Das Bild zeigt ein Passagierflugzeug des Typs “MC-21" des russischen Flugzeugbauers Jakowlew auf dem Flughafen Kaliningrad. Es soll die Airbus A-320-Familie und die neueren Versionen der Boeing 737-Reihe ersetzen. Durch die westlichen Sanktionen verzögerte sich das Projekt, weil eine Reihe westlicher Bauteile durch solche aus russischer Produktion ersetzt werden mussten, aber jetzt ist Russland in der Lage, alles Notwendige selber zu produzieren. Mehrere russische Fluglinien haben die Maschine bereits bestellt. (Quelle: Planespotters.)

Russlands neues Afghanistan?

Westliche Kommentatoren unterstellen Wladimir Putin gerne neokoloniale Ambitionen und hoffen, der andauernde Ukraine-Krieg werde in den Kollaps Russlands münden, so wie Ende der Achtzigerjahre der Krieg in Afghanistan den Niedergang der Sowjetunion beschleunigt hatte. Damals erwiesen sich handlungsunfähige Polit-Greise wie Leonid Breschnew, Juri Andropow und Konstantin Tschernenko als unfähig, die politische und wirtschaftliche Krise zu überwinden und den Krieg zu beenden. Doch die Voraussetzungen heute sind fundamental anders als damals.

Wenn am 18. bis 20. September in Russland 450 Abgeordnete von Staatsduma und Föderationsversammlung gewählt werden, werden nicht wenige westliche Presseerzeugnisse die sattsam bekannten Narrative benutzen, wonach Putin unbedingt noch Jahre an der Macht blieben möchte, um den territorialen Bestand der Sowjetunion wiederherzustellen oder zumindest, um in den Nachbarländern gefügige Regierungen an die Macht zu bringen. Das aber würde den Erfahrungen der Generation widersprechen, welche den Niedergang der Sowjetunion noch selbst miterlebt hat und heute in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine führende Rolle spielt. 

Eine fatale Entscheidung

Ein erstes Trauma der heutigen Generation ist der Krieg der Sowjetunion in Afghanistan von 1979 bis 1989 (1). Zwar hatten die Sowjets zahlreiche Unabhängigkeitskriege in der Dritten Welt politisch, finanziell, materiell und auch mit Militärberatern unterstützt und in einigen davon sogar mit kleinen eigenen Kontingenten eingegriffen. Der Krieg in Afghanistan war aber der erste seit 1945, welchen die Sowjetunion außerhalb ihrer Grenzen selbst führte. Die Entscheidung von 1979, Truppen nach Afghanistan zu entsenden, wird heute als fatal beurteilt (2).

Der Krieg im Nachbarland war einer, jedoch nicht der entscheidende Grund für den starken Anstieg der Unzufriedenheit in der UdSSR und die tiefgreifenden politischen und sozialen Umwälzungen der Folgejahre. Die interne Unzufriedenheit wurde durch den Krieg angeheizt, besonders durch die zunehmenden Verluste. Dadurch nahmen die bereits vorhandenen wirtschaftlichen und sozialen Spannungen zu, was unweigerlich zu einer Verschlechterung der Haltung gegenüber Politik und Führung der Sowjetunion führte.

Noch viel tragischer ist der Grund für das Eingreifen der Sowjetunion: Ein fanatischer Kommunist, der das Land in Aufruhr und Terror stürzte, sollte beseitigt werden, bevor die USA das Chaos in Afghanistan für sich ausnutzen konnten. Hafizullah Amin hatte unter anderem an der Columbia University in New York studiert, bevor er sich der linksradikalen Demokratischen Volkspartei Afghanistans (PDPA) anschloss (3). Er war 1978 einer der Hauptorganisatoren des blutigen Saur-Putsches, der die bisherige Regierung stürzte und die Kommunisten an die Macht brachte. Nach internen Machtkämpfen ließ Amin den kommunistischen Präsidenten Nur Muhammad Taraki im September 1979 absetzen und kurz darauf heimlich ermorden (4). Danach führte er das Land mit eiserner Hand und brachte die Bevölkerung mit seinen radikalen sozialistischen Reformen gegen sich auf. Obwohl Amin Marxist war, misstraute ihm die sowjetische Führung unter Leonid Breschnew zutiefst und sah die Stabilität an der Südgrenze gefährdet.

