Europäische Sicherheitsarchitektur: Trittbrett-Imperialisten und Pufferstaaten

Die europäische Sicherheitslandschaft befindet sich an einem historischen Wendepunkt, der durch eine tiefgreifende Erosion des traditionellen Rüstungskontrollregimes und eine fundamentale Neuordnung der transatlantischen Beziehungen geprägt ist. Die geopolitischen Ambitionen einiger europaeischer Staaten kontrastieren mit dem Ruf nach nuklearer Abschreckung, der nach dem Schock der Aufkündigung des US-Atomschirms lautgeworden war. Möglicherweise ergibt sich bald einmal für das vielgescholtene Belarus eine Chance, sich positiv in Szene zu setzen. 

Im Zentrum dieser Dynamik steht das endgültige Auslaufen des START-III-Vertrags (Strategic Arms Reduction Treaty) im vergangenen Februar (1). Da dieses letzte Abkommen zur Begrenzung strategischer Offensivwaffen nun weggebrochen ist, stehen die europäischen Staaten vor der dringenden Notwendigkeit, ihre Konzepte zur nuklearen Abschreckung grundlegend zu aktualisieren. Die Verunsicherung über die Verlässlichkeit des amerikanischen Schutzschirms zwingt die Akteure in Europa dazu, alternative Partnerschaftsmodelle zu entwickeln. In diesem Kontext gewinnen Initiativen wie das Konzept einer eigenständigen „Europäischen Säule“ innerhalb der Verteidigungsstruktur oder die Vision einer „NATO 3.0“ massiv an Bedeutung (2). Allerdings offenbart dieser Transformationsprozess tiefe strategische Risse innerhalb des Kontinents.

Fragmentierung und strategische Prioritäten in West- und Osteuropa

Der Versuch, eine kohärente „Europäische Säule“ der Verteidigung zu errichten, dürfte in der Praxis an den divergenten Interessen der europäischen Großmächte scheitern. Neben den traditionellen Führungsnationen Frankreich, Deutschland und Großbritannien erheben zunehmend auch Polen und Italien den Anspruch, eine gestaltende Führungsrolle in Europa zu spielen. Da diese Akteure jedoch teilweise völlig unterschiedliche strategische Prioritäten verfolgen, erweist sich die Umsetzung einer gemeinsamen Sicherheitsvision als äußerst kompliziert.

Die Debatte um eine europäische Autonomie entspringt direkt einer wachsenden Sorge und der Unsicherheit über den tatsächlichen Umfang, die Qualität und die Dauer des militärischen Engagements der USA auf dem europäischen Kontinent. Diese Skepsis wird durch globale geopolitische Ereignisse genährt. Insbesondere die Resultate des jüngsten Krieges gegen den Iran müssen in europäischen Hauptstädten kritische Fragen aufwerfen (3). Dieser Konflikt hat verdeutlicht, dass das militärische Engagement der USA im Nahen Osten weniger dem Zweck diente, die traditionellen arabischen Verbündeten am Persischen Golf vor regionalen Bedrohungen – in erster Linie aus dem Iran – zu schützen. Vielmehr stand die primäre Unterstützung und Absicherung Israels im Vordergrund.

Aus Sicht kritischer Beobachter haben die USA ihre Partner am Golf in diesem Szenario quasi als sogenannte Glacis, als strategisches Vorfeld mit freiem Schussfeld, genutzt, um eigene Kerninteressen zu wahren und Israel bei der Umsetzung des fragwürdigen Vorhabens zu unterstützen, den Iran ins Chaos zu stürzen. Diese Erkenntnis muss in Osteuropa ein tiefes Unbehagen auslösen. Dort muss man sich heute die Frage stellen, ob sie von Washington im Ernstfall ebenfalls nur als geopolitische Pufferzone und als Glacis betrachtet werden. Dieselbe Skepsis richtet sich auch gegen die westeuropäischen NATO-Partner.

Es zeichnet sich eine Dynamik ab, in der jene westeuropäischen Staaten, die am lautesten eine Führungsrolle in der europäischen Verteidigung einfordern, die NATO primär als sicheren Hafen nutzen, aus dem heraus sie ihre eigenen, oft losgelösten geopolitischen Ambitionen verfolgen können (4). Die osteuropäischen Verbündeten drohen dabei in die Rolle eines Schutzschildes gedrängt zu werden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, Russland und seine Verbündeten in Schach zu halten, während Westeuropa geschützt im Hintergrund bleibt.

