorstehende Gipfel der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) im chinesischen Shenzhen wirft bereits jetzt seine Schatten voraus (1). Alleine die Tatsache, dass die Präsidenten Chinas, Russlands und der USA daran teilnehmen, dürfte manchen in Europa nervös machen. Dies und die kürzlich stattgefundenen Gespräche über humanitäre Fragen in der Ortschaft Oleshky/Alyoshki auf dem Südufer des Dnjepr, an denen offenbar auch der Vatikan seinen Anteil hatte, lassen die politisch Verantwortlichen in Brüssel, Paris, Berlin und London  befürchten, dass sie bei Verhandlungen über eine mögliche politische Lösung des Konflikts außen vor bleiben könnten (2). Dazu kommt, dass russische Akademiker schon über ein mögliches Ende des Kriegs orakeln (3). 

US-Präsident Donald Trump hat argumentiert, dass Russland „eine große Maschine“ sei, die sich weiter vorwärtsbewegt, und dass die Ukraine einen Deal machen müsse, bevor sie noch mehr Territorium verliert. In der Tat rückt die russische Armee trotz gelegentlicher ukrainischer Gegenoffensiven langsam, aber stetig vor und rückt derzeit im Stadtgebiet von Konstantinowka – Kramatorsk – Slavyansk vor (4). Der damalige Generalstabschef der Ukraine, Oleksandr Syrskyj, hatte vor über einem Jahr angedeutet, dass die ukrainische Armee nur noch in der Lage sei, verzögernden Widerstand zu leisten (5).

Karte: Lage Ostukraine / Quelle: Live UA Map, Ergänzungen Verfasser

Die Feuerkraft von Artillerie und Drohnen verhindert heute schnelle und weitreichende Bewegungen auf dem Schlachtfeld, und die Ukrainer haben sich seit Monaten in Städten und Dörfern verschanzt und ihre Verteidigung vorbereitet. Die Russen scheinen aber sehr methodisch und langsam vorzugehen; sie haben in Mariupol und Bakhmut/Artemovsk das nötige Know-How erworben, wie schwer befestigte Städte einzunehmen sind. Sie haben für diese Lektionen teuer bezahlt, aber sie sind offensichtlich sehr innovativ und zeigen sich als durchaus fähig, sich auf neue Methoden der Ukrainer einzustellen (6).

Trumps militärische Hebel

Wolodymyr Selenskyj warf den USA kürzlich vor, Warnungen vor bevorstehenden russischen Raketenangriffen absichtlich zurückzuhalten und Starshield – das für die Kommunikation auf dem Schlachtfeld genutzte Militärsatellitensystem – künstlich zu verlangsamen (7). Diese Beschwerden zeigen, dass die europäischen Verbündeten nicht in der Lage sind, die entstehende Lücke zu füllen, wenn die Amerikaner solche Informationen nicht mehr bereitstellen. Sie scheinen auch keinen Ersatz für das Starshield-Kommunikationssystem selbst zu haben. Dies macht die Abwehr russischer Langstreckenwaffen noch schwieriger, als sie ohnehin schon ist.

Trump nutzt die militärischen Ressourcen der USA als Hebel, um die Entwicklungen im russisch-ukrainischen Krieg zu beeinflussen. Indem er im Bereich der Aufklärung etwas mehr oder weniger Unterstützung gewährt, übt er subtilen Druck sowohl auf die Ukraine als auch auf Russland aus.

Es ist anzunehmen, dass die von den Amerikanern hinterlassenen Lücken in der globalen Kommunikation und Aufklärung auch die Fähigkeit der Ukraine beeinträchtigen werden, Ziele tief im russischen Territorium anzugreifen. Dies ist genau die Art von Angriffen, die Trump nur in Ausnahmefällen sehen will. Er kann nun ein Ende der gegenseitigen Angriffe mit Langstreckenwaffen vermitteln, im vollen Wissen, dass die Ukraine gehofft hatte, diese Art der Kriegführung würde einen Wendepunkt im Krieg markieren. Es gibt verschiedene andere Bereiche, in denen die Großmächte bislang auf einen Schlagabtausch verzichtet haben. Ein Moratorium für strategische Angriffe könnte ein weiterer solcher Bereich werden.

