Võ Nguyên Giáp war ein vietnamesischer General, Politiker und Guerillakämpfer. Er war militärischer Führer der Việt-Minh-Truppen im Unabhängigkeitskampf gegen die französische Kolonialherrschaft. Ab 1941 war er der militärische Oberbefehlshaber der Việt Minh und anschließend bis 1972 der Befehlshaber der (Nord-)Vietnamesischen Volksarmee während des Vietnamkriegs.

Alles begann mit einer Lüge 

Heutige Kriege sind Informationskriege, das bestätigt der aktuelle Krieg in der Ukraine einmal mehr. In Brüssel glaubt man, positive Schlagzeilen seien gleichbedeutend mit dem Sieg. Basieren tut dieser Irrglaube auf einer makabren Arithmetik und einer speziellen Art von Dolchstoßlegende aus den Zeiten des Vietnam-Kriegs. Wehe dem, der seinen eigenen Lügen glaubt. 

Wenn wir heute über hybride und Informations-Kriegführung sprechen und fremde, besonders russische und chinesische Desinformation beklagen, sollten wir uns über die Ursprünge des Informationskriegs Rechenschaft geben. Dieser entstand im Vietnam-Krieg, als Bilder von Kämpfen, von gefallenen US-Soldaten, ermordeten Zivilpersonen und Berichte über Kriegsverbrechen die Öffentlichkeit weltweit schockierten und in den USA Stimmung gegen die Fortsetzung des Kriegs machten. Seither wurde in NATO-Kreisen die Notwendigkeit von Informations-Kriegführung und von psychologischen Operationen diskutiert (1). Diese Diskussion mündete in den vergangenen Jahren in die Doktrin der „kognitiven Kriegführung“.

Begründet wurde die Notwendigkeit dazu immer mit dem Narrativ, dass die USA den Vietnam-Krieg nicht auf dem Kriegsschauplatz in Südostasien, sondern in den heimischen Wohnzimmern, vor den Fernsehapparaten der US-Bürger verloren hätten. Die andauernde negative Berichterstattung über den Krieg habe die Bevölkerung der USA kriegsmüde gemacht bis hin zu einem Punkt, an welchem sie den Abbruch des Kriegs durchsetzte. Noch heute spukt das Märchen von den im Felde unbesiegten US-Truppen durch die Köpfe. Ein ganz wesentlicher Grund dafür ist der Body Count des Verteidigungsministers McNamara, der als Manager einer US-Autofabrik auf den Sessel des Verteidigungsministers gehievt worden war und nach Wegen suchte, Erfolg und Misserfolg im Krieg nach irgendwelchen Kriterien zu messen (2). Er kam zur Erkenntnis, dass die Anzahl der getöteten Feinde das gesuchte Kriterium darstelle und begann, jede Anstrengung der USA an dieser Größe zu messen. Die Kill-Ratio, das Zahlenverhältnis zwischen getöteten Feinden und gefallenen US-Soldaten, wurde in dieser Logik für die Planer in den Stäben zur entscheidenden Messgröße. In Washington verlangte McNamara möglichst viele Leichen pro Dollar. Das Land der Unternehmer und Händler führte seinen Krieg so, wie es sein Leben lebte. 

Das Bemühen, möglichst „gute Zahlen“ und eine möglichst hohe Kill-Ratio auszuweisen, trieb bald einmal seltsame Blüten: Kommandanten aller Stufen wurden angehalten, möglichst aggressiv zu sein im Angesicht eines Feindes, der kaum je zu sehen und nachrichtendienstlich kaum zu fassen war, der sich zu verstecken wusste, Gefechte abbrach, wenn sie einen unvorteilhaften Verlauf zu nehmen begannen, und sich an Orte zurückzog, die für die Amerikaner kaum zugänglich waren. Mit der Forderung nach aggressiver Kampfführung entwickelten die amerikanischen Kommandanten die Tendenz, sich in jeder Lage auf Gefechte einzulassen, selbst wenn Stärke, Dislokation, Bewaffnung und Absichten ihres Gegners nicht bekannt waren. Sie suchten das Gefecht bei jeder Gelegenheit, anstatt bei günstigen. Vorsichtig handelnde Offiziere wurden schlechter beurteilt als aggressive. 

Dass die Zahlen des Body-Count oftmals nicht die Realität der Gefechte wiederspiegeln konnten, wird jedem klar, der sich ein Bild davon macht, wie die Zahlen der getöteten Feinde ermittelt wurden. Eine Patrouille, die in einen Hinterhalt geriet und sich aus unvorteilhafter Lage befreien musste, gab das Gefechtsfeld naturgemäß preis und musste froh sein, wenn es ihr noch gelang, die eigenen gefallenen oder verwundeten Kameraden zu evakuieren. Zeit, die getöteten Feinde zu zählen, hatte sie wohl zu allerletzt. Wer heute die Berichte über die Gefechte liest und die Personalstärken der beteiligten Truppen berücksichtigt, muss Zweifel an den publizierten Verlustzahlen des Gegners bekommen. Oftmals scheinen die Amerikaner im Gefecht mehr Gegner getötet zu haben, als daran teilgenommen haben können.

