Digitale Resilienz im Vergleich Deutschland / Russland (KI-generiertes Symboldbild)

Essay | Teilbetrieb im Blackout: Russlands Lektion für Deutschland

Wer die wiederkehrenden Mobilfunk-Ausfälle in Moskau allein als Repression liest, bedient sich eines allzu bequemen westlichen Reflexes. Er übersieht das eigentlich Aufschlussreiche: Russland legt seit Jahren öffentlich fest, welche zivilen Dienste für die Bevölkerung auch unter „Worst-Case“-Bedingungen weiterlaufen sollen. Deutschland hingegen regelt vor allem, wer im Notfall Vorrang bekommt. Der Unterschied ist technisch nicht belanglos. Er markiert zwei grundlegend verschiedene Vorstellungen davon, wie Staat, Infrastruktur und Alltag in einer Krise funktionsfähig bleiben können.

Was derzeit in Moskau geschieht, ist weder bloße Störung des Alltags noch reiner Akt staatlicher Kontrolle. Es ist die sichtbare Spitze eines langfristigen Projekts. Der Aufbau eines nationalen Netzes, das auch dann noch atmet, wenn von außen Druck entsteht – durch Drohnen, Sanktionen oder gezielte digitale Störungen. Kremlsprecher Dmitri Peskow begründete die jüngsten Abschaltungen des mobilen Internets im März 2026 ausdrücklich mit Sicherheitsanforderungen. „Reuters“ ergänzte, teils Drohnenbedrohung, teils Weigerung westlicher Plattformen, russische Vorgaben zu erfüllen. (1)(2) Beides stimmt. Doch wer das als spontane Improvisation abtut, verkennt die Vorgeschichte.

Bereits das „Souveräne Runet“-Gesetz von 2019 war keine Laune. Es ist Ausdruck einer klaren Vorsorgelogik. Das Wort „Runet“ klingt geheimnisvoller, als es ist. Gemeint ist schlicht der russische Internetraum. Schon 2018 hatten Ingenieure der „Samara-Universität“ nachgewiesen, dass selbst inner-russischer Datenverkehr zu 20 bis 25 Prozent über Router in Europa oder Amerika lief. (7a) Für einen der größten digitalisierten Flächenstaaten der Welt war das ein Weckruf. Seitdem arbeitet Moskau systematisch daran, Routing, Netzsteuerung und Kerninfrastruktur so weit zu nationalisieren, dass das Land nicht mehr digital gelähmt werden kann.

Technisch bedeutet das kein komplett neues Internet. Es ist ein klug aufgerüstetes altes. Man kann es sich wie ein Straßennetz vorstellen: Im Normalbetrieb rollen die Daten frei durch viele internationale Übergänge. Im Ernstfall jedoch übernimmt eine eigene Verkehrsleitstelle bei „Roskomnadzor“ die Kontrolle. Provider müssen technische Systeme einbinden, die tief in den Datenverkehr blicken – „technische Mittel zur Abwehr von Bedrohungen“, in der Fachsprache „Deep Packet Inspection“. Das Netz erkennt nicht nur die Adresse auf dem Umschlag, darüber hinaus auch, welche Art Verkehr unterwegs ist. Datenströme können umgeleitet, verlangsamt, gefiltert oder priorisiert werden. Der zweite Baustein ist das eigene Adressbuch. Russland hat eine nationale DNS aufgebaut. Selbst wenn die globale Verbindung bricht, bleiben russische Adressen im Inland auflösbar. Das Land baut bewusst einen Binnenbetrieb.

Die russische Regierung beschreibt ihre Kommunikationsstrategie bis 2035 als direkte Antwort auf „aktuelle Herausforderungen und Beschränkungen“ und ordnet sie dem Ziel technologischer Souveränität unter. (7) Wer diese Dokumente liest, erkennt den Kern. Moskau begreift das Netz nicht mehr nur als komfortable Friedensinfrastruktur. Es dient als Rückgrat staatlicher Handlungsfähigkeit unter dauerhaftem Druck.

Gerade deshalb greift die westliche Standardformel „Zensur oder Abschottung“ zu kurz. Sie unterschlägt, dass Russland nicht nur Sperren baut,  dafür jedoch Redundanzen, Prioritäten und Ausweichstrukturen. Die sogenannten „weißen Listen“ machen das besonders deutlich. (2)(8)(9) Seit September 2025 regional getestet und seit März 2026 schrittweise in Dutzenden Regionen ausgerollt, aktivieren sie bei Blackouts oder starken Einschränkungen eine dynamische Auswahl von rund 100 bis 120 Diensten. Dann ist alles außer den gelisteten Ressourcen blockiert – auch VPNs helfen in der Regel nicht mehr.