Europa bekommt seine Grenzen aufgezeigt

Weiter beschwerte sich Selenskyj kürzlich, dass US-Kriegsminister Hegseth von europäischen Ländern bereits bezahlte „Patriot“-Abfangraketen zurückhalte, indem er die Unterschrift unter die Exportgenehmigung verzögere (8). Da ist wohl mehr dahinter, als bloßer Druck auf Kiew, denn verschiedenen Berichten zufolge sind die Bestände an Abfangraketen in den USA und bei ihren NATO-Verbündeten gefährlich niedrig, was dazu führen könnte, dass westliche Militäranlagen und Streitkräfte weltweit ungeschützt blieben. Wenn die westlichen Staaten, einschließlich der USA, keine Mindestreserve an Abfangraketen zurückbehalten, könnten sie ihre Position in verschiedenen Regionen der Welt verlieren. Das zwingt den Westen nun, Prioritäten zu setzen. Im Fall des Nahen Ostens – oder Westasiens – ist dies bereits geschehen. Die USA mussten implizit zugeben, dass sie dem Schutz Israels Vorrang vor dem ihrer Verbündeten am Persischen Golf einräumen. Das könnte sich in anderen Regionen der Welt wiederholen. Insgesamt setzt sich der Trend fort, dass Staaten weltweit dem Westen nicht mehr vertrauen und nach anderen Optionen suchen, um ihre militärische Sicherheit aufrechtzuerhalten. Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass militärischer Zwang fast das einzige verbleibende Mittel ist, mit dem insbesondere die Trittbrettfahrer-Imperialisten aus Westeuropa noch Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen können.

Neuer Diesel und ein neuer Präsident?

Entsetzen löste das Abkommen der Trump-Regierung aus, das Russland die Lieferung von 300’000 Tonnen Diesel an die USA erlauben soll. Trump erwähnte im gleichen Atemzug damit Selenskyjs Weigerung, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen (9). Die Logik dieses Tauschgeschäfts liegt auf der Hand: Trump will Druck auf die Ukraine auszuüben, damit sie die russische Energieinfrastruktur schont, im Austausch für niedrigere Treibstoffpreise für amerikanische Verbraucher. Die braucht Trump im Wahlkampf vor den Zwischenwahlen am 3. November dringend. Aber genau von diesen Angriffen hatten sich Selenskyj – und zweifellos auch seine westlichen Unterstützer – eine Wende im Krieg gegen Russland erwartet. 

Allerdings empfiehlt sich eine gewisse Skepsis gegenüber der Vorstellung, dass systematische Angriffe auf russische Anlagen der Ölwirtschaft das Blatt im Krieg wenden könnten. Es gibt weltweit genügend Abnehmer für russisches Rohöl und Erdgas, sodass Russland trotz der ukrainischen Angriffe weiterhin von den Einnahmen aus diesen Ressourcen profitieren kann (10). Vielleicht hatte man in Kiew und Brüssel auch gehofft, einen Aufstand von Wirtschaftsführern gegen die Putin-Administration auszulösen. Das mag wie ein letzter Ausweg erscheinen, um die drohende Niederlage der Ukraine abzuwenden. Die Erwartung, dass Angriffe auf Raffinerien die Operationen der russischen Armee behindern könnten, ist wohl illusorisch. Bevor die Armee gezwungen wäre, ihre Operationen einzuschränken, würden wahrscheinlich die Lieferungen an zivile Verbraucher gedrosselt. Es ist auch keineswegs auszuschließen, dass die russische Seite den Mangel an Erdölprodukten künstlich herbeigeführt hat, um die Preise in die Höhe zu treiben. Für die russischen Streitkräfte ist es sicherlich ein Leichtes, die Ukraine und die NATO über das Ausmaß der Schäden an den Anlagen der Ölindustrie zu täuschen. Die entsprechenden Methoden sind bekannt und die Mittel stehen zur Verfügung.