Besonders auffällig waren die Zahlen des Body-Count der Operation „Speedy Express“ der 9. US-Infanterie-Division im Mekong-Delta von Dezember 1968 bis Mai 1969. Das Kommando der Division wies nach der Operation eine Zahl von über 10’000 getöteten Vietcong-Kämpfern aus und meldete gleichzeitig die Erbeutung von lediglich 700 Handfeuer- und 60 leichten Kollektivwaffen (3). Konkret hätte das bedeutet, dass es den Vietnamesen gelungen sein musste, über 90% der Waffen der gefallenen Kameraden zu bergen, ohne aber diese selbst mitzunehmen. Der Kommandant der 9. US-Division, Generalmajor Julian J. Ewell, erklärte die tiefe Zahl der erbeuteten Waffen auch damit, dass viele der vietnamesischen Soldaten vor ihrem Tod ihre Waffen noch schnell weggeworfen hätten, primär in die zahlreichen Wassergräben, welche die Reisfelder der Mekong-Ebene durchziehen. Allerdings vermochte er mit dieser Begründung nicht einmal die Skepsis der eigens einberufenen Untersuchungskommission der US-Army zu zerstreuen, die in ihrem Abschlussbericht spekulierte, dass möglicherweise 5’000 bis 7’000 Zivilpersonen getötet worden seien (4). Der Vietcong selbst gab die Zahl der getöteten Zivilpersonen später mit 3’000 an. Die Zahlen, mit deren Hilfe der Stab der 9. Infanterie-Division den Erfolg der Operation auswies, sind bestenfalls weit übertrieben, schlimmstenfalls aber Erfindungen des Divisions-Kommandanten.

Auf diese Weise gelang es den Amerikanern, noch manche Niederlage gegen die Rebellen des Vietcongs oder die regulären Soldaten der Armee Nordvietnams in einen Sieg umzudeuten. Ein Beispiel ist das erste große Gefecht, das die 1. Kavallerie-Division gegen die Vietnamesen ausfocht. Am 14. November 1965 landete ein Bataillon der Division mit seinen Hubschraubern im Ia-Drang-Tal quasi vor den Gewehrläufen eines vietnamesischen Bataillons und wurde rasch von einem ganzen Regiment umstellt. Am Tag darauf kamen dem in Bedrängnis geratenen Bataillon zwei weitere zu Hilfe. Nur mühsam gelang es den drei Bataillonen danach, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Auf dem Weg in die Landezone, aus der es schließlich per Hubschrauber evakuiert werden sollte, geriet eines davon in einen Hinterhalt der Vietnamesen und verlor um die 70% seiner Soldaten (5). Das hinderte die US-Armee nicht, auf der Basis eines ohnehin zweifelhaften Body-Count die Aktion zum Sieg zu erklären, weil ja schließlich die Kill-Ratio zugunsten der Amerikaner ausgefallen sei. Vor wenigen Jahren lieferte Hollywood die Fortsetzung des Narrativs von der im Feld unbesiegten Truppe mit der Verfilmung der Schlacht von Ia-Drang unter dem Titel „We Were Soldiers“ nach den Memoiren des Bataillons-Kommandanten (6). Wenn ein Gefecht, in welchem die US-Armee 70% Verluste erleidet, einen Sieg darstellt, dann möchte man die Zahlen der Niederlagen gar nicht sehen. 

Als wäre es nicht schlimm genug, dass Kommandanten in Vietnam auf der Basis des Body Count Erfolge auswiesen, die keine waren, und Niederlagen kaschierten, machte Washington mittels der frisierten Zahlen auch noch Politik: Im Herbst 1967 beorderte Präsident Lyndon B. Johnson den US-Oberkommandierenden in Vietnam, General William Westmoreland zurück in die USA, um im Rahmen einer gezielten Kampagne die schwindende öffentliche Unterstützung für den Vietnamkrieg wiederzubeleben (7). Am 21. November 1967, auf dem Höhepunkt der Tournee, hielt General Westmoreland seine berühmt gewordene Rede vor dem National Press Club in Washington. Dort verkündete er optimistisch, dass ein Sieg in Sicht sei, und sagte, man habe einen Punkt erreicht, an dem das Ende absehbar sei: 

„The end begins to come into view (8)

Bereits am 28. April 1967 hatte Westmoreland vor dem US-Kongress gesprochen und betont, dass es den USA mittlerweile gelinge, den Gegner zu zermürben. Westmoreland und Johnson versicherten der amerikanischen Bevölkerung, dass die Strategie des Abnutzungskrieges funktioniere und dass die gegnerischen Verluste zu hoch seien, als dass Vietnam den Krieg noch lange werde fortsetzen können. Der erfolgreiche Abschluss des Krieges sei nur noch eine Frage der Zeit (9). 