Greise Apparatschiks als Schuldige 

Heute gilt jedoch der Vorsitzende des KGB, Juri Andropow, als treibende Kraft im Macht-Apparat der Sowjetunion für die Intervention in Afghanistan. Die Haltung der Spitzen der Sowjetregierung dazu war im Dezember 1979 unterschiedlich, wobei sich die Hardliner schließlich durchsetzten. Im engsten Führungszirkel um Breschnew waren es neben Andropow vor allem Außenminister Andrei Gromyko und Verteidigungsminister Dmitri Ustinov, die den Kurs vorgaben. Gromyko hatte erst Bedenken, dass ein Einmarsch das internationale Ansehen der UdSSR schädigen und die Entspannungspolitik mit dem Westen ruinieren könnte, schwenkte dann aber aus Misstrauen gegen Amin um. Verteidigungsminister Dmitri Ustinov war ein entschlossener Hardliner, während Generalstabschef Nikolai Ogarkow warnte, dass die militärischen Mittel nicht ausreichen würden, um das schwierige Gebirgsgelände und eine unberechenbare lokale Guerilla dauerhaft zu kontrollieren. Er befürchtete einen langwierigen und imageschädigenden Fehlschlag. Seine Bedenken wurden jedoch von der zivilen Parteiführung und von Verteidigungsminister Ustinov weggewischt (5). Entscheidend war allerdings die Haltung des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei, Leonid Breschnew, der in Personalunion auch als Staatschef amtete. Er war lange unschlüssig, wie er handeln sollte (6).

Abzug der letzten Sowjetsoldaten aus Afghanistan / Quelle: Sputnik Usbekistan (7)

Breschnew war schon vor der fatalen Entscheidung im Jahr 1979 gesundheitlich deutlich angeschlagen, hatte seit Mitte der Siebzigerjahre schwere Probleme und musste häufig medizinisch unterstützt werden, damit er die Amtsgeschäfte überhaupt fortführen konnte (8). Seit seinem Herzinfarkt 1975 war sein Zustand ernst. In den Siebzigerjahren erlitt er offenbar auch mehrere kleinere Schlaganfälle, was zu sichtbaren Beeinträchtigungen in Rede und Bewegungskoordination führte. Dazu kamen Übergewicht, Tabak- und Alkoholkonsum sowie Schlafmittelabhängigkeit. Nicht erst seit 1979 gab es immer wieder Spekulationen, wie krank er genau sei, vor allem nach der Absage von Terminen. Auch seine Nachfolger im Amt, eben jener Juri Andropow, der die Intervention in Afghanistan befürwortet hatte, und Konstantin Tschernenko waren aus gesundheitlichen Gründen kaum mehr handlungsfähig (9). Wer in Russland die Ereignisse jener Zeit noch in Erinnerung hat, will auf keinen Fall mehr Polit-Greise von dieser Sorte an der Macht sehen. Wladimir Putin weiß um diese Sorgen und versucht, sich ab und zu wieder als vitaler Sportsfreund in Szene zu setzen. Er weiß aber auch, dass die russische Öffentlichkeit seinen Rückzug aus der aktiven Politik erwartet, wenn klar wird, dass sein Alter oder seine Gesundheit eine feste Führungsrolle nicht mehr zulassen. In Russland steht deshalb in den kommenden Jahren ein altersbedingter Generationswechsel in der Führung bevor. Wer aber glaubt, dass Wladimir Putin durch einen neuen Gorbatschow ersetzt werden wird, der das Steuer abrupt herumwirft und auf Schmusekurs mit dem Westen geht, irrt. Zu tiefgreifend ist der Stimmungsumschwung heute in Russland. 

Gescheiterte Reformen von oben

Juri Andropow wird zwar heute primär mit dem Krieg in Afghanistan in Verbindung gebracht, aber er wusste um die sozio-ökonomischen Probleme im Land. Er hatte als Generalsekretär eine Reform-Agenda, die sich jedoch strikt innerhalb des bestehenden Systems bewegte: Zunächst sollten Ordnung und Disziplin wiederhergestellt und die im Funktionärsapparat grassierende Korruption bekämpft werden. Anschließend wollte Andropow die Wirtschaft wiederbeleben und vor allem deren Effizienz steigern, freilich alles, ohne das Einparteiensystem in Frage zu stellen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit von Ende 1982 bis Februar 1984 und seines Gesundheitszustands konnten sich seine Maßnahmen jedoch nicht zu einem umfassenden, langfristigen Reformprogramm entwickeln. Auch Andropows Nachfolger, Konstantin Tschernenko verfolgte während seiner kurzen Amtszeit von Februar 1984 bis März 1985 reformorientierte Ansätze, allerdings in einer konservativeren und weniger radikalen Form als sein Vorgänger.

Als der noch heute in Russland viel gescholtene Michail Gorbatschow im März 1985 an die Macht kam, war wohl kaum mehr etwas zu retten. Die UdSSR befand sich in einer Phase anhaltender wirtschaftlicher Stagnation mit sinkender Lebensqualität und sozialen Problemen, die sich seit den Siebzigerjahren aufgestaut hatten und Anfang der Achtzigerjahre besonders akut geworden waren. Das System der Planwirtschaft war abgewirtschaftet, aber die Umsetzung von Wirtschaftsreformen verlief schleppend. Im Alltag äußerte sich dies in Versorgungsengpässen und den typischen Warteschlangen (10). Für ein System, das die Befriedigung der grundlegenden materiellen Bedürfnisse der Menschen an sich gezogen hatte, war das Fehlen von vergleichsweise banalen Gütern und Dienstleistungen im Alltag katastrophal. Unter den Sowjetbürgern kam ein allgemeines Gefühl des Regierungsversagens auf. In diesem Umfeld waren die Aufrufe Andropows zu Ordnung und Disziplin kontraproduktiv.