Aus Verärgerung über Selenskyjs Verhalten erklärte Donald Trump öffentlich, es sei Zeit für die Ukraine, einen neuen Präsidenten zu bekommen, da Selenskyj wiederholt Chancen zur Beendigung des Krieges verpasst habe (11). Damit greift Trump Selenskyj an dessen schwächstem Punkt an, nämlich der Tatsache, dass dieser es bisher versäumt hat, die von der ukrainischen Verfassung vorgeschriebenen Präsidentschaftswahlen durchzuführen. Die Trump-Administration dürfte davon ausgehen, dass Selenskyj bei einer solchen Wahl nicht die geringste Chance auf Erfolg hat. Es muss in Washington aber bekannt sein, dass jeder Präsident der Ukraine, der der russischen Seite in Verhandlungen Zugeständnisse macht, in akuter Lebensgefahr schwebt. Der wahre Kurs von Präsident Trumps Rhetorik ist klar: Selenskyj soll die Schuld für die Fortsetzung des Krieges, für zahlreiche weitere Opfer und Schäden gegeben werden, und Donald Trump wird seiner Wählerschaft im Wahlkampf versichern, dass er in der Lage gewesen wäre, den Krieg zu beenden, aber dass Selenskyj allein dies verhindert habe. Zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht auszuschließen, dass Trump auch bestimmten europäischen Politikern, allen voran wohl Boris Johnson, die Schuld für die Fortsetzung des Krieges zuschreiben wird.

Diplomatie und Wahlkampf

Im Anschluss an das Treffen von Trumps Sondergesandter Steve Witkoff mit Wladimir Putin in St. Petersburg signalisierte der Kreml seine Bereitschaft, die trilateralen Gespräche nach den US-Zwischenwahlen im November wieder aufzunehmen (12). Ob das eine echte diplomatische Öffnung darstellt oder lediglich Verzögerungstaktik, ist noch unklar. Grundsätzlich dürfte es der Trump-Administration egal sein, ob die Ukraine bis Ende des Jahres die Kontrolle über Kramatorsk und Slawjansk verliert oder nicht. Das ist höchstens für die Hardliner in Kiew von Interesse. Im Hinblick auf die US-Zwischenwahlen verbreitet die Trump-Administration einen gewissen Optimismus und vermittelt die Botschaft, dass sie in der Lage sei, den russisch-ukrainischen Krieg irgendwie zu begrenzen oder zu beenden. Sie wird der Opposition im Inland die Möglichkeit absprechen, ein Abkommen zu erzielen. Den Deal um den russischen Dieselkraftstoff wird Trump als ersten Zwischenerfolg zu verkaufen wissen und andeuten, er könne weitere erreichen. Natürlich wird er unerwähnt lassen, dass Wladimir Putin eine entscheidende Rolle bei der Frage spielen wird, wann dieser Krieg endet, und dass China kein Interesse daran hat, dass dieser Krieg für Russland ungünstig ausgeht. Russland hat das, was es sich vorgenommen hat, noch nicht vollständig erreicht, aber sobald Kramatorsk und Slawjansk eingekesselt sind, wird dies der Moment sein, in dem Russland seine wichtigsten Kriegsziele als erfüllt ansieht.

Keine Gespräche über die Ukraine ohne die Ukraine? 

