Ob US-Präsident Donald Trump auch nach dem Treffen mit Xi Jinping noch zu lächeln versucht? (Archivbild aus dem Jahr 2018)

Was Trump und Hegseth als nächstes greifen – die offenen Werkzeuge im Werkzeugkasten

(Red.) Hier geht es zum zweiten Teil einer gestern veröffentlichten Analyse von Michael Hollister, in der aufgezeigt wurde, wie Trump vollstreckt, was die wichtigsten US-Think Tanks in den letzten zehn Jahren fast einstimmig als Strategie vorgegeben haben. (cm)

Teil 1 endete mit zwei Bildern. Eine Uhr in Washington, deren Zifferblatt von RAND 2016 gezeichnet wurde und deren Zeiger 2026 angekommen sind. Und eine Währung, die noch nicht existiert, aber deren Konturen in Schanghai, Moskau, Brasília und Riad mit jeder BRICS-Konferenz schärfer werden. Der Werkzeugkasten der Trump-Administration ist nicht leer. Was bisher gegriffen wurde – Venezuela, Iran, Hormuz, Panama, Balikatan – sind die schnellen Werkzeuge. Die schweren liegen noch oben auf dem Brett.

Drei Männer entscheiden in den nächsten achtzehn Monaten, welche dieser Werkzeuge wann gegriffen werden. Donald Trump, der die Auswahl trifft. Pete Hegseth, der die Logik schärft, mit der ausgewählt wird. JD Vance, der zusieht und lernt – designierter Erbe, aber ohne eigenen Spielraum, solange Trump im Amt ist. Was die drei greifen werden, lässt sich an der bisherigen Auswahllogik ablesen: sichtbar, schnell, unilateral, physisch. Was sie nicht greifen werden, lässt sich aus derselben Logik ableiten: alles, was institutionelle Geduld erfordert, multilaterale Verhandlungen über Jahre, Aufbau ohne sofortigen Vollzug.

Drei Felder liegen offen, in dieser Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit: Kuba – das vergessene Feld, dessen geographische Lage es zur logischen Fortsetzung der Trump Corollary zur Monroe-Doktrin macht. Kharg Island – das offene Druckmittel gegen Iran, dessen Schicksal sich in Wochen entscheidet, je nachdem, ob Teheran einlenkt oder nicht. Taiwan – das große Feld, an dem die ganze achtzehnjährige Architektur hängt, dessen Bearbeitung aber nicht vor 2027 reif ist.

Operation Pivot vom 01. Februar 2026 hatte die Sequenz Venezuela – Iran – Panama – China benannt. Sie ist nicht abgearbeitet. Sie geht weiter. Wer als nächstes drankommt, hängt nicht von Zufall ab, sondern von einer Logik, die in den Studien von Teil 1 niedergelegt ist und durch zwei persönliche Filter läuft: den eines Transaktionalisten und den eines Kreuzritters.

Donald Trump ist kein Strategiedenker. Das ist keine Beleidigung, sondern eine Beobachtung, die er selbst nicht bestreiten würde. Seine außenpolitische Methode lässt sich nicht aus Strategiepapieren rekonstruieren – sie lässt sich nur aus Entscheidungen ablesen. Und diese Entscheidungen folgen seit Januar 2025 einem konsistenten Auswahlmuster, das fünf Kriterien kombiniert: Sichtbarkeit, Geschwindigkeit, Unilateralität, physische Greifbarkeit, demonstrierte Stärke.

Sichtbarkeit zuerst. Trumps Operationen sind nie still. Operation Absolute Resolve am 03. Januar 2026 endete mit Maduros Festnahme und einer Pressekonferenz im Weißen Haus, die innerhalb von Stunden weltweit live übertragen wurde. Operation Epic Fury vom 28. Februar 2026 wurde von Trump persönlich in einem prime-time Statement angekündigt – Revolutionsführer Ali Khamenei getötet, Nuklearanlagen vernichtet, klare Botschaft. Diese Inszenierungen sind nicht Beiwerk. Sie sind Teil des Werkzeugs. Eine geheime, schleichende Operation, die fünf Jahre läuft und nirgendwo ankommt – das ist nicht Trumps Format. Was nicht in einer einzigen Sitzung der Cable-News-Sender erzählbar ist, wird nicht ausgewählt.

Geschwindigkeit ist das zweite Kriterium. Trump arbeitet in Wochen, nicht in Quartalen. Maduro war binnen sechs Tagen nach Trumps Amtsantritt im Oktober 2025 als Festnahmeziel benannt; die Operation lief am 03. Januar 2026. Die Hormuz-Selektivblockade folgte dem Iran-Schlag binnen sechs Wochen. Die Panama-Hafenkonzessionen wurden binnen vier Wochen nach dem Verfassungsgerichtsurteil mit konkreten Übernahmeplänen für US-Konsortien hinterlegt. Was sich nicht in Wochen messbar bewegt, verliert Trumps Aufmerksamkeit. Das ist eine analytische Aussage, keine Wertung – sie hat operative Konsequenzen.