Auf der Liste stehen staatliche Dienste wie „Gosuslugi“, Regierungs- und Zentralbank-Websites, soziale Netze wie „VKontakte“, „Odnoklassniki“ und Mail.ru, die staatsnahe Super-App MAX-Messenger, das gesamte Yandex-Ökosystem mit Suche, Maps, Taxi und Music, die Marktplätze „Ozon“, „Wildberries“, „Avito“ und teilweise „Magnit“, das MIR-Zahlungssystem sowie die großen Banken „Sberbank“, „VTB“, Alfa-Bank und MTS Bank. Dazu kommen Medien und Unterhaltung über „Rutube“, „Dzen“ und „Kinopoisk“ sowie Mobile-Betreiber-Seiten, Lieferdienste, Streaming- und Foren-Plattformen. Westliche Dienste – WhatsApp, YouTube, Google, Instagram, Telegram – fallen heraus. Es entsteht ein geschlossenes, steuerbares Ökosystem. Bezahlen, Einkaufen, Behördengänge und lokale Kommunikation sollen weiterlaufen. Der Alltag der Bevölkerung wird nicht komplett lahmgelegt. Genau das ist der strategische Clou. Abhängigkeit von westlicher Infrastruktur (Kabel, Cloud, DNS) wird minimiert, während ein eigenes, kontrollierbares Netz entsteht – eine direkte Reaktion auf Sanktionen und militärische Bedrohungen seit dem Ukraine-Krieg.

Hinzu kommt die gesetzliche Absicherung des Ausnahmezustands. (4) Das am 20. Februar 2026 veröffentlichte Gesetz verpflichtet Telekom-Anbieter, Dienste auf Verlangen des FSB auszusetzen. Ein scharfes Instrument, gewiss. Doch auch hier wäre es zu einfach, nur den innenpolitischen Aspekt zu sehen. Aus russischer Perspektive entsteht damit eine klare Kommandostruktur für den Ernstfall – eine Rechtsgrundlage, mit der Kommunikationsnetze bei konkreten Bedrohungen zentral gesteuert und nötigenfalls gedrosselt werden können. Man kann das kritisieren. Man sollte jedoch nicht so tun, als sei der Sicherheitsgedanke bloß Vorwand. Er ist Teil der offen formulierten Staatsräson.

Diese russische Sicherheitsdoktrin steht jedoch nicht im luftleeren Raum. Sie hat sich in einem Umfeld zugespitzt, das Moskau als strategische Dauerlage wahrnimmt: äußerer Druck, Sanktionsregime, Cyberangriffe und politische Feindbildpflege. Seit 2014 haben NATO und USA die ukrainischen Streitkräfte nicht bloß politisch unterstützt. Über Ausbildung, Beratung, Reformprogramme, Standards und Interoperabilität wurden sie Schritt für Schritt in westliche Militärstrukturen hineingezogen – von der NATO-Forderung nach größerer Kompatibilität bis zur US-geführten Ausbildungsmission JMTG-U. (15)(16)(27)(28)(29)(30)(31)(32)(33) Über diese Tatsachen wird in Deutschland auffallend leise gesprochen. Gleichzeitig wird über russische Fähigkeiten umso lauter gewarnt. Die Bundesregierung begründete den beschleunigten Ausbau der Verteidigungsfähigkeit mit genau diesem Zeithorizont. Russland könne in fünf bis acht Jahren zu einem Angriff auf NATO-Gebiet in der Lage sein. Moskau weist solche Absichten seit langem zurück.

Noch deutlicher wird der Widerspruch, wenn man die Vorgeschichte des Krieges betrachtet. Der frühere Rada-Abgeordnete Wadim Nowinski schildert in einem jüngeren Interview, wie Kiew unter Poroschenko die Minsker Verpflichtungen bewusst verschleppte, Selenskyj unmittelbar vor Kriegsbeginn jede Gefahr herunterspielte und in den ersten Verhandlungen 2022 der Verzicht auf eine NATO-Anbindung sowie der Sonderstatus für Krim, Donezk und Luhansk für 30 Jahre ausdrücklich ein zentraler russischer Punkt gewesen sei. (34) Diese Aussagen erinnern daran, dass die Vorgeschichte dieses Konflikts nicht erst am 24. Februar 2022 begann. Aus russischer Sicht ist die eigene Netzstrategie daher keine isolierte Laune. Es ist eine logische Antwort auf eine Welt, in der westliche Akteure selbst aktiv an der Zuspitzung mitgewirkt haben – während sie gleichzeitig jede russische Schutzmaßnahme als Beweis von Aggression deuten.