Putin an der Notbremse

Unter der Leitung von Boris Jelzin wurde Russland in den Neunzigerjahren auf Westkurs getrimmt: Alles, was aus dem angeblich goldenen Westen kam, war plötzlich in und chic, westliche Konsumgüter überschwemmten das Land, Reisen ins westliche Ausland problemlos möglich. Aber trotzdem sind die Neunzigerjahre den Menschen in Russland und in anderen Teilen des ehemaligen Sowjetreichs nicht in guter Erinnerung geblieben. Die Währungsreform brachte Millionen von Menschen um die Ersparnisse ihres Berufslebens, die Arbeitslosenrate stieg, die Lebenserwartung sank und die Sicherheitslage in den Städten verschlechterte sich katastrophal. Was an der russischen Konsumgüter-Industrie noch existierte, war nicht mehr konkurrenzfähig und ging unter. Damals profitierten ein paar Wenige – oftmals ehemalige Parteifunktionäre –, denen es gelang, sich noch rentable Staatsbetriebe unter den Nagel zu reißen. Aber der Schaden beschränkte sich nicht nur auf den Rohstoffbereich und die Industrie, sondern er ging viel weiter: Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zahlreicher Betriebe wurden zerschlagen, die wissenschaftlich-technologischen Erkenntnisse, die den Westen interessierten, wurden ausverkauft. Ein besonders pikantes Beispiel hierfür ist die Stealth Technologie für Tarnkappen-Flugzeuge, an welcher sowjetische Wissenschaftler seit Jahren gearbeitet hatten (11). Ganz generell entstand in den Bereichen Wissenschaft und Technik in diesen Jahren nachhaltiger Schaden – oder er wurde verursacht. Diesen Schaden wiedergutzumachen, dauerte Jahrzehnte. 

Aus der Sicht vieler Russen stoppte Wladimir Putin den ruinösen West-Kurs Jelzins gerade noch rechtzeitig, bevor Russland gänzlich ausverkauft wurde. Wie Trump in den USA heute, so trat Putin vor 25 Jahren an mit der Absicht, die Produktion neu anzuwerfen und die einseitige Abhängigkeit Russlands von Rohstoffen zu verringern. Das ging lange schleppend vor sich, aber die westlichen Sanktionen der letzten Jahre haben vielleicht den Druck aufgesetzt, den es brauchte, damit Russland sich bewegt. 

Erziehung und Wissenschaft als solide Basis

Die langfristigsten Effekte der neuen Entfremdung zwischen Russen und Westeuropäern liegen bestimmt im Bereich Erziehung. Bis vor wenigen Jahren schienen westliche Hochschulen zahlreichen Russen attraktiver zu sein, als diejenigen im eigenen Land. Die unzähligen „Privatsanktionen“ zahlreicher transatlantischer Eiferer, der Fimmel der „neuen Werte“, welche vielen Russen fremd sind, die Schikanen im Reiseverkehr und auch die Handelsbeschränkungen ließen viele im Westen lebende Russen mittlerweile Westeuropa den Rücken kehren (12).

Russland besitzt historisch eine der weltweit höchsten Akademikerquoten (13). Die Quote der Studienanfänger liegt stabil bei rund 70 bis 75% eines Jahrgangs. Um die 30 bis 35%. davon wählt Studien im staatlich stark geförderten Ingenieurs- und Konstruktions-Bereich. Das duale System aus staatlich finanzierten Studienplätzen, den sogenannten Budget-Plätzen, und selbstbezahlten Studienplätzen sorgt für Leistungsdruck. Wer auf einem kostenlosen Budget-Platz studiert, steht unter konstantem Druck: Wer die regelmäßigen Prüfungen nicht besteht, verliert seinen Studienplatz oder wird zügig exmatrikuliert. Die wissenschaftlich-technologische Basis für die Produktion anspruchsvoller Güter in Russland ist intakt. 

Mehr als nur Öl und Gas

In den vergangenen 25 Jahren hat sich Russland gemausert von einem Staat, der einseitig von den Einnahmen aus der Förderung von Erdöl und -gas abhing, hin zu einem Land, das seine Wirtschaft entwickelt hat und dessen Staatseinnahmen nicht mehr einseitig aus dem Öl- und Gas-Export stammen (14). Seit dem Jahr 2000 hat sich die russische Landwirtschaft von einer starken Importabhängigkeit hin zu nahezu vollständiger Selbstversorgung mit Lebensmitteln entwickelt. Dies ist auf die umfassende Digitalisierung der Logistik und die forcierte Importsubstitution zurückzuführen, die generell vor der gesamten Konsumgüter-Branche nicht Halt machte (15). Die leeren Supermärkte der späten Sowjetzeit entsprechen nicht dem heutigen Bild. 