Unilateralität ist das dritte. Trump verhandelt, aber er verhandelt nicht über Operationen. Operation Absolute Resolve wurde dem Kongress nach Vollzug mitgeteilt, nicht vorher. Operation Midnight Hammer, die Vernichtung der iranischen Nuklearinfrastruktur im Juni 2025, lief ohne UN-Mandat, ohne Verbündetenkoordination jenseits Israels, ohne Vorwarnung. Die National Defense Strategy NDS Januar 2026 würdigt dies offen: „No other military in the world could have executed an operation of such scale, complexity, and consequence as Operation MIDNIGHT HAMMER.“ Das ist nicht nur Eigenlob. Es ist die Doktrin, dass amerikanische Operationen nicht durch Bündnislogik beschränkt werden sollen, in offiziellen Dokumenten festgeschrieben.

Physische Greifbarkeit ist das vierte. Trump greift Dinge, die er anfassen kann: Häfen, Wasserstraßen, Territorien, Personen. Grönland – physisches Land. Panama – physische Wasserstraße mit physischen Häfen. Maduro – physische Person. Khamenei senior – physische Person. Die Hormuz-Selektivblockade – physische Tanker. Was er nicht greift, sind abstrakte Ordnungen, multilaterale Institutionen, langfristige Reformprozesse. Die WTO interessiert ihn nicht. Die WHO hat er verlassen. Den UN-Sicherheitsrat ignoriert er, wo er kann. Aber den Panama-Kanal will er kontrollieren, weil man ihn auf einer Karte zeigen kann.

Demonstrierte Stärke ist das fünfte und vielleicht entscheidende. Trump hat im Mai 2025 in einem viel zitierten New-York-Times-Interview gesagt, er glaube nicht an Schwäche als moralisches Konzept; Stärke sei das einzige, was Respekt erzeuge. Diese Haltung erklärt, warum diplomatische Mittel, die noch unter Biden formal gewahrt blieben, jetzt aufgegeben werden. Es geht nicht darum, dass Diplomatie unmöglich wäre – Trump verhandelt mit Putin, mit Xi, mit Erdogan. Es geht darum, dass Verhandlungen erst beginnen, nachdem die Stärke demonstriert wurde. Iran wird nicht verhandeln, solange Khamenei junior glaubt, er habe noch Karten in der Hand. Also werden die Karten ihm aus der Hand geschlagen, und dann beginnt das Gespräch. Das ist nicht improvisiert, das ist Methode.

Das Trump-Filter wirkt sich auf die Auswahl der nächsten Operationen direkt aus. Werkzeuge, die alle fünf Kriterien erfüllen, kommen oben auf den Stapel. Werkzeuge, die nur drei oder vier erfüllen, warten. Werkzeuge, die zwei oder weniger erfüllen, werden Hegseth und seinen Pentagon-Strategen überlassen, die sie ohne große Aufmerksamkeit über Jahre vorbereiten. Kuba erfüllt alle fünf Kriterien. Kharg Island erfüllt vier von fünf. Taiwan erfüllt nur zwei – und das ist der wichtigste Grund, warum Taiwan in diesem Jahr nicht greifbar ist, ungeachtet der strategischen Notwendigkeit.

Pete Hegseth bringt etwas mit, das Trump nicht hat: eine geschlossene ideologische Weltsicht, die er selbst zu Papier gebracht hat. Sein Buch „American Crusade“ von 2020 ist kein politisches Manifest im klassischen Sinn. Es ist die Selbstbeschreibung eines Mannes, der die amerikanische Außenpolitik als religiös-zivilisatorischen Konflikt versteht – christliches Abendland gegen islamische und atheistisch-kommunistische Gegner, mit klarer Frontlinie und ohne moralische Grauzone. Hegseth hat das Buch geschrieben, lange bevor er Verteidigungsminister wurde. Er hat es nicht zurückgenommen. Er trägt die Tattoos, die seine Kritiker im Bestätigungsverfahren als Zeichen rechtsradikaler Symbolik werteten – das Jerusalem-Kreuz auf der Brust, „Deus Vult“ auf dem Bizeps, das Kreuzritter-Symbol auf dem Bein. Hegseth hat in mehreren Interviews klargestellt, dass diese Symbole für ihn keine politische Provokation sind, sondern Glaubensbekenntnis.

Diese Weltsicht trifft auf eine analytische Schule, die Hegseth bei seiner Berufung mitbringt. Sein Senior Advisor Alex Velez-Green ist Co-Autor von Heritages „The Prioritization Imperative“ 2024, der Studie, die die Lastenverschiebungs-Logik der NDS Januar 2026 vorgezeichnet hat. Sein Strategiechef Elbridge Colby ist Autor von „The Strategy of Denial“ 2021. Diese drei Männer – Hegseth als ideologischer Anker, Velez-Green als Heritage-Linie, Colby als China-Stratege – bilden den inneren Zirkel, der die National Defense Strategy NDS Januar 2026 geschrieben hat. Wer das Dokument liest, liest in weiten Teilen ihre gemeinsame Sprache.

