In ein offenes Messer gerannt?
Nachdem die Heldenlieder für die hochgelobte Rettungsaktion der Amerikaner im Innern des Iran verklungen sind, wird es Zeit, ein paar Fragen zu stellen, die im Chor der transatlantischen Barden untergingen. Von deren Beantwortung könnte der weitere Verlauf des iranisch-amerikanischen Kriegs in Nahost abhängen.
Es scheint fast, als hätten die Amerikaner die Operation, vor welcher der Artikel bei Globalbridge am 1. April gewarnt hatte, zwei Tage später in die Tat umgesetzt und aus den Gründen, die dort beschrieben wurden, eine Niederlage erlitten (1). Richtig erkannt wurde damals, dass US-amerikanische Flugzeuge einfliegen und im Inneren des Iran eine vorgeschobene Operationsbasis einrichten werden, welche schon bald angegriffen werden würde. Weiter wurde richtig erkannt, dass der Anflug aus der Golfregion über das Zagros-Gebirge wegen der zahlreichen MANPADS gefährlich werden könnte. Geirrt hat sich der Verfasser beim eingesetzten Fluggerät – aber genau diese Wahl trug möglicherweise zum problematischen Verlauf der Aktion bei. Nicht auszuschließen ist, dass die amerikanischen Generäle, die von Kriegsminister Hegseth entlassen wurden, genau vor so einem Ausgang gewarnt hatten (2).
Heldengesänge und unklare Mission
Am 3. April 2026 startete eine F-15E „Strike Eagle“ des 494. US-Jagdgeschwaders von der Luftwaffenbasis RAF Lakenheath in England zu einer Mission im Nahen Osten, in deren Verlauf sie im iranischen Luftraum abgeschossen wurde (3). Beide Besatzungsmitglieder, der Pilot und der Waffensystemoffizier (WSO) konnten sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten und gingen an ihren Fallschirmen im Zagros-Gebirge nieder. Der Pilot konnte wenige Stunden nach dem Absturz von Sondereinsatzkräften, die mit Hubschraubern des Typs HH-60W „Jolly Green II“ eingeflogen waren, gerettet werden, nicht jedoch der Waffensystemoffizier. Dieser flüchtete sich ins Gebirge. Sein Aufenthaltsort und sein Gesundheitszustand blieben zwei Tage lang unklar. Um ihn aufzufinden, kontaktierte die CIA angeblich iranische Kollaborateure, die bereit waren, die US-Streitkräfte bei der Suche zu unterstützen. Nachdem es gelungen war, den WSO zu orten, wurden Spezialkräfte mittels zwei Transportflugzeugen HC-130J „Combat King II“ eingeflogen, die ihrerseits je zwei MH-6 „Little Bird“ Hubschrauber mitführten. Wie auf Globalbridge vorhergesagt, richteten die Amerikaner einen temporären vorgeschobenen Stützpunkt, einen sogenannten Forward Arming and Refueling Point (FARP) ein. Als Standort war ein aufgegebener Flugplatz bei Mahyar, 23 km nördlich von Shahreza im Süden von Isfahan gewählt worden, der über eine knapp 1’200 m lange Landebahn verfügte. Unterschiedlichen Angaben zufolge wurden die beiden HC-130J beim Angriff iranischer Milizen beschädigt, anderen Angaben zufolge blieben sie im Sand stecken, sodass drei kleinere und leichtere Ersatzmaschinen des Herstellers CASA einspringen mussten. Diese konnten aber nur noch das Personal und nicht die vier Little Bird Hubschrauber zurückfliegen. Das aufgegebene Gerät wurde anschließend durch US-Bombenangriffe zerstört, um zu verhindern, dass es in feindliche Hände gerate. Soweit die Version westlicher Medien auf der Basis offizieller Informationen.
Ob der Heldengesänge um die Rettung der beiden Luftwaffen-Offiziere bleibt aber unklar, was genau Sinn und Zweck der Mission gewesen ist, worin der Auftrag der zahlreichen eingesetzten Mittel bestand. Ging es eventuell um mehr, als die abgeschossene Besatzung?