Am augenfälligsten ist der Paradigmenwechsel in der russischen Wirtschaft auf den Straßen des Landes. Derzeit beginnen chinesische Autos das Bild auf den Straßen zu prägen. Sie sind nicht günstiger zu erstehen als westeuropäische und wie sie sich mit zunehmendem Alter und Kilometerleistungen bewähren, wird man erst in ein paar Jahren wissen, aber es ist absehbar, dass der russische Markt irgendwann an China verloren gehen wird. Vom Verschwinden westlicher Marken profitiert aber nicht nur China, sondern auch Belarus. Die Autofabrik von BelGee in der Nähe von Baryssau/Borissov ist konzipiert für den Bau von bis zu 120’000 Fahrzeugen pro Jahr (16). Sie entstand als belarussisch-chinesisches Joint Venture, das maßgeblich vom chinesischen Auto-Giganten Geely und dem staatlichen belarussischen Nutzfahrzeughersteller BelAZ getragen wird. Rund 70 bis 80% der gesamten Produktion gehen in den Export nach Russland, wo die Modelle nach dem Rückzug westlicher Automarken extrem gefragt sind. Die Einzelteile stammen bereits zu 50% aus belarussischer und russischer Produktion. 

Produktion von Belgee Fahrzeugen in Belarus / Quelle: Belarus.by (17)

Mittlerweile produzieren russische Autobauer nicht mehr nur Komponenten für westliche Marken, wie das vor den westlichen Sanktionspaketen der Fall gewesen war, sondern bieten langsam Produkte an, die sich sehen lassen können. Firmen wie Wolga und Lada produzieren endlich neue Modelle, die heutigen Anforderungen entsprechen. Auch dabei handelt es sich vorerst um chinesische Lizenzbauten, aber Russland stößt gemeinsam mit Belarus vielleicht schon in ein paar Jahren zu den großen Automobilbauern weltweit (18). Große Verlierer der Jahre 2019 bis 2025 in diesem Bereich sind die USA, Frankreich, Mexiko, Spanien, Brasilien, Japan, die Türkei und Deutschland mit zweistelligen Rückgangsraten. 

Automobilbau weltweit 2019 – 2025 in Millionen produzierter Fahrzeuge / Quelle: Autopunditz (19)

Aus Mangel an Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen verschwinden westliche Marken langsam aus Russland. Eine Rückkehr westlicher Marken auf den russischen Fahrzeugmarkt ist auf Jahrzehnte hinaus unwahrscheinlich.

Politische Stagnation durch den Krieg?

Das historische Beispiel der sowjetischen Afghanistan-Kriegs von 1979 bis 1989 zeigt, dass anhaltende militärische Konflikte trotz einer starker Bildungs- und Industriebasis, wie sie die Sowjetunion eigentlich gehabt hätte, schrittweise zu schwerer interner Unzufriedenheit und sozialem Wandel führen können. Dass Russland in den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit noch Aufholbedarf aufweist, wissen führende Kreise im Land selbst. Auch ist nicht jeder Russe glücklich mit dem Krieg in der Ukraine und möchte ihn so rasch als möglich beendet sehen. Aber sich deswegen in Zeiten existenzieller Bedrohung Russlands – die Forderungen nach einer strategischen Niederlage Russlands und nach Aufteilung in seine Teilrepubliken werden durchaus ernst genommen – gegen die Regierung zu wenden, ist undenkbar.

Im Gegensatz zur Sowjetunion aber, wo bis in die Achtzigerjahre die Schwerindustrie im Zentrum der Bemühungen der Staatsmacht gestanden hatte, entwickelte Russland seine Konsumgüterindustrie und verringerte seine Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas (20). In der Ära Putin gelang es Russland, die Industrie-Produktion in Russland wieder anzukurbeln, ohne sich in einen Handelskrieg mit China zu verstricken. Die Verschiebung globaler Wirtschaftsmacht und der Einfluss westlicher Sanktionen auf die Selbstständigkeit der Wirtschaft Russlands werden langfristige Folgen auf den Fluss von Gütern, Dienstleistungen, Finanzen und Arbeitskräften haben. Als Ersatz für den Westen springen heute Belarus und China ein. Das kann nicht ohne politische Auswirkungen bleiben. Wer heute glaubt, das heutige Russland werde durch den Krieg gegen die Ukraine und die westlichen Sanktionen in eine Entwicklung getrieben, wie sie sich in der Sowjetunion der Achtzigerjahre ereignete, verkennt die unterschiedlichen Voraussetzungen. 

