Die beiden Menschenrechtsbeauftragten von Russland (links) und von der Ukraine.

Oleschky: Die Feuerpause hält – Heute beginnt die humanitäre Mission

Russische und ukrainische Delegationen haben sich erstmals persönlich getroffen. Die Minenräumung auf den vorgesehenen Zufahrtswegen ist nach Angaben beider Menschenrechtsbeauftragten abgeschlossen. Am 30. Oktober sollen Hilfstransporte und freiwillige Evakuierungen beginnen. Einwohner berichten über ihre Hoffnungen, Sorgen und die Schwierigkeiten einer Ausreise. Vier amerikanische Journalisten begleiten die Mission.

Als am 23. Oktober bekannt wurde, dass Russland und die Ukraine unter Vermittlung von Melania Trump eine örtlich begrenzte Feuerpause für Oleschky/ Aleschki vereinbart hatten, war die praktische Umsetzung noch weitgehend offen. Sechs Tage später sind aus der diplomatischen Ankündigung konkrete Vorbereitungen für eine gemeinsame humanitäre Operation geworden. Für die verbliebenen Einwohner der Stadt am linken Dnjeprufer beginnt damit eine entscheidende Phase. Schätzungsweise 1.700 bis 2.000 Menschen leben noch in Oleschky/ Aleschki, überwiegend ältere Einwohner. Viele sind seit Monaten von einer regelmäßigen Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten abgeschnitten. Verminte Straßen, Drohnenangriffe und zerstörte Infrastruktur haben die Stadt zunehmend isoliert.

Über diese Lage, die früheren Fluchtversuche und die internationalen Bemühungen um einen humanitären Korridor berichtete ein früherer Beitrag „Oleschky – Der Hunger und die Macht der Bilder“. (5) Beide Kriegsparteien haben nunmehr eine schriftliche Übereinkunft getroffen und mit ihrer Umsetzung begonnen.

Die amerikanische Nachrichtenseite „Fox News Digital“ veröffentlichte am 28. Oktober Auszüge aus der Vereinbarung und berichtete über deren Zustandekommen. Das Dokument umfasst nach den veröffentlichten Angaben nicht allein die Unterbrechung militärischer Handlungen. Es regelt auch die Sicherung der Verkehrswege, die Lieferung humanitärer Güter, die freiwillige Wahl des Evakuierungsziels und die Zusammenarbeit der beteiligten Delegationen. (1) (2)

Zusätzliche Einzelheiten nannte Marc Beckman, leitender Berater Melania Trumps, in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender „Newsmax“. (22.) Beckman schilderte, Vertreter beider Seiten hätten sich gemeinsam in einem Raum befunden. Die Präsidenten Russlands und der Ukraine hätten die Bemühungen unterstützt. Damit liegt erstmals eine von beiden Seiten getragene schriftliche Grundlage für eine gemeinsame humanitäre Mission vor. 

Ursprünglich war der Beginn der Feuerpause für den 29. Oktober vorgesehen. Tatsächlich trat sie bereits am 27. Oktober um 03:00 Uhr Kiewer Zeit, entsprechend 04:00 Uhr Moskauer Zeit, in Kraft. Russland und die Ukraine bestätigten den Beginn. Am 29. Oktober erklärte der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Lubinez, die Feuerpause werde inzwischen seit 54 Stunden eingehalten. Auch sein Pendant für die Russische Föderation Jana Lantratowa erklärte die Fortsetzung der vereinbarten Unterbrechung der Kampfhandlungen. (3) (4) Die Feuerpause soll bis zum 1. November um 22:59 Uhr gelten. Damit steht für die gesamte Operation nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung. Die geplanten Hilfslieferungen, die Evakuierung und die Weiterreise der ausreisewilligen Einwohner müssen innerhalb dieses Zeitfensters organisiert werden.