Schwieriges Umfeld
Das Zagros-Gebirge südlich von Isfahan ist eine Region von beeindruckender alpiner Schönheit und wird zuweilen auch die „Alpen Irans“ genannt. Die Landschaft rund um das Zentral-Massiv des Zagros ist deutlich feuchter und vegetationsreicher als die Wüstengebiete im Osten. Hier befinden sich einige der höchsten Erhebungen des gesamten Gebirgszuges, deren Gipfel oft bis weit in das Frühjahr hinein schneebedeckt sind. Im Gegensatz zu den kargen südlichen Ausläufern des Zagros findet man hier noch lichte Eichenwälder sowie Bestände von Pistazien- und Mandelbäumen. Die Region ist sehr reich an Gewässern und gilt quasi als „Wasserreservoir“ des sonst so von Trockenheit geplagten Iran. Zahlreiche Flüsse entspringen hier und versorgen die fruchtbaren Täler. Das Gebiet ist das traditionelle Sommerquartier der Bakhtiari-Nomaden, die ihre Herden im Sommer auf die hochgelegenen Bergweiden treiben. In den geschützten Tälern wird seit Jahrtausenden Ackerbau und Obstanbau betrieben.
Es dürfte in dieser Landschaft nicht ganz einfach sein, militärische Groß-Systeme wie Panzer, Artilleriegeschütze, Raketenwerfer und ähnliches zu tarnen. Beim Fliegen ist die alpine Umwelt zu beachten. Die Höhenlage dürfte insbesondere die Beladung von Hubschraubern einschränken.
Die in der Gegend lebenden Bakhtiari waren früher als Krieger und politische Akteure historisch stark in die persische Politik eingebunden und spielten beispielsweise eine wichtige Rolle in der Revolution zwischen 1905 und 1911. Seit der Islamischen Revolution hat sich der Zwang zur Sesshaftigkeit zwar entspannt, aber die nomadische Lebensweise bleibt durch wirtschaftliche Zwänge und Modernisierung bedroht (4). Die Bakhtiari sind mit dem Leben in den Bergen vertraut und dürften Stammesmilizen stellen, die bei Bedarf autonom rasch agieren.
Dünn gesäte Mittel
Die Mittel für Sondereinsätze sind selbst in den US-Streitkräften mit ihrer Vielfalt an Sondereinheiten dünn gesät: Die Einsatzkräfte am Boden für die Aktion vom 5. April sollen angeblich vom SEAL Team 6 gestellt worden sein, welches zwischenzeitlich als United States Naval Special Warfare Development Group (kurz auch DEVGRU) bezeichnet wurde. Die genaue Personalstärke der Einheit und deren Organisation ist als geheim eingestuft. Im Einsatz werden wohl jeweils Einsatzzüge von rund 50 Mann geschlossen kämpfen.
Bei ihren Einsätzen können die US Sonderoperationskräfte Lufttransporte mit diversen Fluggeräten der Heeresflieger der US Army und der Transportflieger der US Air Force USAF in Anspruch nehmen (5). Das einzige speziell für die Rettung von Personal aus feindlichem Gebiet bezeichnete Flugzeug der US-Luftwaffe stellt die HC-130J „Combat King II“ dar (6). Von diesem Typ stehen aktuell 21 Stück im aktiven Bestand der USAF. Sie verteilen sich auf verschiedene Einheiten weltweit, damit die permanente Verfügbarkeit für Combat Search and Rescue (CSAR)Missionen gewährleistet werden kann. Zu ihren Hauptaufgaben gehören Truppentransport, Luftbetankung von Hubschraubern wie dem HH-60W „Jolly Green II“ und von Kipprotor-Flugzeugen des Typs V-22 „Osprey“ sowie der Abwurf von Fallschirmjägern und von Ausrüstung. Die Flugzeuge operieren oft nachts in niedriger Höhe, um der Entdeckung in umkämpften Gebieten zu entgehen.