Es war schon fast Ironie, dass die nordvietnamesischen Truppen und der Vietcong am 30. Januar 1968, gerade einmal zehn Wochen nach den Siegesmeldungen Johnsons und Westmorelands, ihre Tet-Offensive starteten. Die dramatischen Fernsehbilder von Kämpfen mitten in Saigon und sogar auf dem Gelände der US-Botschaft widerlegten die optimistischen Berichte der Regierung radikal und bescherten dieser ein massives Glaubwürdigkeitsproblem (10). Johnson und Westmoreland waren als Schönredner enttarnt.

Der Gegenspieler Westmorelands auf vietnamesischer Seite war General Vo Nguyen Giap. Seine militärische Strategie basierte im Kern darauf, technologisch und materiell überlegene Gegner wie die Amerikaner nicht durch eine einzige Vernichtungsschlacht, sondern durch systematische Zermürbung, Geduld und Ausdauer in die Knie zu zwingen. Als Meister des Abnutzungskriegs verstand Giap, dass es im Abnützungskrieg darauf ankommt, dem Gegner immer ein klein wenig Hoffnung auf den Sieg zu belassen, damit er bereit ist, immer und immer wieder Truppen ins Gefecht zu schicken. Es ging ihm weniger darum, dass die Gegenseite den Krieg militärisch verliert, sondern eher darum, dass dieser aufgibt, weil er den Blutzoll und die Kosten auf Dauer nicht mehr tragen will.

In der Regel trachteten die Vietnamesen danach, sich dem Feuer der überlegenen Flieger und der Artillerie der Amerikaner zu entziehen, die ihnen empfindliche Verluste zufügten, wenn sie ungehindert zuschlagen konnten. Der Vietcong und auch die reguläre nordvietnamesische Armee stellten sich nur dann zum Kampf, wenn sie eigene Kräfte unter vorteilhaften Bedingungen einsetzen konnten. Dann waren sie aber auch in der Lage, konventionelle Schlachten zu gewinnen, wie beispielsweise schon die Belagerung der französischen „Festung“ von Dien Bien Phu im Jahr 1954 gezeigt hatte. Die Franzosen hatten darauf gebaut, dass die Vietnamesen den Stützpunkt nicht mit Artillerie beschießen würden, weil sie nicht daran glaubten, dass es diesen gelingen werde, Geschütze auf die Hügel in der Umgebung zu schaffen. Die Vietnamesen aber zerlegten ihre Geschütze in Einzelteile und schleppten sie durch den Dschungel auf die Berge rund um Dien Bien Phu. Als die vietnamesische Artillerie in den Stützpunkt der Franzosen hineinschoss, erwiesen sich deren Feldbefestigungen als ungenügend (11). Das Desaster von Dien Bien Phu läutete die Niederlage der Franzosen ein und damit deren Abzug aus Südost-Asien. 

Im Falle der Amerikaner kam ein Jahrzehnt nach Dien Bien Phu ein logistisches Ungleichgewicht dazu: Während sich die Vietnamesen über den Ho-Chi-Minh-Pfad – eigentlich ein unsichtbares Wegenetz im Dschungel – sich ungehindert mit allem versorgten, was sie brauchten, waren die Amerikaner gezwungen, enorme Ressourcen für die Sicherung von Basen und Nachschublinien aufzuwenden.

Karte: Kriegsschauplatz Vietnam / Wichtigste Militär-Stützpunkte und Ziele der Tet-Offensive / Quelle: Historyplace (12), Ergänzungen Verfasser

Westmoreland sah Zeit seines Lebens nicht ein, dass die Amerikaner den Krieg in Vietnam nicht verloren, weil sie zu wenig gegnerische Soldaten getötet, sondern weil sie zu viele eigene verloren hatten. Die Amerikaner verloren den Krieg nicht nur an der Heimatfront, sondern auch auf dem Kriegsschauplatz selbst, weil sie ihrer Doktrin gemäß immer wieder Truppen unter ungünstigen Voraussetzungen in Gefechte schickten, ohne die Erfolgsaussichten wirklich beurteilen zu können. Das taten sie obendrein in Geländeteilen, die sie selbst nach erfolgreichen Gefechten nicht dauerhaft halten wollten oder konnten. Das führte zum Skandal um den als „Hamburger Hill“ bekannt gewordenen Hügel von Dong Ap Bia (Höhe 937) im A-Shau-Tal nahe der laotischen Grenze. In einer blutigen Schlacht vom 10. bis 20. Mai 1969 konnte er von den Soldaten der 101. Luftlandedivision eingenommen werden. Diese gaben dem Hügel den Namen „Hamburger Hill„, weil er zu einer Art Fleischwolf geworden war, für dessen Einnahme über 70 Amerikaner gefallen und Hunderte verletzt worden waren. Es löste in den USA landesweit Empörung aus, dass der Hügel nur wenige Tage nach der Eroberung wieder geräumt wurde, da er keinen echten dauerhaften Wert besaß (13).