Anmerkungen: 

  1. Siehe Roman Goncharenko: Invasion in Afghanistan, bei Deutschlandfunk Kultur, 27.12.2009, online unter https://www.deutschlandfunkkultur.de/invasion-in-afghanistan-102.html. Jeronim Perović: Vor 40 Jahren marschierten die Russen in Afghanistan ein – und die Tragödie nahm ihren Anfang. Doch wie kam es überhaupt dazu? bei Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2019, online unter https://www.nzz.ch/international/afghanistan-die-tragoedie-begann-mit-dem-putsch-der-kommunisten-ld.1529519. Vgl. Anastasia Surkov: Afghanistan-Krieg, bei Dekoder, online unter https://www.dekoder.org/de/gnose/afghanistan-krieg/
  2. Zur Vorgeschichte der Invasion ein Video: „Soviet Invasion of Afghanistan 1979 (Documentary)“, bei Real Time History, Video auf YouTube, 24.10.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=RYdrPg6xdYo&ra=m. Die Dokumentation behandelt die Ereignisse seit dem Sturz von König Zahir Schah 1973 bis zur sowjetischen Invasion. 
  3. Siehe „Hafisullah Amin“ bei Munzinger Biographie, online unter https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Hafisullah+Amin/00/15563. Christopher Solomon: 40 Years After His Death, Hafizullah Amin Casts a Long Shadow in Afghanistan, bei The Diplomat, 31.12.2019, online unter https://thediplomat.com/2019/12/40-years-after-his-death-hafizullah-amin-casts-a-long-shadow-in-afghanistan/
  4. Siehe Hellmuth Vensky: Der 30-jährige Krieg, bei ZEIT ONLINE, 06.02.2012, online unter https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2009-12/krieg-afghanistan-geschichte. Schon zuvor war es immer wieder zu Morden und Massakern gekommen: „So wild. In Kabul meuterten 1200 Soldaten, in Kandahar wurden 30 Sowjets gelyncht. Tausende Guerillas kämpfen gegen das Taraki-Regime“ bei DER SPIEGEL 34/1979, 19.08.1979, online unter https://www.spiegel.de/politik/so-wild-a-dfe22287-0002-0001-0000-000039908717.
  5. Siehe „Beschluss zum Einmarsch der sowjetischen Truppen in Afghanistan“, 12. Dezember 1979, bei 100(0) Schlüsseldokumente, online unter https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Beschluss_zum_Einmarsch_der_sowjetischen_Truppen_in_Afghanistan. Die Tatsache, dass das Dokument handgeschrieben ist, als Zeichen mangelnder Seriosität zu werten, ist problematisch. Auch wichtige militärische Dokumente wurden aus Gründen der Geheimhaltung oftmals von Hand geschrieben. Vgl. „When the Soviets Invaded Afghanistan: A Historic Shift | FULL DOCUMENTARY“, bei SLICE Full Doc, Video auf YouTube, 16.07.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=qchVEgm8VeQ&t=737. Kyle Sallee: Aggression or Desperation: Reevaluating the Soviet Motivations for Invading Afghanistan, bei Armstrong Undergraduate Journal of History 2018, Vol. 8, Iss. 2, Article 8, online unter https://digitalcommons.georgiasouthern.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1018&context=aujh. Matt W. Wolf: Stumbling Towards War: The Soviet Decision To Invade Afghanistan, bei Past Imperfect 12 (2006), University of Alberta, online unter https://scispace.com/pdf/stumbling-towards-war-the-soviet-decision-to-invade-2y81g2agk9.pdf. Thomas Ruttig: A Turning Point in World History: 40 years ago, the Soviet Union invaded Afghanistan, bei Afghanistan Analysts Network, 25.12.2019, online unter https://www.afghanistan-analysts.org/en/reports/war-and-peace/a-turning-point-in-world-history-40-years-ago-the-soviet-union-invaded-afghanistan/. Siehe auch „The Soviet Invasion of Afghanistan, 1979: Not Trump’s Terrorists, Nor Zbig’s Warm Water Ports“, bei National Security Archive, online unter https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/afghanistan-russia-programs/2019-01-29/soviet-invasion-afghanistan-1979-not-trumps-terrorists-nor-zbigs-warm-water-ports. Hans-Ulrich Seidt: Das Jahr 1979 und die Folgen. Politischer Islam als strategischer Faktor, bei Herder Korrespondenz 5/2019 S. 21-25, online unter https://www.herder.de/hk/hefte/archiv/2019/5-2019/politischer-islam-als-strategischer-faktor-das-jahr-1979-und-die-folgen/.