Skurril wurde diese Dissonanz zuletzt bei Bundesaußenminister Johann Wadephul, der einerseits die Notwendigkeit europäischer Verteidigungsfähigkeit gegenüber Russland betonte und Kräfte forderte, die Russland „im Zweifel zurückschlagen könnten“, andererseits aber erklärte, ein unmittelbar bevorstehender russischer Angriff sei gerade deshalb unwahrscheinlich, weil Europa und die NATO stark seien. (17) Historisch klingt das gewaltig schief. Wer in Deutschland so spricht und kurz darauf russische Revanchismus-Vorwürfe als billigen Ablenkungsversuch zurückweist, produziert genau jene politische Dissonanz, bei der sich der halbwegs normal denkende Zuhörer fragt, ob hier noch Diplomatie betrieben oder bereits Erinnerungspolitik mit der Brechstange überschrieben wird.

Vorsorge gegen eine „self-fulfilling prophecy“ aus Aufrüstung, Alarmrhetorik und strategischer Projektion ist besser als Nachsicht. Nur wirkt die Debatte eigentümlich schief, wenn man Russland schon seine Schutzlogik als Beweis von Bedrohlichkeit auslegt, während in Deutschland bereits die Aussicht auf Energieengpässe genügt, um die eigene Resilienz sehr konkret werden zu lassen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat genau davor gewarnt. (18)(19) Ein Land, das womöglich eher am Treibstoff als am Internet scheitert, hat am Ende ein größeres Problem als einen schwarzen Bildschirm. Mit leerem Tank hilft selbst die beste Glasfaser nur noch bis zur Garageneinfahrt.

Ein vergleichbares Souveränitätsmodell findet sich übrigens in China. Die „Great Firewall“ ist nicht nur Zensurinstrument gegen westlichen Hochmut. Vor allem arbeitet hier ein hochentwickeltes System zur Absicherung des eigenen digitalen Raums gegen westliche Abhängigkeiten. Auch Peking setzt auf eigene Routing-Regeln, nationale DNS, „Deep Packet Inspection“ und eine strikte Whitelist-Logik für kritische Dienste – getrieben von derselben geopolitischen Wahrnehmung: dass man sich nicht länger auf US-dominierte Infrastrukturen verlassen kann. Russland und China zeigen damit ein Muster: Staaten, die sich unter starkem Druck aus Washington und Brüssel sehen, bauen ihre Netze bewusst als steuerbare Schutzräume.(36)

Damit drängt sich die Gegenfrage auf, wie belastbar ist eigentlich die europäische, insbesondere die deutsche Vorsorge? In Deutschland ist ein öffentlich dokumentiertes ziviles Modell, das im Störfall ausgewählte Alltagsdienste für die Bevölkerung sichtbar weiterlaufen lässt, nicht erkennbar. Sichtbar geregelt sind vor allem Notfallvorsorge, Bevorrechtigung und Einsatzkommunikation. Die Bundesnetzagentur spricht von vorrangiger Bereitstellung und Entstörung für Verfassungsorgane, Behörden, Bundeswehr, Katastrophenschutz, Gesundheitswesen, Rettungsdienste und Rundfunk. Im Mobilfunk gibt es zusätzlich priorisierte Verbindungsherstellung. Die Telekom baut für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte dedizierte MCx-Dienste mit Network Slicing aus. Das ist ernsthafte Sicherheitsarchitektur – aber eben auf einer anderen Ebene als die zivile Funktion von Alltagsdiensten.

Gerade hier wird der deutsche Erfahrungsraum Ahrtal 2021 zum Lehrstück. Der offizielle Bundesbericht hält fest, dass das öffentliche Mobilfunknetz erst Ende Juli 2021 weitgehend wiederhergestellt war. Stromversorgung und Anbindung waren das Kernproblem. Noch aufschlussreicher war der BOS-Digitalfunk. Viele hatten angenommen, die Einsatzkräfte könnten wenigstens über ihr eigenes sicheres Netz kommunizieren. Es erwies sich als Trugschluss. Der BOS-Funk ist ein separates Einsatznetz, bleibt aber technisch von Strom, Leitungswegen, Knotenpunkten und Redundanz abhängig. Die Antwort der Landesregierung Rheinland-Pfalz beschrieb den Schwachpunkt ungewöhnlich klar. Nicht die Funkmasten selbst waren das Hauptproblem. Vorallem beschädigte Knotenverteilerpunkte des TETRA-Zugangsnetzes und getrennte kabelgebundene Leitungswege – teils infolge zerstörter Brücken – funktionierten nicht mehr. 