Im Jahr 1982 klagte Westmoreland gegen den Fernsehsender CBS, weil dieser ihm vorgeworfen hatte, die US-Regierung über die Stärke des vietnamesischen Gegners getäuscht zu haben. Trotz der damaligen Niederlage vor Gericht blieb er die Führungsfigur jener Kräfte, welche zäh an der Ansicht festhielten, dass Amerika den Krieg verlor, weil sich die liberale Presse unpatriotisch verhalten habe (14).

Auf der Basis der Gefechte des Vietnam-Kriegs eine Doktrin für die Informations-Kriegführung zu entwickeln, ist wohl doch abenteuerlich, aber Freund wie Feind haben sich darauf eingestellt: Der Krieg sei erst dann gewonnen, wenn CNN sage, er sei gewonnen, lautete eine Devise im Dritten Golfkrieg von 2003 (15). Und die Kriegsgegner der USA setzen mittlerweile alles daran, spektakuläre Bilder zu produzieren, welche die Blamage eindeutig dokumentieren, seien diese echt oder inszeniert. Besonders die Taliban in Afghanistan haben diese Lektion beherzigt. So kamen die Bilder des 16. August 2021 auf dem Flughafen Kabul zustande (16). 

In diesem Sinn ist es wenig erstaunlich, dass auch der derzeit andauernde Krieg in der Ukraine ein Informationskrieg wurde, in welchem militärische Aktionen teilweise nur im Hinblick auf die Wirkung in Presse und Medien unternommen werden. Beide Seiten haben ihren „Informationsraum“ – ein Begriff aus dem Vokabular des Informationskriegs – im Griff. Abweichende Informationen werden ignoriert, umgedeutet oder unterdrückt. Wer den Pressemeldungen, die auf den Verlautbarungen der Informations-Abteilungen der Stäbe der Kriegführenden beruhen, keinen Glauben schenkt, ist ein „Verschwörungstheoretiker“, und wenn er sie öffentlich anzweifelt, ein Einfluss-Agent der Gegenseite.

In der Ukraine hat das „Army-of-Drones-Bonus-System“ den Body-Count ersetzt und Anreize geschaffen, möglichst viele gegnerische Soldaten zu töten und Waffensysteme zu zerstören (17). Ukrainische Kommandanten fordern zwar eindeutige Beweise dafür mittels Video-Aufnahmen, aber irgendwann wird auch hier die Gewohnheit einreißen, die schon den Vietnam-Krieg geprägt hatte, nämlich jeden, jede und alles zum Feind zu erklären und zu vernichten, was immer einem irgendwie in die Quere kommt. Das Töten von Russen ist ja auch schon bei gewissen Pressevertretern zur Obsession verkommen (18). Das System beginnt sich selbst zu betreiben.

Seit das russische Verteidigungsministerium im Herbst 2022 aufhörte, Verlustzahlen zu publizieren, sind die Personalverluste beider Seiten Gegenstand von Spekulationen in der Presse geworden. Oftmals geben sich die Schreiber keine Rechenschaft über die Zuverlässigkeit der von Nichtregierungsorganisationen präsentierten Zahlen, hinter denen teilweise die Informationskriegsabteilungen der Streitkräfte stehen (19). Ob ein gegnerischer Soldat verletzt oder getötet wurde, wird der Schütze, der auf ihn schoss, selten mit Sicherheit sagen können. Er sieht einfach, dass eine zuvor nur schemenhaft sichtbare Silhouette verschwand. Noch weniger wird der Beobachter von Artillerie bestimmen können, wie viele Gegner sein Feuer traf. Und auch der Operateur einer Drohne, die sich beim Angriff selbst zerstörte, wird wohl nur in Ausnahmefällen mit Gewissheit über die Wirkung berichten können. Ganz generell haben Streitkräfte kein Interesse daran, ihre Verlustzahlen zu publizieren, denn das würde es der Gegenseite erleichtern, Stärke und Durchhaltefähigkeit zu ermitteln. Dazu kommt der propagandistische Faktor: Wenn Erfolge des Gegners nicht mehr abzustreiten sind, behauptet man einfach, er habe dabei horrende Verluste erlitten und verheize rücksichtslos seine eigenen Soldaten. Das ist eine klassische Technik der Propaganda, so argumentierten die Amerikaner in Vietnam und schon die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Ein militärisches Problem wird das erst, wenn Politiker und Militärs beginnen, die eigene Propaganda zu glauben, wie weiland Johnson und Westmoreland in Vietnam.