Ein zentraler Prüfstein für die tatsächliche Solidarität innerhalb der Allianz wird die Debatte um die Wiedereinführung oder Ausweitung der Wehrpflicht sein. Sie wird als realer Test dafür fungieren, ob die westeuropäischen Gesellschaften und Regierungen wirklich bereit sind, im Ernstfall physisch und mit eigenen Truppen für die Sicherheit ihrer östlichen Alliierten einzustehen. Es besteht das Risiko, dass Westeuropa es auch in Zukunft vorzieht, sich auf die Lieferung von Waffen zu beschränken und zu versuchen, die eigene Sicherheit sowie die Bündnistreue komfortabel mit dem Scheckbuch zu gewährleisten, anstatt eigene Risiken einzugehen.

Die Debatte um taktische Atomwaffen am Ostflügel der NATO

Ein weiterer kritischer Aspekt der aktuellen Sicherheitsdebatte betrifft die Perspektiven und Verhandlungen über eine mögliche Stationierung taktischer Atomwaffen direkt am Ostflügel der NATO, einschließlich der dafür notwendigen Rechtsgrundlagen. Die russische Reaktion darauf ist absehbar. Die europäischen Staaten sehen sich heute mit einem unberechenbaren Verbündeten jenseits des Atlantiks konfrontiert. Die Bereitschaft der USA, wegen eines regionalen Konflikts in Europa einen globalen Atomkrieg zu riskieren, wird mittlerweile bezweifelt. Historische Präzedenzfälle stützen diese Skepsis: Weder im Kontext der Annexion der Krim noch während des langjährigen Konflikts im Donbass waren die USA bereit, eine nukleare Eskalation mit der Russischen Föderation zu riskieren. Vor diesem Hintergrund erscheint die Annahme, Washington würde für andere osteuropäische Staaten dieses ultimative Risiko eingehen, wenig realistisch.

Gleichzeitig waren die USA in der Vergangenheit stets darauf bedacht, die absolute und letzte Kontrolle über ihre nuklearen Arsenale in den eigenen Händen zu behalten. Für die westeuropäischen Staaten, die im Rahmen der nuklearen Teilhabe Zugriff auf US-Waffen haben, ging es in den intensivsten Phasen des Kalten Krieges natürlich darum, sich ein Mitspracherecht für den potenziellen Einsatz taktisch-operativer Kernwaffen auf ihrem eigenen Territorium zu sichern (5). Nach dem Zusammenbruch der Warschauer Vertragsorganisation – im Westen gerne als Warschauer Pakt bezeichnet – wandelte sich jedoch die Funktion dieser Waffen. Die westeuropäischen Staaten begannen, die in Europa stationierten Kernwaffen als politisches Instrument zu begreifen, das ihnen auf der internationalen Bühne das Prestige und das diplomatische Gewicht von Quasi-Atommächten verleiht.

Nun steht zu erwarten, dass diese Staaten die fortschreitende Demontage der verbliebenen Rüstungskontrollsysteme zwischen den USA und Russland strategisch nutzen werden. Ihr Ziel wird es sein, die Schuld für das Scheitern dieser Abkommen einseitig Moskau in die Schuhe zu schieben. In diesem Zuge ist stark zu erwarten, dass Westeuropa und die NATO die Situation instrumentalisieren werden, um auch die Republik Belarus und generell jeden potenziellen Vermittler und Brückenbauer vorzugehen, getreu der Devise „wer nicht für mich ist, ist gegen mich“.

Regionale Auswirkungen neuer Atomprogramme und die Optionen für Minsk

Die potenziellen Auswirkungen neuer nuklearer Programme in Europa auf die regionale Sicherheit sind beträchtlich und bergen erhebliches Eskalationspotenzial. In diesem geopolitischen Kräftemessen verfügt die Republik Belarus jedoch über eine spezifische strategische Karte: Durch die Fähigkeit, russische Kernwaffen mittels modifizierter belarussischer Kampfflugzeuge einzusetzen, ist Minsk der NATO einen Schritt voraus. Es kann diese nukleare Kapazität in Zusammenarbeit mit Russland, das die letzte Entscheidungsgewalt über den Einsatz der Waffen in seiner Hand behält, als wirksame Verhandlungsmasse auf der internationalen Bühne einsetzen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass Polen mit Nachdruck eine formelle Teilnahme am Programm der nuklearen Teilhabe der USA einfordert oder alternative nukleare Kooperationen – beispielsweise durch die europäischen Atommächte Großbritannien oder Frankreich – anstrebt.