Das Ahrtal zeigt damit, dass selbst Bevorrechtigung und Sicherheitskommunikation scheitern können, wenn die physische Infrastruktur bricht. Genau darin liegt die offene Flanke.

Eine aktuelle Unterrichtungsvorlage des Koblenzer Amts für Brand- und Katastrophenschutz für den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung macht die Prioritätenordnung unverstellt deutlich. Gesamtverteidigung, Alarmkalender, Staats- und Regierungsfunktionen stehen im Mittelpunkt. Die Bevölkerung taucht darin vor allem als „zu versorgende Größe“ auf – nicht als Ausgangspunkt der Frage, welche zivilen Alltagsfunktionen im Ausnahmefall sichtbar weiterlaufen sollen.

Die Schweiz zeigt eine ähnlich pragmatische, aber etwas bürgernähere Variante. „Polycom“ (bald MSK) für Einsatzkräfte, Notstrompflicht für Mobilfunkstandorte und das starke Alertswiss-System mit Sirenen, App und Notfallradio für alle. Auch dort keine Whitelist. Dafür jedoch redundante Warnkanäle und eine lebendige Zivilschutz-Kultur. Der Fokus bleibt jedoch auf Behörden und kollektiver Information – nicht auf selektiver ziviler Funktionsfähigkeit.(35)

Wer nur auf den nationalen Geschwindigkeitsschnitt schaut, kann Deutschland beim Internet vorn sehen. Die jüngsten Länderwerte nennen hierzulande einen mobilen Median von 70,54 Mbit pro Sekunde und 98,33 Mbit im Festnetz. Für Russland liegen die Vergleichswerte bei 37,42 beziehungsweise 90,38 Mbit. Doch damit endet die deutsche Überlegenheit fast schon. Beim Preis kippt das Bild. Ein Gigabyte mobiler Daten kostet in Russland im internationalen Schnitt 0,25 Dollar, in Deutschland 2,14 Dollar – mehr als das Achtfache. Mit anderen Worten, wir haben statistisch das schnellere Netz, zahlen dafür aber mit der Hingabe eines Landes, das selbst aus dem Datenvolumen noch eine moralische Prüfung macht. (20)(21)(22)

Und dann kommt Deutschlands Spezialdisziplin – die Deutsche Bahn. Die Bundesnetzagentur meldete im Mai 2025 zwar 97,53 Prozent 4G-Flächenabdeckung und mehr als 93,85 Prozent bei 5G. Zugleich blieben 2,1 Prozent der Fläche ohne beides. Die „Deutsche Bahn“ und die „Telekom“ feiern 99 Prozent Versorgung auf den Hauptverkehrsstrecken mit mindestens 200 Mbit – doch rund 200 Tunnel müssen noch nachgerüstet werden. Auf freier Strecke klingt Deutschland digital wie Zukunft, im Tunnel dann wieder eher wie ein Ansagewagen. In den Moskauer Metro-Tunneln wurden zuletzt durchschnittlich 94,7 Mbit gemessen. Freundlicher gesagt, bei uns lädt die Startseite vielleicht etwas flotter. Nur nützt das wenig, wenn der Zug gerade im Funkloch steht. (23)(24)(25)(26)

Der Unterschied ist nicht belanglos. Russland priorisiert den Teilbetrieb für die Bevölkerung, weil es von dauerhafter Konfrontation ausgeht. Deutschland und die EU setzen auf netzneutrale Mindestversorgung plus Behördenvorrang innerhalb eines Allianz- und Rechtsstaatsrahmens. Das KRITIS-Dachgesetz vom März 2026 versucht, physische Resilienz nachzubessern – doch die offene Flanke bleibt. Was nützt das schnellste Netz Europas, wenn im Tunnel oder bei Stromausfall alles steht? Und was, wenn der Bürger im Ernstfall nur noch Warnsirenen hört, aber weder Bankkonto noch Einkaufsmöglichkeit digital nutzen kann?