Mit zum Arsenal der Sondereinsatzkräfte gehören Hubschrauber vom Typ A/MH-6 „Little Bird„, die wahlweise als Transport- oder als Kampfhubschrauber konfiguriert werden können (7). Obwohl das Modell bereits seit über 40 Jahren im Dienst ist, bleibt es aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeit, Soldaten auf engstem Raum wie Hausdächern oder schmalen Straßen abzusetzen, unverzichtbar. Derzeit gibt es keinen direkten Nachfolger für den Little Bird, weshalb die bestehende Flotte weiterhin das Rückgrat für die Sonderoperationskräfte bildet.
Bei der Rettung des Piloten kamen auch Hubschrauber des Typs HH-60W „Jolly Green II“ zum Einsatz (8). Die USAF plant derzeit die Beschaffung von insgesamt 96 bis 113 Maschinen, von denen bis dato einige Dutzend ausgeliefert wurden. Sie sind auf neun Staffeln weltweit verteilt, wovon zwei der Nationalgarde zugehören.
Manche Quellen sprechen im Zusammenhang mit der Aktion vom 5. April auch von Transportflugzeugen des Typs CASA C-295, von denen die US-Streitkräfte aktuell allerdings nur ein einziges besitzen (9). Die Sonderoperationskräfte der USAF betreiben nach verschiedenen Angaben aber 7 bis 13 CASA CN-235, die meist in diskreten Lackierungen für Sondereinsätze verwendet werden. Sie können jeweils 51 Passagiere, 35 voll ausgerüstete Fallschirmjäger oder 6 t Nutzlast befördern (10).
Insgesamt kamen bei der Aktion im Zagros-Gebirge hochspezialisierte Mittel der US-Armee, der -Marine und der -Luftwaffe zum Einsatz, die nach einem allfälligen Verlust teilweise nur schwierig zu ersetzen wären.
Was war das Ziel?
Aus den Informationen, die in der westlichen Presse verfügbar sind, ist es schwierig, sich ein klares Bild von den Aktionen zwischen dem 3. und dem 5. April zu machen. Ein Zusammenhang mit dem Abschuss eines Schlachtflugzeugs des Typs A-10 Warthog, der gleichentags im Raum der Straße von Hormus erfolgte, kann wohl schon aus rein geographischen Gründen ausgeschlossen werden: Die Distanz von ca. 750 km ist viel zu weit.
Übereinstimmend berichteten die Medien aber, dass die US-amerikanische F-15 durch eine tragbare Fliegerabwehrwaffe (MANPADS) abgeschossen wurde. Der Iran verfügt über ein umfangreiches Arsenal an MANPADS, die sowohl aus eigenständiger Produktion stammen als auch durch Importe aus Russland und China ergänzt werden. Der Iran hat noch kurz vor dem amerikanisch-israelischen Angriff mit Russland einen Vertrag über den Kauf von 500 Abschussgeräten und 2’500 Flugabwehr-Raketen des Typs 9K333 Verba abgeschlossen (11).
Solche Systeme können in der Regel Ziele bis in maximal 3’000 m Flughöhe und deutlich unter 10 km Distanz bekämpfen. Wenn also eine F-15 durch iranische MANPADS abgeschossen wurde, dann muss sie in einer Höhe von unter 3’000 Metern geflogen sein. Angesichts der Tatsache, dass sich die israelischen und US-amerikanischen Luftstreitkräfte seit Beginn des Kriegs in Flughöhen über 3’000 Metern offenbar frei bewegen können, kann man ausschließen, dass die F-15 im Konturenflug zu einem weit entfernten Ziel unterwegs war, als sie beschossen wurde. Viel plausibler ist, dass sie abgeschossen wurde, als sie dabei war, ein Ziel in der Region Isfahan anzugreifen. Was war in dieser Region so wertvoll, dass die Amerikaner einen Kampfjet dorthin schickten? Isfahan ist eines der Zentren der iranischen Kernforschung und ein Teil des waffenfähigen Urans des Landes soll dort gelagert sein. Sollte die F-15 die Landung einer Sonderoperationstruppe vorbereiten, welche eigentlich ein anderes Ziel im Visier hatte? Sollte sie vorbeugend Fliegerabwehrstellungen zerschlagen, damit Transportflugzeuge ungefährdet einfliegen können?