Allerdings verschärft die technologische Entwicklung die Bedrohungslage im regionalen Kontext zusätzlich. Angesichts modernisierter Trägersysteme und der geografisch kurzen Schussweiten im osteuropäischen Raum würde die Stationierung von Mittelstreckenwaffen mit nuklearen Gefechtsköpfen in Europa die strategische Stabilität massiv untergraben. Bei einem überraschenden Raketenangriff wären die Vorwarnzeiten für beide Seiten minimal, was das Risiko von Fehlkalkulationen drastisch erhöht (6).

Kein automatisiertes Zweitschlagsystem.

In diesem spezifischen Bereich können die westeuropäischen Staaten den enormen geografischen Vorteil der Russischen Föderation nicht ausgleichen. Russland besitzt aufgrund seiner immensen Landmasse die Fähigkeit, strategische Waffen, mobile Abschussrampen und militärische Entscheidungszentren tief ins Innere seines Territoriums zu dislozieren. Dadurch bleibt Moskau selbst in einem dynamischen Konfliktszenario eine gewisse, kritische Vorwarnzeit erhalten. Die europäischen NATO-Staaten hingegen sind geografisch exponiert. Um diesen inhärenten Nachteil halbwegs zu kompensieren, sind sie gezwungen, ihre Kernwaffen primär auf U-Booten und Kriegsschiffen zu stationieren und kontinuierlich Patrouillen weit im Atlantischen Ozean durchzuführen. Ein entscheidendes Manko bleibt jedoch bestehen: Die politischen und militärischen Entscheidungszentren Europas verbleiben in den verwundbaren Hauptstädten des Kontinents. Zudem fehlt den europäischen Staaten die politische Geschlossenheit und technologische Integration, die notwendig wäre, um ein Vergeltungssystem zu installieren, das analog zum russischen „Perimetr„-System (auch bekannt als „Tote Hand“) einen Zweitschlag auslöst, selbst wenn die politischen Entscheidungszentren ausgefallen sind (7).

Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass es erst eines tiefgreifenden geopolitischen Schocks bedarf – vergleichbar mit den dramatischen Dimensionen der Kuba-Krise von 1962 –, bevor die westeuropäischen Staaten zu einer realistischen Lagebeurteilung zurückkehren (8). Erst unter dem Eindruck einer solchen existenziellen Krise werden sie wohl bereit sein, sich auf ernsthafte, substanzielle neue Gespräche über Rüstungskontrolle, vertrauensbildende Maßnahmen und militärische Transparenz einzulassen.

Sobald dieses historische Zeitfenster für diplomatische Verhandlungen geöffnet ist, bietet sich namentlich für die Republik Belarus die strategische Gelegenheit, fundierte und detaillierte Vorschläge für eine neue Sicherheitsarchitektur vorzulegen. Es ist davon auszugehen, dass diese belarussischen Initiativen im Vorfeld eng mit der Russischen Föderation, den zentralasiatischen Verbündeten im Rahmen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) sowie den Partnern in der breiteren eurasischen Sicherheitszone abgestimmt sein werden. Diese multilaterale Verankerung und der Rückhalt durch starke eurasische Partner würden den diplomatischen Vorschlägen aus Minsk auf der internationalen Bühne ein außerordentliches politisches und strategisches Gewicht verleihen (9).