Die operative Übersetzung dieser Mischung ist eindeutig auf China hin geschärft. China dominierte seine Rede thematisch durchgehend, mit der Bezeichnung ‚Communist China‘ und der Warnung vor einer ‚imminenten‘ Bedrohung – eine deutliche Verschärfung gegenüber Vorgängern. Er hat den Indo-Pazifik wörtlich als „priority theater“ bezeichnet. Er hat Verbündete, namentlich Japan und Südkorea, aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben „wie Europa“ auf das Hague-Niveau anzuheben. Und er hat die Botschaft, die Trump für die Cable-News liefert, in Pentagon-Sprache übersetzt: China ist nicht ein Konkurrent unter mehreren, China ist der Konkurrent, gegen den die amerikanische Streitkraft im Wesentlichen aufgestellt wird.

Operativ zeigt sich diese Linie an konkreten Entscheidungen. NMESIS, das Navy Marine Expeditionary Ship Interdiction System, wurde unter Hegseth permanent in Nordluzon stationiert – nicht als rotierende Übungseinheit, sondern als Dauerpräsenz mit Anti-Schiffs-Fähigkeit, die direkt auf chinesische Marineverbände im Bashi-Strait und im südchinesischen Meer zielt. Das Marine Corps Force Design 2030 wird beschleunigt umgesetzt: kleinere, mobile, inseltaugliche Einheiten, die genau die „denial defense along the First Island Chain“ liefern können, von der die NDS spricht. Die Truppenstationierung in Europa wird schrittweise in den Pazifik verlagert – eine Maßnahme, die unter Biden noch undenkbar gewesen wäre und unter Hegseth gegen den NATO-Widerstand durchgesetzt wird.

Hegseth ist auch der Mann, der die symbolische Ebene besorgt. Die Umbenennung des Department of Defense in Department of War am 05. September 2025 ging auf seine direkte Empfehlung zurück – bestätigt durch ein Statement seines Pressestabs, das die Umbenennung als „Rückkehr zur ehrlichen Sprache“ bezeichnete. Die NDS Januar 2026 ist die erste Strategiedoktrin der USA seit 1947, die unter dem Briefkopf des Kriegsministeriums veröffentlicht wird. Hegseth eröffnet das Dokument mit drei fettgedruckten Worten auf Seite eins: „America First. Peace Through Strength. Common Sense.“ Das ist keine bürokratische Sprache. Es ist die Sprache eines Mannes, der seine Mission als historisch und nicht als administrativ versteht.

JD Vance gehört zu diesem Zirkel – als Vizepräsident formal, als designierter Nachfolger über 2028 hinaus politisch. Aber er trifft derzeit keine Entscheidungen mit eigenem Spielraum. Bei den Iran-Verhandlungen im Frühjahr 2026 musste er, wie mehrere westliche Diplomaten gegenüber Reuters und der Financial Times bestätigten, bei jeder Substanzfrage zuerst im Weißen Haus rückkoppeln. Er ist Wachsfigur in diesem Stadium – wichtig als Kontinuitätsgarant, der Trumps Linie nach 2028 weiterführen wird, aber ohne autonome Wirkung auf die Entscheidungen der nächsten achtzehn Monate. Wer Vance verstehen will, muss ihn nicht jetzt analysieren, sondern 2028. In diesem Artikel ist er erwähnt, weil er Teil der Personalkonstellation ist; ausgespielt wird er später.

Die Hegseth-Logik wirkt sich auf die Auswahl der nächsten Operationen anders aus als die Trump-Logik. Während Trump nach Sichtbarkeit und Geschwindigkeit auswählt, schiebt Hegseth langfristige Aufbauarbeit, die nicht spektakulär wirkt: Munitionsvorräte, Werften-Kapazität, AUKUS-Komponentenlieferungen, Truppenverlagerung Europa–Pazifik. Diese Arbeit wird die nächsten zwei Jahre weiterlaufen, unabhängig davon, welche Operationen Trump für die Cable-News auswählt. Sie ist die Voraussetzung für das, was 2027 möglich werden soll – die strukturelle Vorbereitung auf das, was Hegseth in mehreren Reden als „PLA-Bereitschaftshorizont 2027“ benannt hat: das Jahr, in dem die People’s Liberation Army nach Pentagon-Einschätzung erstmals operationsfähig für Taiwan-Szenarien sein könnte.

Kuba ist das Feld, das in der öffentlichen Debatte am wenigsten erscheint und in der strategischen Logik am offensichtlichsten passt. Die Insel liegt 90 Meilen vor der Küste Floridas. Sie beherbergt seit Jahrzehnten chinesisch genutzte SIGINT-Anlagen – die Bejucal-Station als bekannteste, mit nachweisbarer Aufklärungskapazität gegen US-Militärfunkverkehr im Südosten der USA, plus drei weitere CSIS-identifizierte Standorte in Wajay, Calabazar und El Salao. Sie hat 2024 und 2025 mehrfach russische Marineverbände beherbergt: die Fregatte Admiral Gorshkov mit dem Atom-U-Boot Kazan im Juni 2024, eine zweite Verbandsbesuchswelle im Juli 2024. Sie hat chinesische Wirtschaftspräsenz im Hafen Mariel – Shanghai Zhenhua liefert die Container-Kräne, Huawei die Telekommunikationsinfrastruktur, China Communications Construction Company hat den Hafen Santiago de Cuba modernisiert. Die strukturelle Ähnlichkeit zur Panama-Konstellation liegt nicht in einer formalen Hafenkonzession, sondern in der wirtschaftlichen Verflechtung, die im Konfliktfall zum Hebel wird. 