Es geht nicht darum, das russische oder chinesische Modell zu romantisieren. Es geht darum, ehrlich zu fragen, für wen bauen wir eigentlich Resilienz? Für den Staat – oder auch für den Alltag der Menschen? Der Ahrtal-Fall und die Koblenzer Vorlage zeigen, die Antwort darauf ist in Deutschland noch nicht vollständig geschrieben.

Quellen und Anmerkungen:
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1.) https://www.reuters.com/world/kremlin-says-moscow-mobile-internet-outages-are-done-sake-security-2026-03-10/
2.) https://www.reuters.com/world/europe/great-crackdown-russia-tightens-screws-internet-2026-03-20/
3.) https://www.reuters.com/technology/russian-farmers-complain-mobile-internet-shutdowns-amid-spring-planting-2026-03-26/
4.) http://en.kremlin.ru/acts/news/79198
5.) https://digital.gov.ru/news-media/kabmin-razrabotal-proekt-dolgosrochnoj-strategii-razvitiya-otrasli-svyazi
6.) https://static.government.ru/media/files/Pc7fHuejbNvqv17b0RJNv0RIqTo20lUV.pdf
7.) https://www.internetgovernance.org/2019/05/16/a-closer-look-at-the-sovereign-runet-law/
7a.) https://ssau.ru/english/news/16067-a-quarter-of-domestic-russian-internet-traffic-leaks-abroad
8.) https://digital.gov.ru/news/v-belyj-spisok-vklyucheny-novye-servisy
9.) https://digital.gov.ru/news/belyj-spisok-dostupnyh-pri-ogranicheniyah-interneta-sajtov-vnov-rasshiren
10.) https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/OeffentlicheSicherheit/Notfallvorsorge/FAQ/start.html
11.) https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/vorfahrt-fuer-blaulicht-mit-telekom-und-motorola-solutions-1095588
12.) https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2022/abschlussbericht-hochwasserkatastrophe.pdf?__blob=publicationFile&v=1
13.) https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/1-133-18.pdf
14.) https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/BSMAG/bsmag-23-02.pdf?__blob=publicationFile&v=4
15.) https://www.reuters.com/world/europe/russia-may-be-ready-attack-nato-5-8-years-german-official-says-2024-04-18/
16.) https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/merz-statement-nato-gipfel-2357998
17.) https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/2753520-2753520
18.) https://www.reuters.com/business/energy/ceraweek-energy-scarcities-could-occur-if-iran-conflict-continues-germanys-2026-03-24/
19.) https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article69c3c726b48f4241ac08bd8b/im-schlimmsten-fall-drohen-engpaesse-bei-treibstoffen.html
20.) https://datareportal.com/reports/digital-2026-germany
21.) https://datareportal.com/reports/digital-2026-russian-federation
22.) https://bestbroadbanddeals.co.uk/mobiles/worldwide-data-pricing/
23.) https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/20250523_Mobilfunkmesswochen.html
24.) https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/db-und-telekom-verbessern-mobilfunkempfang-im-zug-1081068
25.) https://ibir.deutschebahn.com/2024/en/combined-management-report/product-quality-and-digitalization/digitalization-and-technology/technology/
26.) https://www.telecompaper.com/news/moscow-metro-mobile-internet-improves-to-average-95-mbps–1552610/
27.) https://www.nato.int/en/about-us/official-texts-and-resources/official-texts/2014/09/05/wales-summit-declaration
28.) https://www.nato.int/en/what-we-do/partnerships-and-cooperation/comprehensive-assistance-package-cap-for-ukraine
29.) https://www.nato.int/en/what-we-do/partnerships-and-cooperation/relations-with-ukraine
30.) https://www.7atc.army.mil/JMTGU/
31.) https://www.defense.gov/News/Transcripts/Transcript/Article/3020390/defense-officials-hold-media-brief-on-the-training-of-ukrainian-military/
32.) https://www.defense.gov/Explore/News/Article/Article/604489/military-exercises-begin-in-ukraine-philippines/
33.) https://www.defense.gov/News/News-Stories/Article/Article/604322/dod-moves-forward-on-ukraine-national-guard-training/igphoto/dod-moves-forward-on-ukraine-national-guard-training/
34.) https://www.youtube.com/watch?v=5qx1sQ0deXE
35) .https://www.babs.admin.ch/de/newnsb/Tn5RUKkZR0u26YCRtsdv3
36.) https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Firewall (Abschnitt „Internet sovereignty“) sowie Chatham House Report „Moscow internet blackouts: the Kremlin tightens its grip“, März 2026.

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