Erstmals persönliche Begegnung

Die Sicherung der Verkehrswege ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Am 28. Oktober erklärten die Menschenrechtsbeauftragten, dass die Räumung der für die Mission vorgesehenen Straßen fortgesetzt werde. (4) (6) Einzelheiten zur Minenräumung veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium. Demnach waren Pioniere der russischen Brigade „Dnepr“ in Oleschky (Aleschki) im Einsatz, um Sprengkörper mit aufgesetzten Sprengladungen kontrolliert zu zerstören. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich überwiegend um Minen westlicher Produktion, die von ukrainischen Streitkräften mithilfe von Drohnen ausgebracht worden seien. Ein Teil der Sprengkörper sei gegen Entschärfung gesichert gewesen. 

Aufhebe- oder Manipulationssicherungen sind in internationalen Übereinkommen, darunter Artikel 2 Absatz 3 der Ottawa-Konvention von 1997, definiert. Die Ukraine trat der Ottawa-Konvention 2005 bei. Im Juli 2025 erklärte sie jedoch, die Anwendung des Vertrags wegen des Krieges mit Russland auszusetzen. Das ist völkerrechtlich besonders relevant. Artikel 20 Absatz 3 der Konvention bestimmt, dass ein Austritt während eines bewaffneten Konflikts nicht wirksam werden kann, bevor dieser Konflikt beendet ist. (23) Das russische Verteidigungsministerium warnte insbesondere vor nicht detonierten Kampfmitteln nach NATO-Standard, die bereits bei geringfügiger mechanischer Einwirkung explodieren könnten. Am Abend des 29. Oktober meldeten Lantratowa und Lubinez den Abschluss der Räumarbeiten. (7) 

Auch am Flughafen Gomel in Belarus trafen Vertreter der russischen und ukrainischen Delegationen zusammen, um die humanitäre Mission gemeinsam fortzusetzen. Die belarussische Nachrichtenagentur „BelTA“ dokumentierte die Begegnung mit Filmaufnahmen. Die Delegationsmitglieder begrüßten einander und verließen Gomel anschließend gemeinsam mit einem Flugzeug. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete über das Treffen. (8) 

Die ukrainische Delegation wird von Dmytro Lubinez geleitet, die russische von Jana Lantratowa. Im weiteren Verlauf des Tages bestätigte der ukrainische Abgeordnete Dawyd Arachamija, der an der Organisation der Mission beteiligt ist, einen zusätzlichen Fortschritt. Eine gemeinsame Delegation aus Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA habe den Ausgangspunkt erreicht, von dem aus am 30. Oktober die humanitäre Hilfe nach Oleschky/ Aleschki gebracht werden soll. Auch Journalisten aus allen drei Ländern seien anwesend, um die nächste Phase der Mission zu dokumentieren. (9)

Nach einem Bericht des amerikanischen Senders „Newsmax“ vom 29. Oktober trafen die Delegationen außerdem in Simferopol auf der Krim zusammen. Dort befand sich auch das vierköpfige Journalistenteam des Senders. Für den frühen Freitagmorgen kündigte „Newsmax“ die Weiterfahrt seiner Reporter nach Oleschky/ Aleschki an. Die etwa fünfstündige Fahrt sollte unter russischem Schutz erfolgen. 

Evakuierung über Russland und Belarus

Besonders aufschlussreich sind die am 28. Oktober von „Fox News Digital“ veröffentlichten Vertragsauszüge. Danach ist für Einwohner von Oleschky/ Aleschki, die in ukrainisch kontrollierte Gebiete ausreisen möchten, eine Route über Russland und Belarus vorgesehen. Die Menschen sollen zunächst nach Anapa an der russischen Schwarzmeerküste gebracht werden. Von dort ist für den 31. Oktober der Flug mit einem Flugzeug des russischen Verteidigungsministeriums nach Gomel in Belarus vorgesehen. Anschließend soll die Weiterreise auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet erfolgen. (2) (10)