Trumps NSS Dezember 2025 nennt Kuba in der Hemisphären-Sektion bezeichnenderweise nicht namentlich. Sie nennt Greenland, den Gulf of America, den Panama-Kanal als „key terrain“. Die NDS Januar 2026 wiederholt diese drei und schweigt zu Kuba. Dieses Schweigen ist analytisch wichtig. Wenn die NSS Trump Corollary zur Monroe-Doktrin proklamiert mit den Worten: „We will deny non-Hemispheric competitors the ability to position forces or other threatening capabilities, or to own or control strategically vital assets, in our Hemisphere“, dann ist Kuba das Lehrbuch-Beispiel dafür. Russische Militärpräsenz, chinesische strategische Anlagen, kommunistische Regierung 90 Meilen vor Florida – wenn diese Konstellation kein Anwendungsfall der Trump Corollary ist, dann gibt es keinen.

Dass Kuba im Strategiedokument fehlt, lässt zwei Lesarten zu. Erstens: Kuba ist als so offensichtlicher Zielkomplex behandelt, dass eine namentliche Nennung unnötig erschien. Zweitens: Die Vorbereitung läuft, aber sie soll nicht in einem öffentlich zugänglichen Dokument vorab signalisiert werden. Beide Lesarten führen zur selben Prognose: Vor Jahresende 2026 wird die gegenwärtige kubanische Regierung in ihrer gegenwärtigen Form nicht mehr existieren.

Diese Prognose ist nicht aus der Luft gegriffen. Sie folgt aus drei konvergenten Faktoren. Erstens: Trumps und Hegseths ideologische Disposition. Beide haben Kuba in der Vergangenheit als kommunistisches Relikt bezeichnet, dessen Fortbestehen 90 Meilen vor Florida eine Demütigung der amerikanischen Hemisphärenpolitik darstellt. Beide haben republikanische Senatoren wie Marco Rubio und Rick Scott zu engen Verbündeten, die seit Jahren Kuba-Sanktionen verschärfen wollen. Zweitens: Die wirtschaftliche Lage Kubas ist seit 2024 dramatisch – Stromausfälle, Treibstoffmangel, Massenflucht. Eine zusätzliche US-Strangulation würde auf vorbereitetem Boden wirken. Drittens: Republikanische Ankündigungen nach der Maduro-Festnahme. Senator Scott hat im Januar 2026 öffentlich erklärt, Kuba sei „der nächste logische Schritt“ in der Trump Corollary; das Weiße Haus hat die Aussage nicht dementiert.

Der Mechanismus bleibt offen. Drei sind plausibel. Erstens: wirtschaftliche Strangulation durch verschärfte Sekundärsanktionen, Treibstoffembargo, Sperrung von Auslandsüberweisungen – die Strategie, die seit 1962 in Wellen läuft, jetzt aber mit Trump-Härte und ohne Rücksicht auf Verbündete. Zweitens: selektive Seeblockade gegen kubanische Häfen, analog zur Hormuz-Logik, mit Drogen- und Migrationsbekämpfung als Vorwand – Operation Southern Spear, die in der National Defense Strategy NDS namentlich gewürdigt ist, könnte hier ausgeweitet werden. Drittens: geförderter interner Kollaps – eine Übergangsfigur wird gestützt, die Regierung fällt von innen, US-Streitkräfte sichern die Insel auf Bitten der neuen Übergangsverwaltung. Diese dritte Variante ist die Maduro-Vorlage, allerdings mit dem Unterschied, dass Kuba derzeit keine kohärente Oppositionsfigur vom Format Machado/González hat.

Das wahrscheinlichste Fenster ist Q3 oder Q4 2026. Q1 ist durch den Iran-Komplex blockiert, Q2 durch die innenpolitische Konsolidierung Trumps und durch laufende Carrier-Strike-Group-Reparaturen, die das Pentagon im Februar 2026 öffentlich eingeräumt hat. Ab Sommer 2026 sind die operativen Voraussetzungen wieder voll gegeben. Die Saison passt – Hurrikane sind nicht das Hindernis, das Cable-News-Sender daraus machen würden; militärische Operationen in der Karibik werden seit Jahrzehnten in Hurrikan-Saisons vorbereitet und in den Schönwetterfenstern dazwischen ausgeführt.

Kharg Island ist die analytisch interessanteste Frage des nächsten halben Jahres. Die kleine Insel im Persischen Golf ist Irans wichtigster Ölexport-Terminal – über sie laufen, je nach Quartal, zwischen 90 und 95 Prozent der iranischen Rohölexporte, in normalen Zeiten rund 1,5 Millionen Barrel täglich, davon der Großteil nach China. Operation Epic Fury ab 28. Februar 2026 hat die iranischen Nuklearanlagen vernichtet und Khamenei senior getötet. Sie hat Kharg Island unangetastet gelassen.