Seit Jahren schon beharrt Selenskyj darauf, dass Gespräche über die Ukraine nur akzeptabel seien, wenn diese mit am Verhandlungstisch sitze. Er kann den Krieg aber nur so lange fortsetzen, wie es ihm gelingt, die Länder Westeuropas gegen die USA auszuspielen. Er selbst hat in Verhandlungen kaum Spielraum, solange eine fanatische Fraktion in Kiew glaubt, den Krieg gewinnen zu können, und sogar Mitgliedern von Verhandlungsdelegationen mit dem Tod droht. Aus der Perspektive Trumps und Putins stellt sich damit die Frage nach dem Sinn, die Ukraine an den Verhandlungstisch zu bringen. Dasselbe gilt für die Westeuropäer, die de facto längst Kriegspartei geworden sind. Eines der Kriegsziele Russlands – vielleicht das wichtigste – besteht darin, die Ukraine als Bedrohung für Russland zu eliminieren, und zwar nicht nur für die kommenden Jahre, sondern für Jahrzehnte. Die demografischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen des Krieges lassen vermuten, dass genau dieses Ziel in Reichweite ist (13). Eine ukrainische NATO-Mitgliedschaft scheint weiter entfernt denn je. Dies wirft dann über einen Waffenstillstand hinaus die Frage auf, ob die Ukraine in irgendeiner politischen Frage in Europa überhaupt noch eine Rolle zu spielen hat. Sie kann immer noch Waffen, Kriminelle und Söldner in alle Welt schicken, um Russland und seinen Verbündeten irgendwie Schaden zuzufügen, aber sie wird keine positive, konstruktive Rolle mehr spielen können.

Europa wird die Lücke nicht füllen

Europa – oder, um genau zu sein, einige wenige Länder in Europa – wird nicht in der Lage sein, die Lücke vollständig zu füllen, welche der US-amerikanische Rückzieher hinterlässt, da den europäischen Armeen schlicht bestimmte militärische Fähigkeiten fehlen, wie z. B. globale Frühwarnung, Kommunikation, Navigation, strategischer Lufttransport, Luftangriffe mit strategischen Bombern und andere. Allgemein ist davon auszugehen, dass gerade diejenigen europäischen Länder, die derzeit am lautesten nach einem Krieg gegen Russland rufen, einen Krieg an Russlands Grenzen kaum erfolgreich führen könnten. Umgekehrt kann Russland wohl kaum militärische Operationen tief nach Europa hinein durchführen, da die russische Armee dafür nicht ausgelegt ist. Aus finanzieller und wirtschaftlicher Sicht ist zu bezweifeln, dass Europa die lautstark geforderte Aufrüstung, den Krieg in der Ukraine, die Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge, die Folgen der Sanktionen und den Wiederaufbau des Landes gleichzeitig finanzieren kann, ohne sich langfristig massiv zu verschulden. In vielen europäischen Ländern ist es wohl schon heute kaum mehr möglich, die Steuerlast und die Verschuldung weiter zu erhöhen. Zukünftige Generationen werden für all das bezahlen müssen.

Störmanöver aus Kiew?

Mit Unbehagen denkt man in Westeuropa an die Folgen, die es hätte, wenn die USA und China die Ukraine zu einem Waffenstillstand zu Russlands Bedingungen zwingen sollten. Es würden sich Fragen stellen nach dem Prinzip der Souveränität und der territorialen Integrität. Das Signal an andere Nationen, die sich auf Sicherheitsgarantien der USA verlassen, wäre auch noch zu beurteilen. Allenfalls wird es der Hilfe Chinas und anderer eurasischer Länder bedürfen, damit der Konflikt in und um die Ukraine gelöst werden kann. Europa kann der Ukraine keine Sicherheitsgarantien geben, ebenso wenig wie anderen Ländern; das sollte man an der Peripherie Europas verstehen. Die Störmanöver, die von Selenskyj im Vorfeld des APEC-Gipfels in Shenzhen zu erwarten sind, werden an dieser Tatsache nichts ändern können. 

Heute ist es klug, sich nicht in das westliche Blockdenken hineinziehen zu lassen und nicht einseitig auf einen einzigen Partner zu setzen: Handel mit China treiben, Nutzen aus Russlands militärischer Erfahrung ziehen und dem Westen gelegentlich im politischen und diplomatischen Bereich etwas anbieten – das ist wohl der beste Rat, den man unbeteiligten Staaten heute geben kann.