Der direkte Weg über den Dnjepr sei wegen der Verminung und militärischer Beschränkungen nicht nutzbar. Deshalb habe die ukrainische Seite dem Transport über russisches Staatsgebiet zugestimmt. (11) Melania Trump rechne damit, dass ein Teil der Menschen nach Russland und ein anderer Teil in die Ukraine reisen werde. Für Freitag, den 30. Oktober, sind die ersten organisierten Hilfstransporte und freiwilligen Evakuierungen vorgesehen. Nach Angaben aus der ukrainischen Regionalverwaltung sollen Busse und Krankenwagen bereitstehen, um auch ältere, kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen transportieren zu können. (12) 

Die russische Ankündigung vom Abend des 29. Oktober sieht ein Zeitfenster für Ausreisen bis 14:00 Uhr Moskauer Zeit vor. Eine halbe Stunde später soll die Verteilung der Hilfsgüter beginnen. Nach Angaben Lantratowas wurden mehrere Dutzend Tonnen Hilfsgüter zusammengestellt. Dazu gehören Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel und Treibstoff für Generatoren. Das Krankenhaus habe insbesondere Antibiotika und Insulin angefordert. Ein Teil der Hilfe stamme nach Angaben seines Vorsitzenden Pawel Sawtschuk vom Russischen Roten Kreuz. (13) 

Die ukrainische Seite bereitet ebenfalls Hilfslieferungen vor. Am 29. Oktober bestätigte Lubinez, dass der humanitäre Konvoi abfahrbereit sei. Die Ankunft in Oleschky sei für den 30. Oktober vorgesehen. Nicht alle Einwohner möchten ihre Heimatstadt verlassen. Andere können wegen ihres Alters oder Gesundheitszustandes kaum reisen. Für diejenigen, die bleiben, müssen Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und medizinische Behandlung weiterhin zugänglich sein. 

Menschen hegen Hoffnung oder Misstrauen

Wie unterschiedlich die Einwohner die bevorstehende Evakuierung erleben, zeigen neue Berichte russischer und ukrainischer Medien vom 29. Oktober. Die russische Nachrichtenagentur TASS sprach in Radensk mit Alexander, einem Einwohner von Oleschky/Aleschki, der mit dem Fahrrad zum Einkaufen unterwegs war. Er berichtete, dass die Feuerpause den Weg nach Radensk erheblich erleichtere, „Jetzt ist es einfacher geworden, ruhiger“, erklärte er. Alexander selbst möchte die Stadt nicht verlassen. Einer der Gründe ist sein Hund, ein 87 Kilogramm schwerer Alabai. Er könne das Tier nicht zurücklassen und wisse nicht, wie er es bei einer Evakuierung mitnehmen sollte. (14)

Eine andere Einwohnerin, Swetlana, erklärte gegenüber TASS, in ihrem persönlichen Bekanntenkreis kenne sie niemanden, der in ukrainisch kontrolliertes Gebiet ausreisen wolle. Ihre Aussage beschreibt die Haltung der Menschen, mit denen sie Kontakt hat.(15) Ein anderes Bild vermitteln Gespräche, die die „Ukrainska Prawda“ mit Einwohnern von Oleschky/ Aleschki führte. Die am 29. Oktober veröffentlichte Reportage beschreibt erhebliche Unsicherheit über die bevorstehende Evakuierung. Besonders ältere Menschen seien häufig von Informationen abgeschnitten, weil Telefonverbindungen nicht funktionierten oder sie ihre Häuser nicht verlassen könnten.