  6. Nach dem Sturz von Nikita Chruschtschow im Jahr 1964 beschloss die Führung der Kommunistischen Partei (KPdSU), die Ämter des Parteichefs, des Staatsoberhaupts und des Regierungschefs strikt zu trennen. Damit sollte verhindert werden, dass sich die gesamte Macht wieder bei einer einzigen Person konzentrierte. Leonid Breschnew war als Generalsekretär der KP eigentlicher Machthaber in der Sowjetunion, aber nie Regierungschef. Dieses Amt, offiziell als „Vorsitzender des Ministerrates“ bezeichnet, bekleidete Alexei Kossygin. Das formale Amt des Staatsoberhaupts, genannt „Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets“, hatte zunächst Anastas Mikojan, danach Nikolai Podgorny inne, bis 1977 Breschnew dieses Amt selbst übernahm. 
  7. Online unter https://uz.sputniknews.ru/20230215/15-fevralya-v-istorii-vyvod-sovetskix-voysk-iz-afganistana–foto–32267680.html#pv=g%3D32267681%2Fp%3D32269334
  8. Siehe „Gut trainiert. Das auf Moskaus Ersuchen um einen Monat verschobene Treffen des französischen Staatspräsidenten mit Leonid Breschnew wirft abermals die Frage auf: Wie krank ist der 72jährige Kremlchef?“, bei DER SPIEGEL 15/1979, 08.04.1979, online unter https://www.spiegel.de/politik/gut-trainiert-a-98f30e4c-0002-0001-0000-000040350516
  9. Siehe »Ob der Große Bruder lebt, ist unwichtig« bei DER SPIEGEL 7/1984, 12.02.1984, online unter https://www.spiegel.de/politik/ob-der-grosse-bruder-lebt-ist-unwichtig-a-9a399f7d-0002-0001-0000-000013508639. Vgl. „Stichtag 11. März 2010 – Vor 25 Jahren: Michail Gorbatschow wird Chef der KPdSU“ bei Westdeutscher Rundfunk, 11.03.10, online unter https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5102.html.
  10. Siehe Marc Trachtenberg: Assessing Soviet Economic Performance During the Cold War: A Failure of Intelligence? bei Texas National Security Review, Vol 1, Issue 2 February 2018, S. 76–101, online unter https://tnsr.org/2018/02/assessing-soviet-economic-performance-cold-war/. „Consequences of the Collapse of the Soviet Union“ auf der Homepage der Norwich University, 2026, online unter https://online.norwich.edu/online/about/resource-library/consequences-collapse-soviet-union
  11. Siehe Gernot Kramper: Rüstungs-Panne. Stealth-Jets – wie ein russischer Wissenschaftler das Geheimnis verriet, bei Stern, 29.04.2019, online unter https://www.stern.de/digital/technik/stealth-jets—wie-ein-russischer-wissenschaftler-das-geheimnis-verriet-8688712.html.
  12. Das macht sich bspw. auf dem Immobilienmarkt in Belarus und im Westen Russlands bemerkbar. Siehe „Russians remain the largest foreign buyers of housing in Minsk“, bei Belsat, 12.05.2026, online unter https://en.belsat.eu/93213400/russians-remain-the-largest-foreign-buyers-of-housing-in-minsk. Алексей Белов: Внутренняя эмиграция. Всё больше россиян переезжают в Беларусь (Binnenmigration. Immer mehr Russen ziehen nach Belarus), bei , 22.04.2026, online unter https://reporters.live/news/vnutrennjaja-jemigracija-vsjo-bolshe-rossijan-pereezzhajut-v-belarus/, in russischer Sprache. Die anhaltende Abwanderung vom Land in die Städte spielt natürlich eine Rolle, aber auch die Förderung der Rückkehr von Auslands-Russen durch die Regierung. Siehe „Возвращение на историческую родину в новых условиях“ (Rückkehr in die historische Heimat unter neuen Bedingungen), 08.02.2026, bei Миграпро, online unter https://migra-pro.com/blog/repatriacia/repatriaciya-2025-programmy-dokumenty-sroki. Zum derzeit sehr volatilen Immobilien-Markt in Russland siehe Tamila Nussupbekova: Russia’s Residential Property Market Analysis 2026, bei Global Property Guide, Januar 2026, online unter https://www.globalpropertyguide.com/europe/russia/price-history
  13. Siehe „Kleines Wirtschaftslexikon Russland“, bei Internationale Politik, Das Magazin für globales Denken, 29.06.2018, online unter https://internationalepolitik.de/de/kleines-wirtschaftslexikon-russland.