Anmerkungen:

  1. Der Verfasser nahm im Rahmen von zahlreichen Übungen und Kursen an NATO-Akademien und -Kommandostellen selbst an solchen Diskussionen teil.
  2. Siehe Nick Turse: When ‘High Body Count’ Was an American War Policy, bei The American Conservative, 11.11.2019, online unter https://www.theamericanconservative.com/when-high-body-count-was-an-american-war-policy/. Eine Kurzbiografie: „Stichtag. 9. Juni 1916 – Robert McNamara wird geboren“, bei Westdeutscher Rudfunk, online unter https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5232.html. Sein Todestag: „Früherer US-Verteidigungsminister McNamara ist tot“ bei Der Spiegel, 06.07.2009, online unter https://www.spiegel.de/politik/ausland/washington-frueherer-us-verteidigungsminister-mcnamara-ist-tot-a-634619.html. Spätes Bedauern Jahrzehnte nach dem Krieg: Siehe Thời Đại: „Schreckliche Fehler“ im Vietnamkrieg, wie der ehemalige Verteidigungsminister McNamara einräumte, bei vietnam.vn, 16.03.2025, online unter https://www.vietnam.vn/de/sai-lam-khung-khiep-trong-chien-tranh-xam-luoc-viet-nam-qua-thua-nhan-cua-cuu-bo-truong-mcnamara. Kat Eschner: How Robert McNamara Came to Regret the War He Escalated, bei Smithsonian Magazine, 29.11.2016, online unter https://www.smithsonianmag.com/smart-news/why-robert-mcnamara-came-regret-war-he-escalated-180961231/. Almut Finck: 100. Geburtstag von Robert McNamara. Sinneswandel eines US-Kriegsstrategen, bei Deutschlandfunk Kultur, 09.06.2016, online unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/100-geburtstag-von-robert-mcnamara-sinneswandel-eines-us-100.html. Der Artikel „Robert S. McNamara; John F. Kennedy / Lyndon Johnson Administration; January 21, 1961 – February 29, 1968„, auf der Homepage des Office of the US Secretary of War, online unter https://history.defense.gov/Multimedia/Biographies/Article-View/article/571271/robert-s-mcnamara/ erwähnt das Body-Count-System mit keinem Wort. 
  3. Die Zahlen variieren je nach Quelle. Siehe »Tod ist unser Geschäft, das Geschäft blüht«, bei Der Spiegel 26/1972, 18.06.1972, online unter https://www.spiegel.de/politik/tod-ist-unser-geschaeft-das-geschaeft-blueht-a-a7d92f25-0002-0001-0000-000047019704. Kevin P. Buckley, der Vietnam-Korrespondent des amerikanischen Nachrichtenmagazins »Newsweek«, berichtete, dass US-Soldaten vorsätzlich mehrere tausend Zivilisten getötet hätten. Vgl. Nick Turse: A My Lai a Month: How the US Fought the Vietnam War , bei The Asia-Pacific Journal, Japan Focus, Volume 6, Issue 11, 01.11.2008, online unter https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/AF7C730C95EC67BBA4E33CA78E44FAD4/S1557466008007924a.pdf/a-my-lai-a-month-how-the-us-fought-the-vietnam-war.pdf und bei The Nation, 01.12.2008, online unter https://www.thenation.com/article/archive/my-lai-month/. Turse spielte auf das Massaker von My Lai an, bei welchem am 16. März 1968 504 Zivilisten ermordet worden waren. Das Kriegsverbrechen wurde von der US-Armee zunächst vertuscht. Erst der Journalist Seymour Hersh brachte das Geschehen an die Öffentlichkeit, was maßgeblich zum Wandel der öffentlichen Meinung über den Krieg beitrug. Siehe auch „Civilian war casualties. Empathy, Moral Injury, Vietnam War, Vietnamese people, Traumabei James Ballard’s Poisoned Jungle Blog RSS, 12.08.2020, online unter https://james-ballard.net/poisoned-jungle-blog/civilian-war-casualties. „Pacification’s Deadly Price“, bei Newsweek, 19.06.1972, S. 42f, online unterhttps://msuweb.montclair.edu/~furrg/vietnam/buckley.html.
  4. Der Untersuchungsbericht des US-Militärs zur Operation „Speedy Express“ wurde nie publiziert. Vielmehr wurden die Vorwürfe durch Recherchen, insbesondere im Newsweek-Magazin (1972) und durch Nick Turse in The Nation (2008), öffentlich gemacht. Dokumente aus den National Archives, die das Ausmaß der zivilen Opfer belegen, sind heute teilweise einsehbar. Siehe Nick Turse, a.a.O. und Jacques Leslie: Almost-forgotten atrocity in Vietnam War holds lessons for the Trump era, beiLos Angeles Times, 27.05.2026, online unter https://www.latimes.com/opinion/story/2026-05-27/speedy-express-atrocity-vietnam-war-trump-era.