Die Einwohnerin Maria berichtete, Nachbarn würden solche Menschen persönlich aufsuchen, um sie über die Möglichkeit der Ausreise zu informieren. Angehörige, die bereits in ukrainisch kontrollierten Gebieten oder im europäischen Ausland leben, versuchten außerdem, ihre Eltern und Verwandten auf Evakuierungslisten setzen zu lassen. (16) Maria äußerte zugleich erhebliches Misstrauen gegenüber den russischen Sicherheitszusagen. Sie befürchtet, dass die vereinbarte Feuerpause nicht zuverlässig eingehalten werden könnte. Die Einwohnerin Sofia schilderte gegenüber der „Ukrainska Prawda“ den Fall eines hochbetagten Ehepaares. Die Frau leide an schwerer Diabetes. Das Paar wolle seinen etwa 40 Kilogramm schweren Hund mitnehmen, könne aber die Stelle, an der Maulkörbe bereitliegen, nicht selbst erreichen.

Am 29. Oktober veröffentlichte der Sender unter der Überschrift „Oleshky Mission Begins“, „Russians, Ukrainians Meet; Newsmax Documents Evacuation“ einen Bericht über den Beginn der Operation. Vier Journalisten unter Leitung des Korrespondenten Alex Salvi sollen demnach die Delegationen begleiten. Nach Darstellung von „Newsmax“ werden sie als unabhängige, neutrale Beobachter eingesetzt. Sie sollen die humanitären Maßnahmen dokumentieren und festhalten, unter welchen Bedingungen Einwohner versorgt oder evakuiert werden. „Newsmax“ kündigte erste eigene Reportagen aus Oleschky/ Aleschki für den 30. Oktober an. (17)

Möglicher Präzedenzfall für weitere Feuerpausen

Die Feuerpause beschränkt sich nicht nur auf Oleschky/ Aleschki. Am gegenüberliegenden, ukrainisch kontrollierten Dnjeprufer berichten Einwohner der Stadt Cherson von einer selten gewordenen Ruhe. „Reuters“ veröffentlichte am 28. Oktober eine Reportage aus Cherson. Bewohner schilderten, dass sie wieder auf die Straße gehen, Einkäufe erledigen oder vor Geschäften verweilen konnten, ohne ständig auf das Geräusch herannahender Drohnen achten zu müssen.

Eine Kioskbesitzerin berichtete, die Zahl ihrer Kunden habe sich nahezu verdoppelt. (18) Auch die „Ukrainska Prawda“ berichtete am 29. Oktober über die veränderte Stimmung. Die Einwohnerin Walerija beobachtete deutlich mehr Verkehr, darunter Busse und private Fahrzeuge. Zugleich beschrieb sie die Befürchtungen einiger Bewohner, dass die Kampfhandlungen nach dem Ende der Feuerpause erneut aufflammen könnten. (16) Nach einem Bericht von „Voice of America“ wurden in Cherson Arbeiten zur Beseitigung von Kriegsschäden wieder aufgenommen. Bewohner nutzten das Herbstwetter für Spaziergänge. (19)

Beckman erklärte gegenüber „Newsmax“, die First Lady habe bereits durch ihre Bemühungen um die Familienzusammenführung ukrainischer und russischer Kinder direkte Kommunikationskanäle zu beiden Regierungen aufgebaut. Während der Generalversammlung der Vereinten Nationen habe sie von der humanitären Krise in Oleschky/ Aleschki erfahren und daraufhin gezielt Gespräche mit beiden Seiten und unter Mithilfe von Papst Leo XIV aufgenommen. (21) (22) Die Vereinbarung könnte über Oleschky/ Aleschki hinaus Bedeutung erlangen, so Beckman. Es ist ein möglicher Präzedenzfall für weitere Feuerpausen, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. (20).