Ungenügende Vorbereitung?
Zweifellos hat das Oberkommando der US-Sonderoperationskräfte JSOC jede Menge an Eventualplanungen gemacht und eine große Anzahl an Flugplätzen im Iran für alle möglichen Aktionen in Betracht gezogen. Das wussten sicherlich auch die Iraner und haben allenfalls an jedem denkbaren Flugplatz Eingreiftruppen und Flugabwehr positioniert. Die Tatsache, dass die Transportflugzeuge des Typs HC-130J im weichen Boden des Behelf-Flugplatzes steckenblieben, wie die US-Administration berichtete, deutet darauf hin, dass bei der unerlässlichen Erkundung Fehler gemacht wurden, oder dass eine solche gänzlich unterblieb. Das würde in der Konsequenz aber auch bedeuten, dass weder die Amerikaner noch ihre israelischen Verbündeten in der Lage sind, die für eine Sonderoperation notwendigen Nachrichten zu beschaffen. Das widerspricht der Aussage von der Unterstützung durch lokale Kollaborateure.
MANPADS werden in der Regel durch Suchköpfe gesteuert, welche auf die Hitze der Triebwerke reagieren und die Rakete darauf zusteuern. Natürlich verfügen moderne Kampfflugzeuge über sogenannte Flare-Dispenser, welche Täuschkörper ausstoßen, um die Raketen zumindest für jene Sekunden oder Sekundenbruchteile abzulenken, die das Flugzeug braucht, um ein Ausweichmanöver zu fliegen. Das Überleben eines Kampfjets gegen MANPADS beruht somit auf der zeitlichen Koordination des Ausstoßes von Infrarot-Täuschkörpern und Ausweichmanövern. Der Abschuss der F-15 bedeutet deshalb, dass iranische MANPADS Gegenmaßnahmen erkennen und entsprechend reagieren können. Die Verba nutzt einen Suchkopf, der extrem resistent gegen moderne Laser-Gegenmaßnahmen und Flares ist. Wenn aber zeitlich koordiniert zwei oder mehr Lenkwaffen eingesetzt werden, dann wird ein Entkommen für den Kampfjet sehr schwierig. Das wäre eine zweite Erklärung für den erfolgreichen Einsatz von MANPADS gegen die F-15.
Nicht einmal der Iran mit seiner zahlenmäßig starken Armee kann flächendeckend im ganzen riesigen Land Luftverteidigungssysteme mit derart kurzen Reichweiten wie die erwähnten MANPADS stationieren. Diese Systeme müssen in besonders gefährdeten Regionen oder entlang von Achsen aufgestellt werden, entlang derer der Anflug gegnerischer Flugzeuge in einer Flughöhe unter 3’000 Metern erwartet werden muss. Dann stellt sich aber ganz zum Schluss die Frage, ob die iranischen Verteidiger rund um den Flugplatz von Mahyar auf die US-Flugzeuge warteten, mit anderen Worten: Rannten die Amerikaner in ein offenes Messer?
Fazit: Glück gehabt
Welchem Zweck diente der Sondereinsatz der Amerikaner am 5. April im Zagros-Gebirge nun? War das wirklich die großartige Rettungsaktion für zwei Luftwaffenoffiziere, bei welcher auf eine vorhandene Planung für den Angriff auf iranische Uran-Bestände zurückgegriffen wurde? Diese Planung wäre jetzt kompromittiert. Oder handelte es sich um einen versuchten Zugriff auf ein Uran-Lager, der bereits in der Vorbereitungsphase schiefging?