  5. Die Verluste der US-Streitkräfte bei den Kämpfen im Ia-Drang-Tal beliefen sich auf 237 Gefallene, 258 Verwundete, and 4 Vermisste, was ungefähr 50% der eingesetzten Truppen aus dem 1. Bataillon (Bat) des 7. Kavallerie-Regiments (Kav), dem 2. Bat, der 7. Kav und 2. Bat der 5. Kav, entsprach. Im Verlauf der Kämpfe wurden auch 4 Hubschrauber und ein Kampfflugzeug der US-Streitkräfte abgeschossen, sowie nicht weniger als 55 Hubschrauber beschädigt. Die Amerikaner behaupteten, sie hätten 1’745 von den ca. 2’500 Vietnamesen getötet, die an den Kämpfen teilgenommen hatten, während die Vietnamesische Volksarmee von 554 Gefallenen und 669 Verwundeten berichtete. Besonders das in die Landezone „Albany“ marschierende 2. Bat der 7. Kav erlitt 70% Verluste an Toten und Verwundeten. Dazu kamen 132 getötete, 248 verwundete, and 18 vermisste Soldaten der südvietnamesischen Armee. Siehe den Bericht des Bataillonskommandanten des 1.Bat der 7. Kav, Harold G. Moore, vom 9 Dezember 1965: „LZ X-Ray After Action Report, LTC Hal Moore and Colonel Hieu„, bei generalhieu.com, online unter http://www.generalhieu.com/lzxray_moore_hieu-2.htm. Moore schrieb später sein Buch „We Were Soldiers Once…and Young: la Drang – The Battle That Changed the War in Vietnam„, eingeschränkte Vorschau unter https://archive.org/details/weweresoldie00moor/page/432/mode/2up.  Siehe auch „Landing Zone Xray“, bei The Battle that Changed the War in Vietnam; The Ia Drang Campaign, online unter https://lzxray.com/lz-xray/ und „Landing Zone Albany„, ebd., online unter https://lzxray.com/lz-albany/. Vgl. Tran Dinh Quang: Logistik während der Operation Plâyme im Jahr 1965, bei People’s Army Newspaper (Zeitung der vietnamesischen Volksarmee), 23.10.2015, online unter https://www.qdnd.vn/tap-chi-hau-can-quan-doi/cong-tac-hau-can-trong-chien-dich-playme-nam-1965-463187, in vietnamesischer Sprache. Vgl. auch Merle L. Pribbenow: The Fog of War: The Vietnamese View of the Ia Drang Battle, bei generalhieu.com, 11.11.2013, online unter http://www.generalhieu.com/e66pleime-2.htm. Joseph Galloway: Ia Drang – The Battle That Convinced Ho Chi Minh He Could Win“, bei Historynet, 18.10.2010, online unter https://historynet.com/ia-drang-where-battlefield-losses-convinced-ho-giap-and-mcnamara-the-u-s-could-never-win/?f. Videos zu den Kämpfen im Ia-Drang-Tal mit wohl realistischeren Angaben: „The REAL Battle from We Were Soldiers – Ia Drang 65 (1/2)“, bei The Operations Room, 17.12.2021, online unter https://www.youtube.com/watch?v=6i4zLTiwTWA und „Die ECHTE Schlacht aus Wir waren Helden – Ia Drang 65 (2/2) – Massaker im LZ Albany“ bei The Operations Room, 19.08.2022, online unter https://www.youtube.com/watch?v=1dn8YAJtLLg.
  6. Siehe eine Zusammenfassung der Handlung des Films in Deutsch online unter https://www.imdb.com/de/title/tt0277434/plotsummary/
  7. Ein Video des Auftritts von Westmoreland vor dem National Press Club: „Washington – Gen. William Westmoreland tells a national press club luncheon that he sees a point …„, bei AP Archive, 14.01.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=E8xDMT5nKcc. Vgl. James L. Lindsay: TWE Remembers: General Westmoreland Says the “End Begins to Come Into View” in Vietnam, bei Council on Foreign Relations, 21.11.2017, online unter https://www.cfr.org/articles/twe-remembers-general-westmoreland-says-end-begins-come-view-vietnam. Gregory Daddis: Vietnam ’67. Johnson, Westmoreland and the ‘Selling’ of Vietnam, bei New York Times, 09.05.2017, online unter https://www.nytimes.com/2017/05/09/opinion/johnson-westmoreland-and-the-selling-of-vietnam.html
  8. Siehe „149. Notes on Discussions With President Johnson, Washington, April 27, 1967″, bei Foreign Relations of the United States, 1964–1968, Volume V, Vietnam, 1967, Office of the Historian, Shared Knowledge Services, Bureau of Administration, auf der Homepage des United States Department of State, online unter https://history.state.gov/historicaldocuments/frus1964-68v05/d149