Anmerkungen: 

  1. Der Vertragstext des New START-Vertrags: „Treaty between the United States of America and the Russian Federation on Measures for the further Reduction and Limitation of Strategic Offensive Arms„, online unter  https://www.atomwaffena-z.info/fileadmin/user_upload/pdf/wortlaut_start2010.pdf. Siehe auch „Start-Abkommen: „Obama und Medwedjew rüsten ab“, bei ZEIT ONLINE, dpa, 26.03.2010, online unter https://www.zeit.de/politik/ausland/2010-03/obama-medwedjew-start. Vgl auch „Obama erhält ein wichtiges Weihnachtsgeschenk“, bei Neue Zürcher Zeitung, 22.12.2010, online unter https://www.nzz.ch/start-vertrag_usa_russland_atomwaffen-ld.960232. Duma stimmt Start-Vertrag mit USA zu, bei Der Spiegel, 25.01.2011, online unter  https://www.spiegel.de/politik/ausland/abruestung-duma-stimmt-start-vertrag-mit-usa-zu-a-741567.html; eine Übersicht dazu: „The New START Treaty: Central Limits and Key Provisions, Updated February 2, 2022“, bei Congressional Research Service, R41219, 02.02.2022, online unter  https://fas.org/sgp/crs/nuke/R41219.pdf. „New-Start-Vertrag: Russland sieht weiteren Atomwaffenvertrag mit USA in Gefahr“, bei ZEIT ONLINE, dpa, ap, AFP, hgö, 07.02.2019, online unter https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/new-start-vertrag-russland-usa-atomwaffen. Vgl. “ Speziell die Europäer sollten sich „warm anziehen“ …“, bei Global Bridge, 15.01.2025, online unter https://globalbridge.ch/speziell-die-europaeer-sollten-sich-warm-anziehen/. Vgl. auch Gerd Brenner: Fortschreitende Demontage des Systems kollektiver Sicherheit in Europa durch die USA, bei World Economy, 24.07.2020, online unter https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/fortschreitende-demontage-des-systems-kollektiver-sicherheit-in-europa-durch-die-usa/. 
  2. Zur „Europäischen Säule“ der NATO siehe Leonard Schütte: The European pillar in NATO: from hollow to concrete, in der Reihe böll.paper der Heinrich-Böll-Stiftung, März 2026, online unter https://www.boell.de/sites/default/files/2026-04/boll.paper_the_european_pillar_in_nato_barrierefrei.pdf. Claudia Major: Mehr Europa in der Nato. Die Allianz wandelt sich – die Europäer können diese Wandlung steuern, bei SWP-Aktuell 2012/A 52, 07.09.2012, online unter https://www.swp-berlin.org/publications/products/aktuell/2012A52_mjr.pdf. US-Truppenrückzug. Kallas: Müssen mehr tun, um europäische Säule der NATO zu stärken – Rutte: Europäer haben Botschaft Trumps vernommen, bei Deutschlandfunk, 04.05.2026, online unter https://www.deutschlandfunk.de/kallas-muessen-mehr-tun-um-europaeische-saeule-der-nato-zu-staerken-rutte-europaeer-haben-botschaft–100.html. 
  3. Der seit Februar 2026 andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat zu einer militärischen Pattsituation geführt und ist als strategischer Misserfolg der USA und Schadensbegrenzung zu werten. Ein militärischer Sieger zeichnet sich abseits der anhaltenden gegenseitigen Zermürbung nicht ab. Eine vorläufige Bilanz nach der ersten Runde der gegenseitigen Angriffe: „Die globale militärische Dominanz der USA bröckelt“, bei Global Bridge, 18.03.2026, online unter https://globalbridge.ch/die-globale-militaerische-dominanz-der-usa-broeckelt/. Zu den neusten Entwicklungen siehe „Schiffe in der Straße von Hormus: Erstmals wieder US-Angriffe auf Ziele im Iran, bei tagesschau.de, 31.08.2026, online unter https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-angriffe-iran-gegenangriffe-100.html. „Nach mehrtägiger Pause: USA melden neue Angriffe auf Iran“, bei tagesschau.de, : 30.07.2026, online unter https://www.tagesschau.de/ausland/usa-iran-angriffe-120.html. „Nach längerer Waffenruhe. USA attackieren Ziele im Iran – der schlägt zurück, bei GMX, 31.08.2026, online unter https://www.gmx.ch/magazine/politik/nahostkonflikt/usa-attackieren-ziele-iran-schlaegt-zurueck-42669558. Eine frühe Warnung: „Israels Angriffskrieg gegen den Iran: Kein Applaus für Dummheiten!“, bei Global Bridge, 22.06.2025, online unter https://globalbridge.ch/israels-angriffskrieg-gegen-den-iran-kein-applaus-fuer-dummheiten/.