Die iranische Luftverteidigung hat an Ostern jedenfalls demonstriert, dass sie nach wie vor westlichen Flugzeugen gefährlich werden kann und in der Lage ist, US-amerikanische oder auch israelische Luftlandungen im Innern des Landes zu verhindern. Die schiere Menge an MANPADS, die im Iran vorhanden sein muss, legt die Vermutung nahe, dass dies noch lange so bleiben könnte. Ob eine weitere Rettungsaktion für abgeschossene Flugzeugbesatzungen erneut so glimpflich abgeht, wie jene des 5. April, ist keineswegs garantiert. Donald Trump sollte die Ereignisse vom 3. bis 5. April zum Anlass nehmen, die Luftangriffskampagne gegen den Iran abzubrechen. Sie dient ohnehin keinem erkennbaren strategischen Ziel mehr und ist völkerrechtswidrig.
(Red.) Es gibt aber auch Kriegsgewinnler dieses Krieges – und zu ihnen gehört nicht zuletzt auch die Schweiz – siehe «die Schweiz – online.ch»!
Anmerkungen:
- Siehe „Donald Trump: einsam und unter Zugzwang“, bei Global Bridge, 01.04.2026, online unter https://globalbridge.ch/donald-trump-einsam-und-unter-zugzwang/.
- Siehe Carl Osgood: Hegseth Fires Three Army Generals in One Day, bei Executive Intelligence Review, 03.04.2026, online unter https://eir.news/2026/04/news/hegseth-fires-three-army-generals-in-one-day/.
- Siehe „One crew member from US fighter jet downed in Iran has been rescued, US media report„, bei BBC News, 03.04.2026, online unter https://www.bbc.com/news/live/cgj0gn36px8t. Phil Stewart, Idrees Ali: US fighter jet shot down over Iran, search underway for crew member, US officials say, bei Reuters, 03.04.2026, online unter https://www.reuters.com/world/middle-east/us-fighter-jet-shot-down-over-iran-search-underway-crew-us-official-says-2026-04-03/. Simi Jolaoso: Search for missing airman presents serious test for US, bei BBC, 04.04.2026, online unter https://www.bbc.com/news/articles/c0le69de645o. Phil Stewart, Idrees Ali, Humeyra Pamuk: How a perilous US rescue mission in Iran nearly went off course, bei Reuters, 05.04.2026, online unter https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/how-perilous-us-rescue-mission-iran-nearly-went-off-course-2026-04-05/. „Was über die Rettung des US-Soldaten bekannt ist“, bei tagesschau.de, 05.04.2026, online unter https://www.tagesschau.de/ausland/kampfjet-abschuss-faq-100.html. Gabriela Pomeroy: How rescue of US airman in remote part of Iran unfolded, bei BBC, 07.04.2026, online unter https://www.bbc.com/news/articles/cx2vpz1kwreo. Gabriela Pomeroy, Grace Eliza, Goodwin, Ghoncheh Habibiaza, Chris Partridge: What we know about downed F-15 jet and US airmen’s rescue, bei BBC, 05.04.2026, online unter https://www.bbc.com/news/articles/cm2k1dgz142o. „Kampfjet im Iran abgestürzt. Das ist über die Rettungsaktion bekannt“, bei dpa, 07.04.2026, online unter https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101201528/im-iran-abgeschossener-us-kampfjet-rettungsmission-unter-hoechstem-risiko.html. Aus den zahlreichen Berichten sticht jene von Larry Johnson durch eine kritische und analytische Betrachtung heraus: Larry Johnson: What the Hell Happened with the Rescue of the F-15E WSO in Iran? bei Son of the New American Revolution, 06.04.2026 online unter https://larrycjohnson.substack.com/p/what-the-hell-happened-with-the-rescue?triedRedirect=true, deutsche Übersetzung: Was zum Teufel ist bei der Rettung des F-15E-Waffensystemoffiziers im Iran passiert? bei Seniora, 06.04.2026, online unter https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/was-zum-teufel-ist-bei-der-rettung-des-f-15e-waffensystemoffiziers-im-iran-passiert.