Nach den von „Fox News“ veröffentlichten Vertragsauszügen sollen Russland und die Ukraine auch regelmäßige humanitäre Hilfslieferungen sowie weitere Maßnahmen zur Evakuierung und Rückführung von Menschen aus anderen Gemeinden der Oblast Cherson vorgesehen haben. Diese Maßnahmen sollen mindestens einmal monatlich stattfinden und weiterhin unter Beteiligung Melania Trumps koordiniert werden. (2) (10)

Quellen und Anmerkungen: (abgerufen am 29.Okt 2026)

1.) https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/2026/10/first-lady-melania-trump-secures-ceasefire-between-russia-and-ukraine-localized-to-oleshky/; https://www.investing.com/news/world-news/russia-ukraine-agree-on-ceasefire-in-embattled-town-to-hold-peace-talks-next-month-4970418

2.) https://www.foxnews.com/politics/inside-melania-trumps-secret-diplomatic-role-russia-ukraine-ceasefire-deal

3.) https://apnews.com/article/russia-ukraine-ceasefire-melania-trump-0f135e71101c48ccd83927efeebf3347; https://abcnews.com/International/wireStory/ceasefire-russian-occupied-ukrainian-city-holds-30-hours-137632288

4.) https://t.me/dmytro_lubinetzs/12949; https://ru.interfax.com.ua/news/general/1227599.html

5.) https://globalbridge.ch/wer-blockiert-die-strasse-nach-radensk-oleschky-zwischen-drohnen-minen-und-deutungshoheit/

6.) https://www.vedomosti.ru/politics/news/2026/10/28/1240929-idet-razminirovanie-marshrutov

7.) https://en.interfax.com.ua/news/general/1228364.html

8.) https://eng.belta.by/society/view/russian-ukrainian-delegations-hold-first-face-to-face-meeting-at-gomel-airport-188138-2026/; https://eng.belta.by/society/view/russian-ukrainian-delegations-leave-gomel-aboard-single-aircraft-188141-2026/; https://www.interfax.ru/russia/1125737

9.) https://www.pravda.com.ua/eng/news/2026/10/29/8060322/; https://censor.net/en/news/4031078/ukraine-us-and-russia-prepare-aid-delivery-to-occupied-oleshky

10.) https://www.dw.com/ru/zelausih-vernutsa-v-ukrainu-zitelej-alesek-vyvezut-cerez-anapu-i-gomel-v-soprovozdenii-ukrainskogo-i-rossijskogo-ombudsmenov/a-79791365

11.) https://www.pravda.com.ua/news/2026/10/29/8060300/

12.) https://www.dw.com/ru/vremennoe-peremirie-v-aleskah-rassireno-na-drugie-territorii-hersonskoj-oblasti-dla-bezopasnogo-prohoda-gumanitarnyh-konvoev/a-79781841; https://mipl.org.ua/v-okupovanyh-oleshkah-ogolosyly-rezhym-tyshi-dlya-evakuacziyi-misczevi-boyatsya-provokaczij-rosiyi/

13.) https://www.kommersant.ru/doc/9063803; https://www.interfax.ru/russia/1125807

14.) https://tass.ru/obschestvo/28265981; https://tass.ru/obschestvo/28266047

15.) https://tass.ru/obschestvo/28268173

16.) https://www.pravda.com.ua/rus/articles/2026/10/29/8060175/

17.) https://www.reuters.com/world/europe/top-russian-official-takes-us-journalists-into-besieged-ukrainian-city-ahead-2026-10-29/

18.) https://www.reuters.com/world/europe/ukraines-kherson-brief-ceasefire-brings-rare-respite-2026-10-28/

19.) https://www.voanews.com/a/ceasefire-holds-near-ukraine-s-occupied-oleshky-as-humanitarian-aid-and-evacuation-effort-begin/8216528.html

20.) https://www.vaticannews.va/en/world/news/2026-10/pope-leo-s-appeals-help-bring-ceasefire-to-southern-ukraine.html

21.) https://www.vedomosti.ru/politics/news/2026/10/29/1241111-melanii-tramp

22.) https://www.newsmax.com/newsfront/melania-trump-oleshky-ukraine/2026/10/29/id/1274486/

23.) https://www.icrc.org/en/article/FAQ-anti-personnel-mine-ban-convention-ottawa-treaty; https://lieber.westpoint.edu/ukraines-suspension-anti-personnel-mine-ban-convention/

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