Anmerkungen:

  1. Siehe Peter Koenig: China – APEC, the Three Power Summit in Shenzhen, bei Global Research News, 23.10.2026, online unter https://www.globalresearch.ca/china-apec-the-three-power-summit-in-shenzhen-path-towards-globalist-new-world-order/5944370. Dennis Small: The World Hopes the Putin-Trump-Xi Meeting Will Help Overcome the Chaos, bei Executive Intelligence Review, 24.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/the-world-hopes-the-putin-trump-xi-meeting-will-help-overcome-the-chaos/. 
  2. Siehe Dennis Small: Kremlin and White House Agree on Humanitarian Operation in Alyoshki, bei Executive Intelligence Review, 24.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/kremlin-and-white-house-agree-on-humanitarian-operation-in-alyoshki/?attribution_id=6add59b9e9b2740001093eef&attribution_type=post. Claudio Celani: The Pope and Putin Had a Telephone Conversation, bei Executive Intelligence Review, 17.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/the-pope-and-putin-had-a-telephone-conversation/. 
  3. Siehe Andrej Suschenzow: Die Sicht aus Russland: Der Ukraine-Konflikt tritt in seine Endphase, bei Seniora.org, 22. 10. 2026, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/die-sicht-aus-russland-der-ukraine-konflikt-tritt-in-seine-endphase. 
  4. Siehe Megan Dobrodt: Chief of Staff Gen. Gerasimov Reports to Putin on Russia’s Front-line Advances, Creation Of Buffer Zone, bei Executive Intelligence Review, 17.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/chief-of-staff-gen-gerasimov-reports-to-putin-on-russias-front-line-advances-creation-of-buffer-zone/. 
  5. Siehe „Kommentar: Keine Eile bei Friedensbemühungen“, bei Global Bridge, 21.09.2025, online unterhttps://globalbridge.ch/keine-eile-bei-friedensbemuehungen/. Vgl. „Syrsky talks about Russia’s “summer offensive” bei Kommersant Ukrainsky, 26.06.2025, online unter https://komersant.ua/en/syrskyy-rozpoviv-pro-litniy-nastup-rosii/. Siehe auch Tim Zadorozhnyy: ‚50,000 Russian troops pinned down‘ — Ukraine halts advance in Sumy Oblast, summer offensive ‚faltering,‘ Syrskyi says, bei The Kyiv Independent, 26.06.2025, online unter https://kyivindependent.com/ukraine-halts-russian-advance-in-sumy-syrskyi-says-summer-offensive-faltering-06-2025/. Und erneut im Juli: „Ukraine’s top general warns of possible new Russian offensive in northeast„, bei Reuters, 05.07.2025, online unter https://www.reuters.com/world/ukraines-top-general-warns-possible-new-russian-offensive-northeast-2025-07-05/. 
  6. Nach einer einjährigen Abkommandierung zum russischen Generalstab warnte der Verfasser bereits 2015 davor, die Russen zu unterschätzen. Doch der Westen hat genau das ganz offensichtlich getan.
  7. Siehe Carl Osgood: SpaceX Restricts Ukraine’s Use of Starlink, bei Executive Intelligence Review, 14.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/spacex-throttles-ukraines-use-of-starlink/.
  8. Siehe Sophie Barkey: Bericht: Ukraine wirft USA Blockade von Patriot-Raketen vor – von Europa bezahlt, bei Berliner Zeitung, 19.10.2026, online unter https://www.berliner-zeitung.de/article/bericht-ukraine-wirft-usa-blockade-von-patriot-raketen-vor-von-europa-bezahlt-10510747. „Selenskyj wirft den USA vor, bezahlte Raketenlieferungen zu blockieren“, bei Der Spiegel, 20.10.2026, online unter https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-wolodymyr-selenskyj-wirft-usa-blockade-bezahlter-raketenlieferungen-vor-a-59d720ee-7bd4-4715-876d-24107dc630bb. Joseph Hunt: Pentagon Holds Up Europe-Funded Patriot Missiles for Ukraine as Rubio Says ’Nothing Has Changed’, bei International Business Times, 21.10.2026, online unter https://jp.ibtimes.com/pentagon-holds-patriots-ukraine-104850. 