- Siehe „Nomaden – Der lange Treck der Bakhtiari“, bei Irankultur, 19.02.2021, online unter https://www.irankultur.com/nomaden-der-lange-treck-der-bakhtiari/. Reiseinformationen „Trekking zu den Bakhtiari Nomaden“, bei AT Reisen, online unter https://www.at-reisen.de/asien/iran/trekking-zu-den-bakhtiari-nomaden/.
- Dazu gehört namentlich das 160th Special Operations Aviation Regiment (SOAR, auch genannt Night Stalkers). Siehe „History of the 160th SOAR(A)„, auf der Homepage der Night Stalker Association, online unter https://www.nsa160.com/history/.
- Bei der Air National Guard (ANG) stehen deren 12 und beim Air Force Reserve Command (AFRC) 6 Maschinen zur Verfügung. Zusätzlich betreibt die US Coast Guard (USCG) eine eigene Flotte dieses Typs für Langstreckenüberwachung und Seenotrettung. Siehe „HC-130J Combat King II“, bei Air & Space Forces Magazine, online unter https://www.airandspaceforces.com. Kevin Derby: US Air Force Aircraft Fleet in 2025, bei Aviation A2Z, 31.05.2025, online unter https://aviationa2z.com. Manuel Rojoef: Lockheed Martin Delivers 18th Combat King II Airframe to US Coast Guard, beiThe Defense Post, 26.02.2025, online unter https://thedefensepost.com/2025/02/26/us-combat-king-airframe/. Aaron Spray: What To Know About The US Air Force’s HC-130J Combat King II, bei Simple Flying, 06.11.2024, online unter https://simpleflying.com/us-air-force-hc-130j-combat-king-ii/. „2025 USAF & USSF Almanac: Equipment“, bei Air & Space Forces Magazine, 20.06.2025, online unter https://www.airandspaceforces.com/article/2025-usaf-ussf-almanac-equipment/. „HC-130J Combat King II„, auf der offiziellen Homepage der United States Air Force, online unter https://www.af.mil/About-Us/Fact-Sheets/Display/Article/104468/hc-130j-combat-king-ii/. „HC-130J COMBAT KING II“, bei Defense Visual Information Distribution Center, US Department of War, online unter https://www.dvidshub.net/feature/hc130jfeaturepage.
- Insgesamt 51 bis 56, welche ausschließlich vom 160th SOAR eingesetzt werden. Siehe „Contract to upgrade 56 SOCOM A/MH-6 ‘Little Birds’“ bei Key Aero, online unter https://www.key.aero/article/contract-upgrade-56-socom-amh-6-little-birds. Steve Trimble: End Of Line For A/MH-6 Little Bird? bei Aviation Week, 28.05.2021, online unter https://aviationweek.com/defense/aircraft-propulsion/end-line-amh-6-little-bird. Yasmin Tadjdeh: The Future of SOCOM’s ‘Killer Egg’ (UPDATED), bei National Defense, 22.04.2022, online unter https://www.nationaldefensemagazine.org/articles/2022/4/22/the-future–of-socoms-killer-egg. Dan Parsons: Little Bird’s Future Laid Out In New Night Stalkers Aviation Plan, bei TWZ, 19.05.2022, online unter https://www.twz.com/little-bird-helicopters-future-laid-out-in-new-night-stalkers-aviation-plan. „MH-6 Little Bird“, bei Military.com, 2026, online unter https://www.military.com/equipment/mh-6-little-bird. Todd South: SOF Week; Little Bird helicopter replacement in question after Army cancels FARA, bei Defense News, 08.05.2024, online unter https://www.defensenews.com/smr/sofic/2024/05/08/little-bird-helicopter-replacement-in-question-after-army-cancels-fara/.
- Siehe „US Air Force beschafft weitere Sikorsky HH-60W Jolly Green II“, bei Militär Aktuell, 30.06.2025, online unter https://militaeraktuell.at/us-air-force-beschafft-hh-60w-jolly-green-ii/. Volker K. Thomalla: US Air Force lässt die HH-60W Jolly Green II modernisieren, bei Aero Buzz, 14.02.2021, online unter https://aerobuzz.de/militar/us-air-force-laesst-die-hh-60w-jolly-green-ii-modernisieren/#:~:text=premium&text=Die%20US%2DLuftstreitkr%C3%A4fte%20haben%20erst,eine%20Modernisierung%20des%20Musters%20an.&text=Es%20klingt%20paradox%2C%20dass%20ein,60W%20Jolly%20Green%20II….