  14. Siehe „Доля доходов от экспорта нефти и газа в российском бюджете опустилась до минимума за 20 лет «Медуза» рассказывает, какие именно факторы к этому привели — и за счет чего Путин сможет продолжать войну с Украиной) (Der Anteil der Öl- und Gasexporteinnahmen am russischen Staatshaushalt ist auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. Meduza erklärt die Gründe dafür – und wie Putin den Krieg gegen die Ukraine fortsetzen kann), bei Meduza, 28.01.2026, online unter https://meduza.io/feature/2026/01/28/dolya-dohodov-ot-eksporta-nefti-i-gaza-v-rossiyskom-byudzhete-opustilas-do-minimuma-za-20-let.  „Доходы и расходы федерального бюджета России“ (Einnahmen und Ausgaben des russischen Bundeshaushalts), bei SVSPB.NET, 2026, online unter https://svspb.net/rossija/federalnyj-bjudzhet.php. „Экспорт нефти из России: 2000 – 2025“ (Ölexporte aus Russland: 2000–2025) bei Мировые Финансы, online unter http://global-finances.ru/eksport-nefti-iz-rossii-po-godam/. „Russia’s oil and gas revenue seen up 60% y/y in July“ bei Reuters, 23.07.2026, online unter https://www.reuters.com/business/energy/russias-oil-gas-revenue-seen-up-60-yy-july-2026-07-23/. „Добыча нефти, Россия“ (Ölproduktion, Russland), bei Statbase, 2026, online unter https://statbase.ru/data/rus-oil-production/. Андрей Мовчан: Увеличивается или уменьшается зависимость России от нефти? (Nimmt Russlands Abhängigkeit vom Öl zu oder ab?), bei Carnegie Center Moscow, 05.10.2015, online unter https://carnegie.ru/2015/10/05/ru-61660/ij8l. „Путин заявил о снижении зависимости России от нефтегазовых доходов“ (Putin kündigte an, dass Russlands Abhängigkeit von Öl- und Gaseinnahmen abnehmen werde), bei Коммерсантъ, 05.06.2026, online unter https://www.kommersant.ru/doc/8736565. Данил Соколов: 30 лет накопления капитала. Какой путь прошла экономика России (30 Jahre Kapitalakkumulation: Der Weg, den die russische Wirtschaft eingeschlagen hat), bei expert.ru, 13.12.2025, online unter https://expert.ru/ekonomika/30-let-nakopleniya-kapitala. Alle in russischer Sprache. 
  15. Siehe zum Zustand der russischen Wirtschaft aktuell „Как изменилось сельское хозяйство России за последние годы“ (Wie hat sich die russische Landwirtschaft in den letzten Jahren verändert?), bei emeat Информационно-аналитическое агентство, 01.02.2024, online unter https://emeat.ru/novosti/kak-izmenilos-selskoe-xozyajstvo-rossii-za-poslednie-godyi. „Какие изменения произошли в российской экономике с 2000-х годов“ (Welche Veränderungen haben sich seit den 2000er Jahren in der russischen Wirtschaft ergeben?), bei Санкт-Петербург, 19.12.2019, online unter https://tvspb.ru/news/2019/12/19/kakie-izmeneniya-proizoshli-v-rossijskoj-ekonomike-s-2000-h-godov. „Рынок товаров народного потребления: цифры, факты, кейсы“ (Konsumgütermarkt: Zahlen, Fakten und Fallstudien), bei СИБУР, 18.12.2023, online unter https://magazine.sibur.ru/publication/direct/tnp/rynok-tovarov-narodnogo-potrebleniya-tsifry-fakty-keysy/. „С 2000 года производство сельхозпродукции в РФ выросло на 87%, экспорт — в 30 раз — Патрушев“ (Seit dem Jahr 2000 ist die landwirtschaftliche Produktion in Russland um 87% gestiegen, die Exporte haben sich verdreißigfacht – Patruschew), bei Центр Агроаналитики, 20 12.02.2024, online unter https://specagro.ru/news/202402/s-2000-goda-proizvodstvo-selkhozprodukcii-v-rf-vyroslo-na-87-eksport-v-30-raz-patrushev. Йон Хеллевиг: Исследование экономики России. Диверсификация, модернизация и роль государства (Studium der russischen Wirtschaft. Diversifizierung, Modernisierung und die Rolle des Staates), bei Awara, 15.12.2014, online unter https://www.awaragroup.com/ru/blog/putin-midterm-interim-results/. „Готовая еда рынок России“ (Fertiggerichte russischer Markt), bei TAdvisor, 10.07.2026, online unter  https://www.tadviser.ru/index.php/Статья:Готовая_еда_%28рынок_России%29. Р.А. МИГУНОВ, А.А. СЮТКИНА, Л.И. ХОРУЖИЙ, Н.Ф. ЗАРУК, Е.С. КОЛОМЕЕВА, М.В. КАГИРОВА, Н.В. АРЗАМАСЦЕВА, Н.А. СЕРГЕЕВА: ПОТРЕБЛЕНИЕ ПРОДОВОЛЬСТВИЯ В РОССИЙСКОЙ ФЕДЕРАЦИИ ЗА 1998-2022 ГОДЫ: ВЫЗОВЫ И ИНСТИТУЦИОНАЛЬНЫЕ ОТВЕТЫ (R.A. Migunov, A.A. Syutkina, L.I. Khoruzhiy, N.F. Zaruk, E.S. Kolomeeva, M.V. Kagirova, N.V. Arzamastseva, N.A. Sergeeva: Lebensmittelverbrauch in der Russischen Föderation für 1998-2022: Herausforderungen und institutionelle Antworten), bei КиберЛенинка, online unter https://cyberleninka.ru/article/n/potreblenie-prodovolstviya-v-rossiyskoy-federatsii-za-1998-2022-gody-vyzovy-i-institutsionalnye-otvety. alle in russischer Sprache