Diese Schonung ist erklärungsbedürftig. Wenn der strategische Zweck von Epic Fury die Schwächung Irans als chinesischer Öllieferant war – und Heritage TIDALWAVE 2026 hat genau diese Verbindung explizit hergestellt: „Disruption of those imports would immediately restrict the PRC’s capacity for sustained combat“ – dann wäre Kharg das logische Hauptziel gewesen. Es wurde nicht angegriffen. Warum?

Drei Antworten sind plausibel. Erstens: Eskalationsmanagement. Ein Schlag auf Kharg hätte eine direkte Eskalation gegen iranische Wirtschaftsexistenz bedeutet, mit unkalkulierbaren Folgen für die Stabilität der Mullah-Regierung und für die Reaktion Russlands und Chinas. Zweitens: Verhandlungsdruck. Solange Kharg lebt, hat Iran etwas zu verlieren – und damit etwas, was bei Verhandlungen eingebracht werden kann. Drittens: Frage des Zeitpunkts. Kharg wurde nicht vergessen, sondern aufgespart.

Die National Defense Strategy NDS Januar 2026 formuliert die Lage präzise. Iran sei „intent on reconstituting its conventional military forces“, und die Mullah-Führung lasse „the possibility that they will try again to obtain a nuclear weapon“ offen, „including by refusing to engage in meaningful negotiations“. Das ist die offizielle Begründung, die Kharg-Karte vorzuhalten: Iran ist nicht erledigt, also braucht Washington ein zusätzliches Druckmittel.

Aus dieser Lage ergeben sich zwei mögliche Auflösungen. 
Option A: Iran lenkt ein. Khamenei junior, geschwächt nach Verlust seines Vaters, seiner Frau, einer Tochter und einer Enkelin im selben Schlag, akzeptiert nach einer Phase symbolischer Abwehrrhetorik die Trump-Bedingungen – vollständige Aufgabe des Nuklearprogramms, internationale Inspektoren mit unbeschränktem Zugang, deutliche Reduktion der Houthi- und Hezbollah-Unterstützung. Im Gegenzug wird Kharg verschont und unter eine Form von US-Aufsicht gestellt – etwa durch die Stationierung amerikanischer Sicherheitskräfte oder durch eine internationale Treuhandverwaltung des Ölexports. Diese Variante ist Trumps bevorzugter Ausgang. Sie liefert ihm den maximalen diplomatischen Triumph: Iran gebrochen, ohne dass weitere amerikanische Schläge nötig wären, mit kalkulierbarer Wirkung auf den Ölmarkt.

Option B: Iran lenkt nicht ein. Khamenei junior versucht, Zeit zu gewinnen, das Nuklearprogramm verdeckt fortzuführen, die Houthi-Anschläge wieder zu intensivieren, regionale Provokationen zu inszenieren. In diesem Fall wird Kharg vernichtet – als finaler Akt, der Iran als Wirtschaftseinheit zerschlägt und das Mullah-Regime in einen Kollaps treibt. Die Folgen wären weitreichend: Iran würde zum gescheiterten Staat, der globale Ölpreis stiege binnen Tagen um 40 bis 60 Prozent, Bab-al-Mandab würde durch verzweifelte iranische Vergeltungsschläge zur faktischen Sperrzone, und Europa hätte ein zweites Energieproblem nach dem russischen – diesmal aus dem Süden. Die Folgt-dem-Öl-Reihe Teil 2 hat dieses Szenario im April 2026 bereits skizziert: Europa ohne russisches Öl, jetzt zusätzlich ohne iranisches Öl und mit gestörtem Bab-al-Mandab-Transit, wäre energetisch in einer Lage, die das Hague-5-Prozent-Ziel klein aussehen lässt.

Diese zweite Variante ist nicht Trumps erste Wahl, aber sie ist auch nicht außerhalb seiner Logik. Aus Hegseths Perspektive wäre sie sogar die ideologisch konsistente Auflösung – Iran als Achse-des-Bösen-Mitglied wird nicht verhandelt, Iran wird zerschlagen. Die Folgt-dem-Öl-Reihe Teil 3 hat zudem aufgezeigt, dass eine Iran-Vernichtung die Golfstaaten in eine Position zwingen würde, in der sie unter US-Schutz vollständig amerikanisch ausgerichtet werden – kein Spielraum mehr für Pekinger Vermittlungen wie 2023, kein BRICS-Beitritt mehr für Saudi-Arabien.

Welche Option Trump wählt, hängt nicht primär von Hegseth ab, sondern von Khamenei junior. Dessen Verhandlungsbereitschaft wird sich in den nächsten zwei bis vier Monaten zeigen. Die Hormuz-Selektivblockade ab 13. April 2026 ist der Druckmechanismus, der diese Bereitschaft beschleunigen soll. Wenn sie greift, kommt Option A. Wenn nicht, kommt Option B.

Taiwan ist die strategische Hauptfrage der gesamten achtzehnjährigen Architektur, und sie ist genau deshalb in den nächsten zwölf Monaten nicht reif. Die NSS Dezember 2025 formuliert auf Seite 23 die offizielle Linie: „deterring a conflict over Taiwan, ideally by preserving military overmatch, is a priority. We will also maintain our longstanding declaratory policy on Taiwan, meaning that the United States does not support any unilateral change to the status quo in the Taiwan Strait.“ Diese Formulierung ist methodisch zurückhaltender als die Hemisphären-Sektion. Sie spricht nicht von Vollzug, sondern von Abschreckung. Sie nennt keine Operationen, keine Datenpunkte, keine konkreten Maßnahmen jenseits der First-Island-Chain-Architektur.