- Siehe „United States Air Force„, bei planespotters.net, online unter https://www.planespotters.net/airforce/USAF-United-States-Air-Force.
- Sie sind der 427th Special Operations Squadron zugeteilt, welche sie für den Transport von Spezialeinheiten oder diskrete Logistikmissionen weltweit eingesetzt – man wird auch von Schmuggel sprechen können. Siehe „Orders, Deliveries, In Operation Military aircraft by Country – Worldwide„, bei Airbus Space and Defence. 31.08.2015, online unter http://www.militaryaircraft-airbusds.com/Portals/0/Images/Aircraft/OrdersAndDeliveries/AMOrdersDeliveries.pdf.
- Dazu gehören die Eigenentwicklungen der Misagh-Serie: Die Misagh-1 stellt einen Nachbau der chinesischen QW-1 Vanguarddar. Sie nutzt passive Infrarotsuchköpfe und hat eine Reichweite von etwa 5 km. Die Misagh-2 ist eine Weiterentwicklung, basierend auf der chinesischen QW-1M, vergleichbar mit der russischen Igla-Serie. Die Misagh-3 ist das modernste Modell der Serie, ausgestattet mit einem 360-Grad-Laser-Zünder, um Täuschkörper (Flares) besser zu umgehen. Sie erreicht Geschwindigkeiten von Mach 2,8 und eine Reichweite von bis zu 6 km. Dazu kommen russische Importe wie die weit verbreitete 9K38 Igla (SA-18) mit Dual-Wellenband-Infrarotsuchkopf; sowie die 9K333 Verba (SA-29). Siehe „BREAKING: Iran Seals €495 Million Secret Verba Missile Deal with Russia as U.S. Military Surge Reshapes Middle East Airpower Balance“, beiDefence Security Asia, 23.02.2026, online unter https://defencesecurityasia.com/en/iran-russia-verba-manpads-deal-us-military-surge-middle-east-airpower-balance/. Clotilde Bigot: How Iran could have shot down US aircraft after weeks of relentless bombing, bei The National, 04.04.2026, online unter https://www.thenationalnews.com/news/mena/2026/04/04/how-could-iran-have-shot-down-us-aircraft-after-weeks-of-relentless-bombing/. „Iran’s Misagh MANPADS: Evolution, Capabilities, and Battlefield Impact„, bei DefAsia, Video auf YouTube, 08.02.2025, online unter https://www.youtube.com/watch?v=XKxfSlJ-HdQ. John Baker: Expert Says Iran May Have Downed a US F-15 With Tor-M1 or S-300, bei Military Affairs, 08.04.2026, online unter https://voennoedelo.com/en/posts/id14812-expert-says-iran-may-have-used-tor-m1-to-down-f-15, allerdings ohne irgendwelche konkreten Hinweise auf die Beteiligung Radar-gesteuerter Systeme zu liefern. James Genn: Iran signs €500 million arms deal with Russia for advanced shoulder-fired missiles – FT, bei Jerusalem Post, 23.02.2026, online unter https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-887621. Natasha Bertrand, Zachary Cohen, Kylie Atwood, Tal Shalev: Iran building up defenses of Kharg Island to protect against potential US ground attack, sources say, bei CNN 26.03.2026, online unter https://edition.cnn.com/2026/03/25/politics/iran-kharg-island-us-military-ground-troops. Stefano D’Urso: Video Shows Super Hornet’s Near Miss After Apparent Iranian MANPADS Launch, bei The Aviationist, 26.03.2026, online unter https://theaviationist.com/2026/03/26/super-hornets-near-miss-iranian-manpads/.
- Siehe Larry Johnson: What the Hell Happened, a.a.O.