  9. Siehe Hendrik Hertzberg: Vietnamkrieg: Ein General gibt auf, bei Der Spiegel 9/1985, 24.02.1985, online unter https://www.spiegel.de/politik/vietnamkrieg-ein-general-gibt-auf-a-a13f6e3e-0002-0001-0000-000013513413
  10. Unter anderem drang ein vietnamesisches Kommando von 15 Mann auf das Gelände der US-Botschaft ein. Siehe Till Fähnders: Tet-Offensive in Vietnam: Angriff vor dem Morgengrauen, bei Frankfurter Allgemeine, 31.01.2018, online unter https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tet-offensive-in-vietnam-angriff-vor-dem-morgengrauen-15424516.html. Der Bericht eines Zeitzeugen: Allan Wendt: Viet Cong Attack on Embassy Saigon, 1968, bei American Foreign Service Association, The Foreign Service Journal, April 2015, online unter https://afsa.org/viet-cong-attack-embassy-saigon-1968.
  11. Siehe zu Vo Nguyen Giap Sven Hansen: Vietnamesischer Kriegsheld gestorben. Gnadenloser Meister der Logistik, bei taz, 05.10.2013, online unter https://taz.de/Vietnamesischer-Kriegsheld-gestorben/!5057774/. Daniel Huber: Dien Bien Phu – das Stalingrad der Franzosen in 5 Akten, bei Watson, 25.05.2018, online unter https://www.watson.ch/wissen/frankreich/780045684-dien-bien-phu-das-stalingrad-der-franzosen-in-5-akten. Sven-Felix Kellerhoff: Erster Krieg um Vietnam. Die Schlacht um Dien Bien Phu wurde zur Katastrophe mit Ansage, bei Welt Geschichte, 15.03.2024, online unter https://www.welt.de/geschichte/article250531110/Krieg-um-Vietnam-Die-Schlacht-um-Dien-Bien-Phu-wurde-zur-Katastrophe-mit-Ansage.html.
  12. Online unter https://www.historyplace.com/unitedstates/vietnam/vietnam-map.htm
  13. Siehe „Battle of Dong Ap Bia – Hill 937 10 – 21 May 1969„, offizieller Bericht des Kommandos der 101. US-Luftlande-Division, 24.05.1969, online unter https://www.vietnam.ttu.edu/star/images/1683/168300010494.pdf. Vgl. „The Battle for Hamburger Hill“, bei Time, Ausgabe vom 30.05.1969, online unter https://time.com/archive/6634203/world-the-battle-for-hamburger-hill/. Eine neuere Dokumentation dazu: „The Battle of Hamburger Hill: Rare Footage of 72 Americans Killed for an Abandoned Hill-Documentary“ bei Vietnam Tales, Video auf YouTube, 26.12.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?v=iFdXBu8gyGk. Barbara Maranzani: Why the Battle for Hamburger Hill Was So Controversial, bei HISTORY, 03.10.2023, online unter https://www.history.com/articles/hamburger-hill-controversy. Und auch hier sind die US-Angaben über Verluste des Gegners wenig glaubwürdig: Von den 800 Soldaten, welche die vietnamesische Seite eingesetzt hat, sollen 630 gefallen sein. Es wurden aber lediglich 89 Handfeuer- und 22 leichte Kollektivwaffen erbeutet, welche in der Regel von zwei Soldaten bedient werden. Eine Zahl von etwas über 100 vietnamesischen Gefallenen dürfte somit weit realistischer sein. 
  14. Siehe Hendrik Hertzberg, a.a.O. Dieses Narrativ ist noch heute weit verbreitet. Symptomatisch dafür ist die Diskussion der Frage “ Did the USA really win every battle in Vietnam but lost the war?“ auf der weltweit bekannten Social-Media-Plattform und Online-Forum Reddit  unter https://www.reddit.com/r/history/comments/67mwqd/did_the_usa_really_win_every_battle_in_vietnam/?solution=12985e4e2c8f9bf712985e4e2c8f9bf7&js_challenge=1&token=7afd7253fec22262ff1c52b1703fe9ecda45a13036523a5f10cec3d48de2300f&jsc_orig_r=.
  15. Dieses Zitat wird in der Regel Donald Rumsfeld, dem US-Verteidigungsminister unter Präsident George W. Bush zugeschrieben, um die mediale Inszenierung des Kriegs und die Deutungshoheit des Nachrichtensenders CNN und anderen großen Fernsehsendern in den USA in modernen asymmetrischen Konflikten zu beschreiben. Rumsfeld beklagte sich des Öfteren über die Berichterstattung im Fernsehen. Siehe „Rumsfeld: ‚We are not going to be deterred‘„, bei CNN, 23.03.2003, online unter https://edition.cnn.com/2003/US/03/23/cnna.irq.rumsfeld/.
