Jacques Baud war zum Beispiel einer der Referenten an der Tagung der Friedensbewegten am 15. Oktober 2022 in Solothurn. (Foto Christian Müller)

Jetzt sanktioniert die EU auch den Schweizer Jacques Baud

Die EU beschließt nicht nur Sanktionen gegen den Staat Russland, die Russische Föderation, und gegen Belarus, sie beschließt auch Sanktionen gegen einzelne Personen, die eine unerwünschte politische Meinung haben und diese zu sagen wagen – und dies nicht etwa nur innerhalb der EU, auch außerhalb der EU! Einige Opfer dieser skandalösen Politik sind bekannt, zum Beispiel Thomas Röper, der die Informationsplattform «ANTI-SPIEGEL» herausgibt – eine interessante Plattform für Leute, die nicht nur die offizielle Meinung der deutschen Regierung und der EU kennen wollen. Jetzt treffen die Sanktionen auch den Schweizer Jacques Baud, einen ehemaligen hohen Offizier in der Schweizer Armee, der sich erlaubt, nicht einfach zu aller Kriegstreiberei der EU und der NATO Ja zu sagen und der diese seine andere Meinung auch zu publizieren wagt, zum Beispiel mit Büchern im deutschen WESTEND Verlag.

Die formelle Begründung für die Sanktionierung der EU: «Jacques Baud, ehemaliger Oberst der Schweizer Armee und strategischer Analyst, ist regelmäßig zu Gast in pro-russischen Fernseh- und Radiosendungen. Er fungiert als Sprachrohr für pro-russische Propaganda und verbreitet Verschwörungstheorien, indem er beispielsweise die Ukraine beschuldigt, ihre eigene Invasion inszeniert zu haben, um der NATO beizutreten. Jacques Baud ist daher für die Umsetzung oder Unterstützung von Maßnahmen oder Politiken verantwortlich, die der Regierung der Russischen Föderation zuzuschreiben sind und die die Stabilität oder Sicherheit in einem Drittland (Ukraine) durch Informationsmanipulation und Einmischung untergraben oder gefährden.»

Aber gleichzeitig schlägt die Schweizer Regierung vor, die Schweiz rechtlich näher an diese heutige EU zu rücken!!! An eine EU, in der Frauen wie Ursula von der Leyen und Kaja Kallas das internationale Sagen haben! An eine EU näher zu rücken mit Verträgen, die von der Schweizer Regierung neuerdings nur noch „Bilaterale III“ genannt werden, um sie politisch zu verharmlosen!

Es bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Bürger und Bürgerinnen, die dank der direkten Demokratie in der Schweiz auch in dieser Sache das letzte Wort haben werden, diese skandalösen Pläne der Schweizer Polit-Elite mit überwältigender Mehrheit verwerfen. Ich selber, Christian Müller, Herausgeber der Online-Plattform Globalbridge.ch, promovierter Historiker und aufmerksamer Beobachter der geopolitischen Szenerie, werde mich vor allem auch auf der neuen Online-Plattform «dieSchweiz – online» intensiv gegen eine Annäherung der Schweiz an die EU und an die NATO und für die Beibehaltung der historisch gewachsenen Neutralität engagieren – auf dass die Schweiz als neutraler Staat und Sitz des Internationalen Roten Kreuzes weiterhin mithelfen kann, bei internationalen Konflikten als Vermittlerin bestehende Kriege zu beenden und neue zu verhindern.

Kleines PS: Zu den neu Sanktionierten der EU gehört auch Fyodor A. Lukyanov, der Chefredakteur der russischen Zeitschrift «Russia in Global Affairs»», die zu lesen es sich für Interessierte durchaus lohnt, es gibt sie auch in englischer Sprache. Lukyanov gehört auch zum Team, das den Valdai-Diskussionsclub betreut, wo er bei wichtigen Veranstaltungen als Moderator zum Einsatz kommt. – Globalbridge hat sich im Juni 2024 erlaubt, einen interessanten Beitrag von Fyodor Lukyanov zu übernehmen.

So sieht das formelle Dokument der EU mit den neuen Sanktionen gegen Jacques Baud aus (Screenshot)

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