Dieses Schweigen entspricht dem strukturellen Befund. Taiwan ist nicht jetzt greifbar, sondern strukturell vorbereitet. Die Bündnisverdichtung läuft weiter: Vietnam wird in den nächsten zwölf Monaten erweiterten Hafenzugang an Cam Ranh Bay verhandeln, Indonesien ist seit der Prabowo-Wahl 2024 in einem schrittweisen Annäherungsprozess an die amerikanische Indo-Pazifik-Architektur, Malaysia wird umworben. Die Truppenverlagerung Europa–Pazifik beschleunigt sich – Hegseths Pentagon hat am 2. Mai 2026 die Verlegung von rund 5.000 Soldaten aus Deutschland angeordnet – eine Brigade Combat Team plus Unterstützungseinheiten –, mit Repositionierung primär in den Indo-Pazifik und die westliche Hemisphäre. Die Munitionsproduktion läuft auf Hochtouren: 155-Millimeter-Artilleriegranaten von 14.000 pro Monat im Jahr 2022 auf rund 90.000 pro Monat Ende 2025, Tomahawk-Marschflugkörper für Japan in Lieferung, Patriot-Bestände werden für 2027 aufgebaut.

Hegseths öffentlich genannter PLA-Bereitschaftshorizont 2027 ist nicht zufällig gewählt. Er entspricht der Pentagon-Einschätzung, ab wann die People’s Liberation Army die operative Fähigkeit für ein Taiwan-Szenario haben könnte. Die amerikanische Vorbereitung ist darauf abgestimmt: Bis Mitte 2027 soll die First-Island-Chain-Architektur so dicht stehen, dass eine chinesische Aktion gegen Taiwan auf einen vorbereiteten Verteidigungsring träfe. Bis dahin gilt die NDS-Logik: Abschreckung durch Verweigerung, nicht aktive Provokation.

Eine zweite, hypothetische Lesart muss genannt werden, weil sie strukturell verfügbar ist und strategischen Analysten nicht entgehen kann. Wenn die amerikanische Vorbereitung bis Mitte 2027 abgeschlossen ist und gleichzeitig die innenpolitische Lage in Washington eine kontrollierte Eskalation zulässt, dann ist ein Tonkin-2.0-Mechanismus historisch verfügbar – ein konstruierter oder überdimensioniert dargestellter Zwischenfall, der eine amerikanische militärische Reaktion legitimiert, bevor China bereit ist. Der Tonkin-Vorfall vom 04. August 1964, dessen tatsächlicher Hergang spätestens mit der Freigabe der NSA-Dokumente 2005 als manipuliert gilt, ist ein historisch belegter Mechanismus, kein hypothetisches Konstrukt. Diese Variante ist Hypothese, nicht Prognose. Sie ist hier benannt, weil das Werkzeug verfügbar ist – nicht, weil seine Anwendung absehbar ist.

Das wahrscheinlichere Szenario ist nüchterner. Bis Mitte 2027 läuft die strukturelle Vorbereitung weiter. Die Trump-Administration wird in den nächsten zwölf Monaten bei Taiwan nichts Sichtbares unternehmen – keine spektakuläre Operation, kein direktes Engagement. Sie wird das Feld den Pentagon-Strategen und Hegseth überlassen, die unter dem Radar arbeiten. Trump selbst wird sich auf die spektakulären Werkzeuge konzentrieren – Kuba, möglicherweise Kharg, möglicherweise weitere Hemisphären-Aktionen. Taiwan ist 2027 oder 2028 dran, und welche Form das annimmt, wird stark davon abhängen, wer 2028 die Wahl gewinnt – und ob die strukturelle Architektur dann steht.

Bleibt die Frage, die Teil 1 dieser Analyse offengelassen hat: Warum jetzt? Warum mit dieser Geschwindigkeit, unter Aufgabe diplomatischer Mittel, die noch unter Biden zumindest formal gewahrt blieben?

Die offizielle Antwort, die sich aus den Strategiedokumenten ablesen lässt, lautet: weil das Zeitfenster zugeht. RAND 2016 hat die Krieg-mit-China-Modellierung für 2025 verschärft formuliert, Hegseths Pentagon arbeitet mit dem 2027-Horizont, die strukturelle Vorbereitung muss bis dahin stehen. Das ist die Antwort, die die Studien geben und die die NSS und NDS in offizielle Sprache übersetzen.

Die strukturelle Antwort, die unter den Strategiedokumenten liegt, ist eine andere. Sie hat mit einer Währung zu tun, die noch nicht existiert.