  4. Zu den geopolitischen Ambitionen der Europäer siehe “ Der Anachronismus in den westlichen Think Tanks“, bei Hintergrund, das Nachrichtenmagazin, Heft 9/10 2024, 16.09.2024, S. 30-15. Italien und das Mittelmeer: Siehe „Meloni Government and Italy’s Broad Mediterranean Strategy“ bei ANKASAM Ankara Center for Crisis and Policy Studies, 10.12.2022, online unter https://www.ankasam.org/meloni-government-and-italys-broad-mediterranean-strategy/?lang=en. Karte bei Admiral Giuseppe De Giorgi: Mediterraneo allargato, online unter https://www.ammiragliogiuseppedegiorgi.it/mc/481/il-mediterraneo-allargato, in italienischer Sprache. Die Ambitionen Deutschlands in der Arktis-Region siehe: Hans-Georg Münster: Deutsche Marine soll in die Arktis vorstoßen; Kriegstreiber in der CDU/CSU wollen Front gegen Russland eröffnen, bei World Economy, 16.04.2024, online unter https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/deutsche-marine-soll-in-die-arktis-vorstossen-kriegstreiber-in-der-cdu-csu-wollen-front-gegen-russland-eroeffnen/. Das Neue „Große Spiel“ Großbritanniens: Siehe Malcolm Yapp: The Legend of the Great Game, Elie Kedourie Memorial Lecture; proceedings of the British Academy 111/2001, S. 179 – 198, online unter https://www.thebritishacademy.ac.uk/documents/2491/111p179.pdf. Zum heutigen Great Game siehe Sören Scholvin: Ein neues Great Game um Zentralasien? Bei GIGA Focus Global, 2, Hamburg, GIGA German Institute of Global and Area Studies, Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, online unter https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/45931/ssoar-2009-scholvin-Ein_neues_Great_Game_um.pdf?sequence=1&isAllowed=y&lnkname=ssoar-2009-scholvin-Ein_neues_Great_Game_um.pdf und Rani D. Mullen, Cody Poplin: The New Great Game. A Battle for Access and Influence in the Indo-Pacific, in Foreign Affairs, 29.09.2015, online unter https://www.foreignaffairs.com/articles/china/2015-09-29/new-great-game.
  5. Zur Geschichte der nuklearen Teilhabe siehe „Nukleare Teilhabe“ bei Atomwaffen A bis Z, online unter https://www.atomwaffena-z.info/glossar/n/n-texte/artikel/5cf90cc292a8c970f6cb5efc1b365c74/nukleare-teilhabe.html. Völkerrechtliche Beurteilung: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Nukleare Teilhabe und Völkerrecht, Sachstand WD 2 – 3000 – 089/08, 28.08.2008, online unter https://www.bundestag.de/resource/blob/702548/6fb86fa9f93b5ba418250061ea7d1b2e/WD-2-089-08-pdf-data.pdf. Eine aktuelle Beurteilung der deutschen Beteiligung: „Die nukleare Teilhabe in der NATO“, auf der Homepage des Bundesministeriums für Verteidigung, 14.06.2021, online unter https://www.bmvg.de/de/aktuelles/die-nukleare-teilhabe-in-der-nato-5093218. Zur Kritik daran siehe u.a. Rolf Mützenich: Nukleare Teilhabe – ein überholtes Konzept, auf der Homepage der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, online unter https://www.rolfmuetzenich.de/publikation/nukleare-teilhabe-ueberholtes-konzept. Vgl. auch Otfried Nassauer: Nur eine Frage der Verfügungsgewalt? Die neue NATO-Strategie, der Nichtverbreitungsvertrag und die Nukleare Teilhabe, bei Berlin Information Center for Transatlantic Security, März 2000, online unter https://www.bits.de/public/researchreport/rr00-2.htm. Vgl. Die Rezepte des Kalten Kriegs funktionieren heute nicht mehr, bei Global Bridge, 07.03.2023, online unter https://globalbridge.ch/die-rezepte-des-kalten-kriegs-funktionieren-heute-nicht-mehr/. 