  9. Siehe „Erster russischer Diesel-Tanker offenbar auf dem Weg in die USA“, bei Die Zeit, 23.10.2026, online unter https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-10/russland-diesel-lieferung-usa-donald-trump-wladimir-putin-gxe. Brie Stimson: First Russian diesel tanker heads to New York after Trump’s deal with Putin to lower fuel prices, bei Fox Business, 24.10.2026, online unter https://www.foxbusiness.com/politics/first-russian-diesel-tanker-heads-new-york-after-trumps-deal-putin-lower-fuel-prices. Marcia Merry Baker: Who Has Enough Diesel Fuel, at What Price? bei Executive Intelligence Review, 10.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/who-has-enough-diesel-fuel-at-what-price/. 
  10. China bezahlt für russisches Öl keineswegs mehr durchgehend Schleuderpreise. Während China bei der Sorte Urals durch moderate Rabatte im Vergleich zu westlichen Abnehmern Milliarden spart, musste es für die logistisch sicherere Sorte ESPO aufgrund globaler Krisen zeitweise sogar drastische Aufschläge deutlich über dem Weltmarktpreis akzeptieren. Siehe „There is no cheap Russian oil for China anymore„, bei EurAsia Daily, 26.10.2026, online unter https://eadaily.com/en/news/2026/10/26/there-is-no-cheap-russian-oil-for-china-anymore. Luke Wickenden, Isaac Levi, Panda Rushwood:  July 2026 — Monthly analysis of Russian fossil fuel exports and sanctions. Russia’s oil product exports hit an all-time low; meanwhile, India records its highest level of imported Russian crude ever, bei Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA), 10.08.2026, online unter https://energyandcleanair.org/july-2026-monthly-analysis-of-russian-fossil-fuel-exports-and-sanctions/. 
  11. Siehe „Trump fordert Machtwechsel in der Ukraine“, bei Der Spiegel, 11.10.2026, online unter https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-donald-trump-fordert-machtwechsel-in-kiew-nach-diesel-streit-a-2dfe459e-03eb-4cd9-8b0b-f324edec837f. Marcia Merry Baker: Zelensky Blows a Gasket, Trump Calls for His Ouster, Miami U.S.-Ukraine Talks Collapse,  bei Executive Intelligence Review, 10.10.2026, online unter https://eir.news/2026/10/news/zelensky-blows-a-gasket-trump-calls-for-his-ouster-miami-u-s-ukraine-talks-collapse/. 
  12. Siehe Evan Semones: What happened during Witkoff and Kushner’s latest meeting with Putin. The latest round of negotiations comes amid growing concerns in Kyiv the US is backing away from its support of Ukraine, bei Al Jazeera 21.10.2026, online unter https://www.aljazeera.com/news/2026/10/21/what-happened-during-witkoff-and-kushners-latest-meeting-with-putin. „Russland bereit für trilaterale Gespräche mit USA und Ukraine“ bei Die Zeit, 21.10.2026, online unter https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-10/steve-witkoff-wladimir-putin-russland-ukraine. Stefano di Lorenzo: Moskau glaubt nicht an einen Waffenstillstand. Bei Global Bridge, 22.10.2026, online unter https://globalbridge.ch/moskau-glaubt-nicht-an-einen-waffenstillstand/. „26. 10. 2026 Judge Andrew Napoletano von Judging Freedom interviewt Alastair Crooke. Alastair Crooke: Können Witkoff und Kushner Putin und Selenskyj mit ihren Deals verführen?“, bei Seniora.org, 26.10.2026, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/alastair-crooke-koennen-witkoff-und-kushner-putin-und-selenskyj-mit-ihren-deals-verfuehren
  13. Siehe „Die brutale Relevanz der Demographie“, bei Global Bridge, 08.12.2024, online unter https://globalbridge.ch/die-brutale-relevanz-der-demographie/.
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