Im Oktober 2024 hat die russische Zentralbank gemeinsam mit ihren BRICS-Partnern auf dem Kasan-Gipfel den Entwurf eines neuen Zahlungs- und Reservesystems präsentiert, das in der internen Korrespondenz als „The Unit“ firmiert. Die technische Architektur – eine zu 40 Prozent goldgedeckte, zu 60 Prozent in einem Korb von BRICS-Währungen denominierte Recheneinheit – ist seit Anfang 2025 in mehreren testweisen Anwendungen erprobt worden, primär im russisch-chinesischen Energiehandel und in ausgewählten russisch-iranischen Transaktionen. Sie ist technisch nicht spruchreif, aber sie ist nicht mehr Theorie.

Saudi-Arabien hat sich 2024 als BRICS-Beobachter beteiligt und 2025 die Petro-Yuan-Transaktionen mit China deutlich ausgeweitet. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben im Februar 2026 die ersten Ölkontrakte in Yuan abgewickelt. Brasilien unter Lula treibt das Projekt aktiv mit. Indien zögert, ist aber eingebunden. Wenn diese Architektur bis 2027 oder 2028 spruchreif würde – was möglich, aber nicht sicher ist – wäre das amerikanische Hegemonie-Fundament in einer Weise berührt, die selbst die Halbleiter- und Militärfragen in den Schatten stellte. Der Dollar als Weltreservewährung ist die Grundlage, auf der alles andere ruht: das amerikanische Schuldenfinanzierungsmodell, die Sanktionswaffe, die globale Reichweite des Federal Reserve System.

Trump hat im Januar 2025 in einem Truth-Social-Posting unmissverständlich formuliert: „Wir werden uns mit Energie umgeben.“ Das ist nicht nur Slogan. Es ist die Logik, die der gesamten Operationskette unterliegt. Wer den Ölhandel kontrolliert, kontrolliert die Währung, in der Öl gehandelt wird. Solange ein erheblicher Teil des globalen Öls in Dollar abgewickelt wird, bleibt der Dollar global gefragt. Wenn BRICS einen alternativen Abwicklungskanal etabliert, bröckelt dieses Fundament. Die Antwort ist nicht eine Verteidigung des Dollars durch Charme oder Diplomatie – die Antwort ist eine Kontrolle der Energieflüsse, die den Alternativ-Kanal abschnürt, bevor er funktionsfähig wird.

Venezuela, Iran, Hormuz, Panama – das sind keine Einzelaktionen, das sind die Bausteine einer Energie-Umzingelung, die das BRICS-Zahlungssystem strategisch ins Leere laufen lassen soll. Wenn China nicht mehr verlässlich an iranisches und venezolanisches Öl kommt, wenn Hormuz selektiv kontrolliert wird, wenn der Panama-Kanal wieder amerikanisch ist, dann verliert The Unit den Anwendungsfall, der ihm Volumen und Legitimität geben sollte. Die De-Dollarisierung wird nicht durch eine bessere Währung verhindert, sondern durch die Kontrolle der Waren, die mit ihr gehandelt werden sollen. (Hervorhebung durch die Redaktion.)

Dieses Motiv wird in den Strategiedokumenten nirgendwo so direkt formuliert. Aber es liegt unter ihnen. Die NSS Dezember 2025 spricht von „the dollar’s global reserve currency status“ als amerikanischem Vermögensgegenstand, der „preserved and grown“ werden müsse. Das ist die offizielle Sprache. Die operative Sprache läuft über Tankerbewegungen.

Diese These bleibt hier eine Andeutung. Sie wird Stoff eines eigenen Dreiteilers, der in den nächsten Wochen auf michael-hollister.com erscheint über die technische Architektur von The Unit, über die Rolle Russlands und Chinas in der Konstruktion, und über die Frage, ob Washington den Wettlauf gewinnen kann oder nicht. Hier reicht die Andeutung, weil sie die Frage beantwortet, die die Operationen sonst rätselhaft erscheinen ließe: Warum jetzt, warum so schnell, warum mit dieser Härte? Weil die Konkurrenz-Architektur reift, und weil Washington keine Zeit hat zu warten, bis sie steht.

Der Werkzeugkasten ist nicht leer. Kuba liegt obenauf, Kharg ist scharfgestellt, Taiwan wird strukturell vorbereitet. Andere Werkzeuge, die in dieser Analyse nicht ausgespielt wurden – die Lateinamerika-Komponenten jenseits Venezuelas, die Afrika-Frage, die hemisphärische Energiestrategie nach Roger Noriega, die Halbleiter-Eskalation gegen China – liegen darunter und werden zu ihrem Zeitpunkt gegriffen werden.

Was die Trump-Administration besonders macht, ist nicht Improvisation, sondern Geschwindigkeit. Die Strategie, der sie folgt, ist seit zwölf Jahren niedergelegt. Was Trump mitbringt, ist die Bereitschaft, sie ohne institutionelle Bremsen zu vollziehen. Biden hatte dieselben Studien auf dem Tisch. Er konnte sie nicht in derselben Weise umsetzen, weil ihm die ideologische Klarheit, die Hegseth heute liefert, ebenso fehlte wie die Bereitschaft, multilaterale Bindungen zu durchschneiden, die Trump heute selbstverständlich durchschneidet.