  16. Siehe „7 dead in chaos at Kabul airport as Afghans desperately try to flee the country. U.S. President Joe Biden defends his decision to withdraw troops“, bei CBC/Radio-Canada/The Associated Press, 17.08.2021, online unter https://www.cbc.ca/news/world/afghanistan-kabul-taliban-august16-2021-1.6142098. Kritik an der deutschen Bundesregierung: „Bericht zu Evakuierung aus Kabul: Wunschdenken und Trägheit?“ auf der Homepage des Deutschen Bundeswehr-Verbands, 18.02.2025, online unter https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/newsbeitrag/bericht-zu-evakuierung-aus-kabul-wunschdenken-und-traegheit. Rückblick bei Abubakar Siddique, Satar Furogh: Afghanistan, 3 Years Later, Afghans Still Reeling From Impact Of Devastating Kabul Airport Attack, bei Radio Free Europe/Radio Liberty, 26.08.2024, online unter https://www.rferl.org/a/afghanistan-isk-kabul-airport-withdrawal/33090223.html. Christian Zaschke: US-Abzug aus Afghanistan. Als Kabul fiel und das Chaos übernahm, bei Süddeutsche Zeitung, 14.08.2022, online unter https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-afghanistan-truppenabzug-jahrestag-1.5636197?reduced=true.
  17. Siehe „Points for kills: Ukraine’s drone war takes cues from video games“, bei The Business Standard, 04.11.2025, online unter https://www.tbsnews.net/worldbiz/europe/points-kills-ukraines-drone-war-takes-cues-video-games-1276651. Kevin Schulte: 50.000 tote Russen pro Monat? Bonussystem für ukrainische Drohnenpiloten – jeder Treffer bringt Punkte, bei ntv, 26.03.2026, online unter https://www.n-tv.de/politik/Bonussystem-fuer-ukrainische-Drohnenpiloten-jeder-Treffer-bringt-Punkte-id30512438.html. Ronald Alcala: Gamifying War: Reward Incentives and “Outlawry” in Armed Conflict, bei Articles of War, United States Military Academy, 28.01.2026, online unter https://lieber.westpoint.edu/gamifying-war-reward-incentives-outlawry-armed-conflict/. Andreas Donath: Gamification. Ukraine belohnt Drohnenangriffe mit Punktesystem, bei Golem.de, 20.07.2025 online unter https://www.golem.de/news/gamification-ukraine-belohnt-drohnenangriffe-mit-punktesystem-2507-198288.html.  Paul Adams: Kill Russian soldiers, win points: Is Ukraine’s new drone scheme gamifying war? bei BBC, 18.07.2025, online unter https://www.bbc.com/news/articles/c80p9k1r1dlo
  18. In diesem Zusammenhang verschaffte sich der deutsche Journalist Michael Martens unrühmliche Bekanntheit. Siehe Roland Dantz:  „Mehr Russen töten“: Was der Fall des FAZ-Korrespondenten über Schuld, Krieg und deutsche Selbstgewissheit erzählt, bei Ostdeutsche Allgemeine, 18.08.2026, online unter https://ostdeutscheallgemeine.com/article/mehr-russen-toeten-was-ein-faz-korrespondent-mit-seinem-grossvater-gemeinsam-hat-10301835. vGL. „Mehr russische Soldaten töten“: FAZ bedauert Formulierung nach Selenskyj-Frage“, bei newsroomschweiz.ch, 11.08.2026, online unter https://www.newsroomschweiz.ch/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/mehr-russische-soldaten-toeten-faz-bedauert-formulierung-nach-selenskyj-frage-979315/. Mertens ging bei seinem Bemühen, sich bei Wladimir Zelensky einzuschmeicheln, etwas zu weit. 
  19. Siehe Tom Wannenmacher: Russische Kriegstote im Ukrainekrieg: Wie viele Soldaten starben wirklich – und warum der Kreml die Wahrheit verbirgt, bei Mimikama, 15.01.2026, online unter https://www.mimikama.org/russische-kriegstote-im-ukrainekrieg/. Wenn Wannenmacher die russische Praxis kritisiert, Verlustzahlen geheim zu halten, dann vergisst er vielleicht den Body Count aus Vietnam und die Bedeutung von Verlustzahlen bzw. zahlenmäßiger Stärke generell. Siehe auch „Recherche: Ukraine verzeichnet hohe Verluste bei schweren Waffen“, bei tagesschau.de, Video auf YouTube, 07.06.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=gnSsSvHCh5I. Pascal Siggelkow: Krieg gegen die Ukraine. Angaben zu Verlusten „gänzlich unglaubwürdig“, bei tagesschau.de, 14.02.2023 online unter https://www.tagesschau.de/faktenfinder/russland-ukraine-verluste-grafik-101.html
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