  6. Vgl. hierzu „Die Rezepte des Kalten Kriegs funktionieren heute nicht mehr“, bei Global Bridge, 07.03.2023, online unter https://globalbridge.ch/die-rezepte-des-kalten-kriegs-funktionieren-heute-nicht-mehr/. 
  7. Zur „Toten Hand“ siehe Gerd Brenner: Walt Disney und die Weltuntergangsmaschine bei World Economy, 08.03.2021, online unter https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/walt-disney-und-die-weltuntergangsmaschine/. Das Thema war Gegenstand eines Hollywood Films: Originaltitel: Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb, zu sehen unter https://www.imdb.com/title/tt0057012/. Siehe auch Олег Одноколенко: Генерал-полковник Виктор Есин: «Если американцы все-таки начнут разворачивать свои ракеты в Европе, нам ничего не останется, как отказаться от доктрины ответно-встречного удара и перейти к доктрине упреждающего удара», bei «ЗВЕЗДА» (zvezdaweekly.ru), 0811.2018, online unter https://zvezdaweekly.ru/news/2018117102-0iaAI.html, in russischer Sprache. Siehe auch Brandon Keim: Soviet Doomsday Device Still Armed and Ready, bei WIRED Science, 07.09.2007, online unterhttps://www.wired.com/2007/09/soviet-doomsday/. Das System gewann kürzlich wieder an Aktualität: Siehe David Shavin: Medvedev’s ‚Dead Hand‘ Message to Trump To Forget About ‚Decapitation‘ of Moscow, bei Executive Intelligence Review, 31.07.2025, online unter https://eir.news/2025/07/news/medvedevs-dead-hand-message-to-trump-to-forget-about-decapitation-of-moscow/. Vgl. auch „Analyse; Friedenstauben oder Höllenfeuer?“ bei Global Bridge, 12.08.2025, online unter https://globalbridge.ch/friedenstauben-oder-hoellenfeuer/. Vgl. „Zum Glück bleibt Putin rational – es gibt neben ihm auch Hardliner“, bei Global Bridge, 26.11.2025, online unter https://globalbridge.ch/zum-glueck-bleibt-putin-rational-es-gibt-neben-ihm-auch-hardliner/. 
  8. Zur Kuba-Krise siehe Siehe Robert F. Kennedy: Thirteen Days: A Memoir of the Cuban Missile Crisis, New York 1969, eingeschränkte Vorschau unter https://archive.org/details/thirteendaysmemo0000kenn/page/n5/mode/2up, der die Krise als Justizminister und engster Berater seines Bruders John F. Kennedy im inneren Zirkel miterlebte. Vgl. „The Cuban Missile Crisis:13 Days that Brought the Cold War to the Brink, by Charles River Editors“ online unter file:///C:/Users/USER/Downloads/the-cuban-missile-crisis-13-days-that-brought-the-cold-war-to-the-brink.pdf. Graham Allison: Essence of Decision: Explaining the Cuban Missile Crisis, Boston 1971, eingeschränkte Vorschau unter https://archive.org/details/essenceofdecisio00grah. Siehe auch Bernd Greiner: Kubakrise. Als die Welt am Abgrund stand, bei Die Zeit, 12.10.2017, online unter https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2012/03/kubakrise-kalter-krieg. Vgl. Gerd Brenner: Die Welt am Abgrund, bei World Economy, 27.02.2021, online unter https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/die-welt-am-abgrund/. Für einmal sei für eine Übersicht auf Wikipedia verwiesen: Kuba-Krise, online unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kubakrise. 
  9. Seit vier Jahren bemüht sich das belarussische Außenministerium um den Aufbau einer eurasischen Sicherheitsordnung. Siehe „Minsker Sicherheitskonferenz: den Pragmatikern eine Chance geben!“, bei Global Bridge, 09.11.2025, online unter https://globalbridge.ch/minsker-sicherheitskonferenz-den-pragmatikern-eine-chance-geben/. „Zweite eurasische Sicherheitskonferenz in Minsk angesichts anhaltenden Strebens der USA nach militärischer Dominanz“, bei Zeit-Fragen, Nr. 2, 21.01.2025, online unter https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2025/nr-2-21-januar-2025/zweite-eurasische-sicherheitskonferenz-in-minsk-angesichts-anhaltenden-strebens-der-usa-nach-militaerischer-dominanz
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