Die Frage, die offen bleibt, ist nicht, ob die Strategie weiterläuft. Sie läuft weiter. Die Frage ist, ob China mit derselben Geschwindigkeit antwortet, oder ob Peking die Trump-Administration aussitzen will in der Hoffnung, 2028 bringe einen anderen Präsidenten und eine andere Linie. Die strukturellen Indizien sprechen gegen Aussitzen – Xi Jinping hat im März 2026 in einer internen Politbüro-Rede, von der Bruchstücke über Reuters und die South China Morning Post bekannt wurden, eine Beschleunigung der Vorbereitungen für die nächsten 24 Monate angeordnet. Was das konkret heißt – Aufstockung der Marinepräsenz im Südchinesischen Meer, Beschleunigung der The-Unit-Entwicklung, Vertiefung der russisch-chinesischen Energiekoordination – wird Stoff einer eigenen Analyse sein.

Für Washington gilt: Die Uhr tickt, und der Mann, der sie aufgezogen hat, sitzt nicht mehr im Pentagon, sondern in Studien aus zwölf Denkfabriken. Trump ist der Vollstrecker, Hegseth ist der Schärfer, Vance ist der Erbe. Die nächsten achtzehn Monate werden zeigen, ob diese Konstellation die Strategie zu Ende führt – oder ob sie sich an der Geschwindigkeit selbst überfordert.

Operation Pivot war im Februar 2026 die These. Was seitdem geschah, war ihr Beweis. Was als nächstes kommt, ist nicht mehr Hypothese. Es ist Kalender.

Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

Strategiedokumente

  1. The White House: National Security Strategy (Dezember 2025): https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf
  2. Department of War: 2026 National Defense Strategy (23. Januar 2026): https://media.defense.gov/2026/Jan/23/2003864773/-1/-1/0/2026-NATIONAL-DEFENSE-STRATEGY.PDF
  3. The White House: Executive Order „Restoring the United States Department of War“ (5. September 2025): https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/09/restoring-the-united-states-department-of-war/
  4. The White House Fact Sheet: „President Donald J. Trump Restores the United States Department of War“ (5. September 2025): https://www.whitehouse.gov/fact-sheets/2025/09/fact-sheet-president-donald-j-trump-restores-the-united-states-department-of-war/

Hegseth Shangri-La 2025

Department of War – Umbenennung

  1. CBS News: „Trump signs Department of War order“ (5. September 2025): https://www.cbsnews.com/live-updates/trump-department-of-war-announcements-live-updates/
  2. NBC News: „Trump signs executive order rebranding Defense Department as Department of War“ (5. September 2025): https://www.nbcnews.com/politics/trump-administration/trump-executive-order-rebrands-defense-department-war-department-rcna229461

Kuba – SIGINT-Anlagen und Hafeninfrastruktur

  1. CSIS: „Secret Signals: Decoding China’s Intelligence Activities in Cuba“ (Juli 2024): https://features.csis.org/hiddenreach/china-cuba-spy-sigint/
  2. CSIS: „China’s Intelligence Footprint in Cuba: New Evidence and Implications for U.S. Security“ (Dezember 2024): https://www.csis.org/analysis/chinas-intelligence-footprint-cuba-new-evidence-and-implications-us-security
  3. CSIS: „Beijing’s Air, Space, and Maritime Surveillance from Cuba: A Growing Threat to the Homeland“ (Mai 2025): https://www.csis.org/analysis/beijings-air-space-and-maritime-surveillance-cuba-growing-threat-homeland

Kuba – Russische Marinebesuche

  1. CNN: „Russian ships arrive in Cuba“ (12. Juni 2024): https://www.cnn.com/2024/06/12/americas/russian-navy-cuba-intl/index.html
  2. Al Jazeera: „Russian navy fleet, including frigate, nuclear-powered sub, arrives in Cuba“ (13. Juni 2024): https://www.aljazeera.com/news/2024/6/13/russian-navy-fleet-including-frigate-nuclear-powered-sub-arrives-in-cuba
  3. PBS News: „Russian warships make another visit to Cuban waters“ (27. Juli 2024): https://www.pbs.org/newshour/world/russian-warships-make-another-visit-to-cuban-waters-in-show-of-growing-ties

BRICS / The Unit

  1. Wilson Center: „Reflections After the BRICS Summit: Membership, Payment Systems, and What Lies Ahead“ (November 2024): https://www.wilsoncenter.org/blog-post/reflections-after-brics-summit-membership-payment-systems-and-what-lies-ahead
  2. New York Sun: „Brics Countries, at Upcoming Summit in Russia, Will Weigh the Potential of a Gold-Backed Currency“ (17. Oktober 2024): https://www.nysun.com/article/brics-countries-at-upcoming-summit-in-russia-will-weigh-the-potential-of-a-gold-backed-currency

Iran-Verhandlungen / Vance

Truppenverlagerung Deutschland – Pazifik

Tonkin-Vorfall NSA-Deklassifizierung

Eigene Vorgängerartikel auf www.michael-hollister.com

Think-Tank-Studien

  • RAND Corporation: David C. Gompert et al., „War with China: Thinking Through the Unthinkable“ (2016) 
  • Heritage Foundation: Alex Velez-Green et al., „The Prioritization Imperative“ (2024) 
  • Heritage Foundation: TIDALWAVE-Kapitel (2026) 
  • AEI: Roger Noriega, hemisphärische Energiestrategie

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