  16. Siehe „Belarus to increase Geely assembly capacity to 80,000 cars per year, planning to produce another Chinese brand – Deputy PM“, bei Interfax, 21.08.2023, online unter https://interfax.com/newsroom/top-stories/93752/„Belarusian car maker BelGee to double number of manufacturing robots this year“, bei Krupsky district executive committee, 09.03.2026, online unter https://krupki.gov.by/eng/strana-i-oblast/item/12098-belarusian-car-maker-belgee-to-double-number-of-manufacturing-robots-this-year. „150,000th BelGee Vehicle Produced in Belarus“ bei Reform.news, 13.01.2026, online unter https://reform.news/en/150-000th-belgee-vehicle-produced-in-belarus. „Belarus produced 200,000 BELGEE vehicles“ bei Belta, 30.07.2026, online unter https://eng.belta.by/economics/view/belarus-produced-200000-belgee-vehicles-183947-2026/. „BelGee Produces 200,000th Car„, bei Nashaniva.com, 30.07.2026, online unter https://nashaniva.com/en/401047. Ales Navaborski: BelGee has abandoned the mass production of electric cars. They are planning to make a hybrid, bei belsat, 19.08.2025, online unter https://en.belsat.eu/88419844/belgee-has-abandoned-the-mass-production-of-electric-cars-they-are-planning-to-make-a-hybrid.
  17. Online unter https://www.belarus.by/ru/business/business-news/zavod-beldzhi-vse-etapy-proizvodstva-pervogo-belorusskogo-legkovogo-avtomobilja_i_0000070507.html
  18. Siehe „Производство автомобилей в России“ (Automobilproduktion in Russland), bei Trading Economics, 2026, online unter https://ru.tradingeconomics.com/russia/car-production. Артем Иволгин: Сколько автомобилей производят в России (Wie viele Autos werden in Russland produziert?), bei ТБанк, 21.04.26, online unter https://t-j.ru/auto-prod-stat/. „В России в 2025 году выпуск легковых автомобилей снизился на 11,8%“ (In Russland ging die Pkw-Produktion im Jahr 2025 um 11,8 % zurück), bei Интерфакс/Interfax, 06.02.2026, online unter https://www.interfax.ru/business/1071520. „Производство автомобилей в России“ (Automobilproduktion in Russland), bei TAdviser, 29.07.2026, online unter https://www.tadviser.ru/index.php/Статья:Производство_автомобилей_в_России. „Производство автомобилей, Россия“ (Automobilproduktion, Russland), bei Statbase, 2026, online unter https://statbase.ru/data/rus-motor-vehicle-production/, alle in russischer Sprache. Für eine Liste der Länder nach Automobilproduktion siehe „Global Car Production Shift: China and India Rise as Traditional Auto Hubs Lose Ground“ bei Autopunditz, 08.06.2026, online unter https://www.autopunditz.com/post/global-passenger-car-production-2025-china-india-oica
  19. Siehe „Global Car Production Shift: China and India Rise as Traditional Auto Hubs Lose Ground“ bei Autopunditz, 08.06.2026, online unter https://www.autopunditz.com/post/global-passenger-car-production-2025-china-india-oica
  20. Siehe Johannes Leu, Florian Wiedemann: Industrialisierung – Stalins Umbau des Agrarstaates, bei «Stalin digital», Historisches Seminar der Universität Zürich, o.D., online unter https://dlf.uzh.ch/sites/stalindigital/2021/09/06/industrialisierung/. Für eine Übersicht über die Entwicklung nach dem Ende der Stalin-Ära siehe Gangolf Pflüger: Wirtschafts- und sozialpolitische Entwicklung in der Sowjetunion seit 1953, bei APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte 40/1960, Bundeszentrale für politische Bildung, online unter https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/526110/wirtschaftsund-sozialpolitische-entwicklung-in-der-sowjetunion-seit-1953/. Vgl. „Sowjetische Wirtschaftspolitik A. Propagandaschlagworte“, ebd. online unter https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/526636/sowjetische-wirtschaftspolitik-a-propagandaschlagworte/. »Die Zeit der goldenen Quellen geht zu Ende« Der sinkende Erdölpreis bringt Moskau in eine Devisen-Krise, bei DER SPIEGEL 16/1986, 13.04.1986, online unter https://www.spiegel.de/politik/die-zeit-der-goldenen-quellen-geht-zu-ende-a-a8a26b2a-0002-0001-0000-000013517759.  Margarita Afanasyeva: Das Jahrhundertgeschäft: Russisches Gas für Deutschland, bei Moskauer Deutsche Zeitung, online unter https://mdz-moskau.eu/das-jahrhundertgeschaeft-russisches-gas-fuer-deutschland/. Arthur Sullivan: Russian gas in Germany: A 50-year relationship, bei Deutsche Welle, 03.09.2022, online unter https://www.dw.com/en/russian-gas-in-germany-a-complicated-50-year-relationship/a-61057166.
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